Nov 25 2009

Alkoholwerbung und Jugendliche

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Exzessiver Alkoholkonsum kann zu Depressionen und Angstzuständen führen, Kinder- und Jugendpsychiater in Deutschland diagnostizieren diese Krankheiten seit ein paar Jahren auch verstärkt bei den jüngsten in unserer Gesellschaft. Trotz verschärfter Kontrollen ist Alkohol für Jugendliche weiterhin verfügbar. Aber was bringt Jugendliche zum Alkohol? Welche Rolle spielen Erwachsene dabei als Vorbilder?

Das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung hat in diesem Zusammenhang im Jahr 2008 eine Studie über den Einfluss von Alkoholwerbung auf Jugendliche erstellt. Unterstützt und gefördert wurde das Institut dabei von der Deutschen Angestellten Krankenkasse, die als Krankenversicherung durchaus ein gesteigertes Interesse an dem Gesundheitszustand von Kindern und Jugendlichen hat.

In der Studie wurde die Wirkung der Werbebotschaften diverser Alkoholhersteller, u.a. Beck´s, Wodka Gorbatschow und Krombacher, auf Jugendliche untersucht. Weiterhin sollte ermittelt werden ob ein Zusammenhang zwischen dieser Werbung und dem frühzeitigen Beginn des Alkoholkonsums bei Minderjährigen besteht. In dieser Untersuchung wurde ebenfalls das konkrete Trinkverhalten der Jugendlichen erfragt um einen repräsentativen Überblick über das Ausmaß des Alkoholkonsums der Zielgruppe zu bekommen.

Für die Forschung wurden in Hamburg, Schleswig Holstein und Brandenburg Schüler der Jahrgangsstufen 6-8  aus 29 Schulen zu ihrer Situation befragt. Dabei haben 3416 Schüler zwischen 10 und 15 Jahren den anonymen Fragebogen während der Schulzeit ausgefüllt und offenherzig Stellung zu Ihrem aktuellen bzw. bisherigen Alkoholverhalten bezogen.

Das Werbematerial auf den Fragebögen, sowohl Plakate als auch Standbilder aus der Fernsehwerbung, wurde von Markennamen befreit und unkenntlich gemacht. Trotz dessen erkknaller-der-wocheannte ein Großteil der Jugendlichen auf Anhieb um welches Getränk es sich handelte, die Jungen souveräner als die Mädchen. Die Abbildungen von Krombacher, Jever und vor allem Jägermeister waren dabei die bekanntesten Marken. Lediglich ein Anteil von 1,5 % der Befragten gab an, noch nie bewusst eine Alkoholwerbung wahrgenommen zu haben, der Großteil dieser Gruppe hatte bis zur Umfrage auch keinen Umgang mit Bier und anderen alkoholischen Spirituosen. Die Forscher nehmen daher an, es wäre fast unmöglich nicht in Kontakt mit Alkoholwerbung zu kommen.

58 % der befragten Schüler verrieten bei der Befragung, bereits Alkohol konsumiert zu haben, in der Regel wohl im Beisein der Eltern, weiterhin ist es eine Gruppe von etwa einem Viertel der Jugendlichen die Alkohol ohne die Einwilligung der Eltern genießt.

Von den Befragten gelten 30 % als aktuelle Alkoholkonsumenten, 113 Schüler gestanden ein, mindestens einmal die Woche zu trinken, bei den 10- bis 12 Jährigen waren es noch ein Drittel. 560 Schüler berichteten davon, bereits mehr als fünf alkoholische Getränke bei einer Gelegenheit getrunken zu haben, die Forscher bezeichnen dieses Verhalten als „Binge Drinking“ , was wohl mit einem Rauschtrinken beschrieben werden kann. Jungen konsumieren mehr und häufiger, in der Gruppe der Über-13 Jährigen trifft dieses aber mit Ausnahme auf  das „Binge Drinking“ nicht mehr zu, der Geschlechterunterschied beim Trinkverhalten spielt mit steigendem Alter eine untergeordnete Rolle.

Die Studie zeigt nach der Auswertung der Daten, dass die Konsum-wahrscheinlichkeit mit steigendem Werbekontakt zunimmt. Jungen sind dabei anfälliger für die Werbung der Alkoholhersteller, versetzen sich auch öfter in einen Rauschzustand, trinken „auf Risiko“, was aber durch den erhöhten Werbekontakt erklärt wird. Je höher also der Kontakt mit Alkohol-werbung, so will die Studie bewiesen haben, desto größer sei die Wahrschein-lichkeit des eigenen Konsums. Durch den Einfluss von Werbung verdoppelt sich die Anzahl der Jugendlichen die Trinken, im Verhältnis zu denen die kaum Werbung wahrnehmen bzw. davon beeinflusst werden.

Unserer Meinung nach hat jede Form von Werbung bewusst oder unbewusst einen Einfluss auf das Konsum- und Kaufverhalten von Jugendlichen, Alkoholhersteller setzen daher bewusst Werbung ein um Jugendliche zu erreichen.. Dabei spielt die suggerierte „Coolness“, die sich beim Konsum von Alkohol einstellen soll eine große Rolle und ist möglicherweise ein Grund für den Griff zur Flasche. Die Verantwortung im Umgang mit Alkohol liegt allerdings immer noch in der Hand der Erziehenden. Die Eltern sind für die Entwicklung ihrer Kinder zuständig und sollten ihren Zöglingen zu einer Kompetenz im Umgang mit Drogen und der Interpretation von Werbung generell verhelfen, zu oft allerdings sind sie selbst schlechte Vorbilder.

Über ein Verbot von Alkoholwerbung sollte kritisch diskutiert werden, gesellschaftliche Ursachen bleiben allerdings die Hauptursache für jugendlichen Alkoholkonsum.

Quellen:

http://www.ift-nord.de/

http://www.dak.de/

Bearbeitet von Anna und Karsten

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Nov 19 2009

Indizierungen im HipHop – Literatur

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Zum Thema „Indizierungen im HipHop“ haben wir sowohl Material über den Indizierungsvorgang zur Hand, so wie diverse Literatur bzw. Internetquellen zum Thema HipHop im Allgemeinen.

Interessante Literatur zum Thema:

Hörner, Fernand, Kautny, Oliver: Die Stimme im HipHop – Untersuchungen eines intermedialen Phänomens. Transcript Verlag, 1. Auflage 2008

Loh, Hannes, Verlan, Sascha: 25 Jahre HipHop in Deutschland. Hannibal Verlag, 1. Auflage  2006

Krekow, Sebastian, Steiner, Jens, Taupitz, Mathias: Das neue HipHop Lexikon. Schwarzkopf & Schwarzkopf; 1. Auflage 2003

Internetquellen:

Kommission für Jugendmedienschutz:

http://www.kjm-online.de/public/kjm/

Bundesprüfstelle für Jugendgefährdende Medien:

http://www.bundespruefstelle.de/bmfsfj/generator/bpjm/jugendmedienschutz.html

Andere Medien:

Stein, Chris: Wildstyle DVD. Zyx Music GmbH & Co. KG, 1983

Gaag, Florian: Wholetrain DVD. Los Banditos Films GmbH, 2008

Anna und Karsten

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Nov 11 2009

Interview zum Rap Verbot

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Zum Thema wurden eine 49 jährige Hausfrau/Mutter (im weiteren H/M genannt) sowie ein 17 jähriger Berufsschüler (BS) befragt.

Auf die Frage nach einem Verbot von Rap Musik (z.B. im Radio und Fernsehen) zum Schutze der Jugend stellte H/M die Relevanz von Rapmusik generell in Frage. Man sollte doch den Einfluss einer Randgruppenmusik nicht überschätzen. Es gäbe ganz andere Faktoren und schlechte Einflüsse auf Jugendliche mit denen man sich beschäftigen müsste um den Werteverfall unter Jugendlichen zu hinterfragen anstatt eine bestimmte Musikrichtung dafür in Verantwortung zu ziehen.

BS bezeichnet sich als Fan von elektronischer Musik, gelegentlich hört er aber auch Rap. Für ihn spielt der Textinhalt dabei  eine untergeordnete Rolle, es ginge um das Gefühl weniger um die Interpreten. Daher sollte man den Einfluss von Rap auf Jugendliche „nicht überbewerten“.

Als eigentliches Problem der Jugendlichen nannte H/M die Arbeitslosigkeit unter Jugendlichen sowie fehlende Familienstrukturen („Es kümmert sich ja keiner mehr um die Kinder“) und aussichtslose Zukunftsperspektiven. Genauso gut könne man Heavy Metal für den „desaströsen“ Zustand der Jugend verantwortlich machen, Schuldige seien immer schnell gefunden.

Gefragt nach dem Zustand der Jugend spricht BS von einer wachsenden Gewalt unter Jugendlichen, sowohl physisch als auch psychisch, dessen Ursache er in der Perspektivlosigkeit der Jugendlichen vermutet. Er sieht aber keinen Zusammenhang zwischen der Gewalt und Musik im Allgemeinen. Weiter bemängelt er das Unvermögen von „Erwachsenen“ sich in die schwierige Lage der Jugendlichen heutzutage zu versetzen. Er persönlich hätte aber keine Probleme mit seinen Eltern. Diese hätten ihn sogar bei der Berufswahl unterstützt, was aber bei seinen Freunden nicht so gewesen wäre.

H/M verbindet mit Rap bzw. HipHop die gängigen Klischees („Weite Hose, schiefe Kappen und Imponiergehabe“) und war nach weiterer Erläuterung verwundert über die ursprünglichen Werte und Intentionen der HipHop Kultur. Auf Nachfrage behauptete sie allerdings, sie könne durchaus unterscheiden zwischen stupidem Fäkal Rap á la Bushido und harmlosen Spaß Rap wie Fettes Brot ihn macht.

BS hingegen kann spontan über Ursprung und Absichten von HipHop berichten, zeigt sich aufgeschlossen und informiert. („Mein Bruder war Breakdancer, deswegen!“) Allerdings gesteht er ein, das viele in seinem Alter gar kein Interesse an Musikgeschichte hätten und daher glauben würden Rap gäbe es erst seit Sido und Aggroberlin. Über die Zeit gingen daher Werte verloren, letztendlich hätte nur die Musik überlebt.

H/M spricht sich gegen ein Verbot aus, fordert allerdings eine weitsichtigere Kontrolle der Erziehungsberechtigten bei der Auswahl von Musik und Film für ihre Kinder.

Auch BS redet von der Verantwortung der Eltern und hält ein Verbot für „totalen Unsinn“. Ein Verbot wäre immer die einfachste Lösung für die Gesellschaft und Politik um über eigenes Unvermögen hinwegzutäuschen bzw. einen Schuldigen zu finden anstatt die eigentlichen Ursachen des Problems zu finden.

Bearbeitet von Anna und Karsten

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Nov 05 2009

Indizierungen im HipHop

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Indizierungen im HipHop:  Sollte man Rap Musik verbieten?

KJM

Die Kommission für Jugendmedienschutz (www.kjm-online.de/public/kjm/) hat vor nicht allzu langer Zeit über den Sinn eines Verbots von Rap Musik diskutiert, Soziologen und Medienpädagogen haben sich mit dem Thema auseinandergesetzt. (Unter anderem hier nachzulesen: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Jugendschutzexperten-sehen-Verbot-von-Gangster-und-Pornorap-skeptisch-218496.html ) Um die Zweckmäßigkeit zu hinterfragen, reicht ein oberflächlicher Blick auf den Einfluss von HipHop auf Jugendliche allerdings nicht aus.

HipHop heutzutage ist für Jugendliche eben genau deswegen interessant weil die Authentizität der Interpreten und die direkte Sprache mit denen sie ihren Frust verarbeiten vielen jungen Menschen aus dem Herzen spricht. Es sind nur noch selten politische aber häufig private Aussagen über Lebensumstände und persönliche Konflikte – Status Quo der Kids. Ein Weg sich in der reizüberfluteten Welt zu äußern, teilzuhaben. HipHop vereint Jugendliche über Nationalitäten hinaus. Rap ist eine Form von Kommunikation die nicht jeder „Erwachsener“ versteht oder nachvollziehen kann, eine Form von Rebellion, durch die extremen Texte eine Chance Aufmerksamkeit zu erlangen. Die Musik als Medium, der Rap als Handwerkszeug und die persönlichen Sorgen und Probleme als Antrieb zur Verständigung mit der so oft unnachgiebigen und desillusionierenden Aussenwelt.

Gangster Rap

Gangster Rap

Dabei können die Textinhalte durchaus als Spiegel der Entwicklungen innerhalb der Gesellschaft verstanden werden, Inhalte die ihren Ursprung in der Vernach-lässigung der Jugendlichen, wachsende Gewalt in deren Umfeld und der sexuellen Reizüberflutung durch Film und Fernsehen haben. Dabei muss aber klar der kommerziell erfolgreiche „Gangster- und Pornorap“ ( der in letzter Zeit verstärkt von der Bundesprüfstelle für Jugend-gefährdende Medien beobachtet wird http://www.bundespruefstelle.de/ ) von den Intentionen und Absichten der im Ursprung friedfertigen HipHop Kultur unterschieden werden.

Es gibt elementare Regeln die im HipHop zu beachten sind, ein paar Methoden zur Umsetzung der eigenen Kreativität und Vorstellung aber alles andere bestimmt jeder für sich selbst. HipHop ist ein eine Art zu Leben die man verstehen, internalisieren, und weitergeben muss, egal ob Rap, Graffiti oder Breakdance. Es sind Werte wie Respekt, Gemeinschaft, Freundschaft und ein gewaltfreies Miteinander die den ursprünglichen HipHop ausmachen: „Each One teach One“ – was ich weiß bring ich dir bei, im Gegenzug hilfst du mir auf meinem Weg.

HipHop History

HipHop History

HipHop ist Lebensinhalt, HipHop ist Freiheit. Man kann HipHop nicht kaufen oder HipHop anziehen. Man muss ihn leben und lieben: Man denkt, fühlt, atmet und spricht HipHop, es ist eine Grundhaltung die man nicht mal eben ablegen kann wenn man „gerade“ keine Lust darauf hat.

Daher sollte man Jugendliche die sich damit beschäftigen Ernst nehmen und HipHop nicht als einen Modetrend abtun, der die Jugendlichen viel zu Große Hosen, schiefe Kappen tragen und ununterbrochen fluchen lässt.

Es ist wohl auch der Reiz des leicht erlernbaren denn Rap erlaubt den Jugendlichen nach kurzer Lernphase in ihren Texten eine eigene Identität zu formulieren, in der sie bestimmen können wie es abläuft und die sie selbst nach eigenen Vorstellungen gestalten können. Und gerade deswegen finden sich in der Rap Musik auch explizite Darstellungen der Lebensumstände Jugendlicher wieder, mit aller Härte und Unverfälschtheit der gängigen Sprache.

Das gegenseitige Verständnis zwischen Erwachsenen und Jugendlichen muss gefördert werden, ein Verbot hingegen würde keinen Erfolg bringen.

Auf der Seite der Bundesprüfstelle kann man folgenden Auszug zu diesem Thema lesen:

Ein Verbot für ein Kind, in einem Spektrum vieler Musikvorlieben bestimmte Hip-Hop-Musikstücke zu hören, mag relativ leicht durchsetzbar sein. Für die Mehrzahl der Jugendlichen sind aber mit der Vorliebe für Hip-Hop-Musik auch der Freundeskreis, ihr Freizeitverhalten sowie Kleidung und Accessoires verbunden. Daraus wird deutlich, dass wie immer im Erziehungsprozess viele sensible Aspekte gleichzeitig zu beachten sind und man behutsam vorgehen muss. Letztlich sind nur die Eltern in der Lage, die für ihr Kind passenden Entscheidungen zwischen Verständnis und Vertrauen zu treffen, aber auch Grenzen zu setzen.


Dies setzt allerdings ihre Bereitschaft voraus, sich mit den Fassetten des Hip-Hop auseinander zu setzen, nicht nur mit den meistvermarkteten und teilweise jugendgefährdenden Formen, sondern auch mit den weniger bekannten, die Jugendlichen positive Impulse für ihre Entwicklung geben können. Die Frage müsste daher nicht lauten: Hip-Hop, Ja oder Nein, sondern eher: Welche Formen von Hip-Hop für Kinder und Jugendliche geeignet sind.“

(http://www.bundespruefstelle.de/bmfsfj/generator/bpjm/Jugendmedienschutz-Medienerziehung/lese-hoermedien,did=108288.html)

Bearbeitet von Anna und Karsten

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Nov 02 2009

Können Konsolenspiele das Sozialverhalten von Jugendlichen fördern?

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Statistik

Konsolen und PC-Spiele werden immer beliebter, dies zeigt auch die Grafik einer Studie der „Deutsche Bank“ zum Thema: “ Ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor mit Potenzial – PC-Games, Konsolen-Games und mobile Games“ vom 16. Juni 2009

Wir sind der Auffassung, dass besonders Jugendliche von virtuellen Welten und interaktiven Spielen fasziniert sind und diese zum Teil sogar eine Art  „Statussymbol“ in ihrem sozialen Umfeld darstellen. Deswegen ist es wichtig zu wissen, welche Spiele ggf. eine Gefahr für Jugendliche darstellen können und ob interaktive Gesellschaftsspiele für Spielkonsolen sogar einen Beitrag zur Förderung des Sozialverhaltens leisten können.

In dem Buch „Das Sozialverhalten“ (Seite 267, Psychologie, 2. Auflage, Hrsg. Hermann Hobmair, Stamm Verlag, Köln, 1997) wird Sozialverhalten wie folgt definiert:

„Das Wort sozial bedeutet: die menschliche Gesellschaft, Gemeinschaft betreffend.
Sozialverhalten meint somit jegliches Verhalten eines Menschen, das die Gemeinschaft betrifft, jeglichen Umgang mit der Gemeinschaft, mit anderen Menschen.”

Für uns besteht ein erheblicher Teil des Spielens aus dem Erlernen der Spielregeln und ggf. auch von Spielstrategien und deren Weitergabe an andere Mitspieler, der kontrollierten Freisetzung von Emotionen, dem Aufbau von Konkurrenz oder dem spielen im Team – all dies kann die Sozialkompetenzen der Jugendlichen fördern.

Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) empfiehlt die Seite: Spieleratgeber-NRW , da diese „mit Förderung des Landes NRW und in Kooperation mit Partnern einen Ratgeberservice zu Computer und Konsolenspielen für Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen eingerichtet“ wurde und prüft, wie empfehlenswert neue Spiele für Jugendliche sein können.

Die Bewertungen von drei aktuellen Konsolenspielen aus der Rubrik „Gesellschaftsspiele“ („Guitar Hero 5“ für die“ XBox 360“, „Wii Music“  für die „Nintendo Wii“ und „SingStar Party“ für die „Playstation2“ von „Sony“) besagen, dass diese Spiele erst in der Gruppe richtigen Spaß machen und die Testpersonen nach Überwindung des Schamgefühls alle gleich stark in den Spielverlauf mit eingebunden wurden.

Hauptsächlich besteht der Unterhaltungsfaktor darin, sein eigenes Können oder Versagen mit anderen zu messen, oftmals fallen positive oder bestärkende Bemerkungen die den Spielspaß steigern.

Natürlich heißt all dies nicht, dass wir der Meinung sind, dass alle auf dieser Seite aufgeführten Spiele für jedes Kind geeignet sind oder gar, dass Kinder beim Spielen dieser Spiele ihr soziales Verhalten tatsächlich trainieren werden.

Unsere Recherche soll lediglich eine Anregung gegeben, die dazu aufruft nicht direkt das Spielen an Konsolen zu verurteilen ohne zu bedenken, dass einige, gut gewählte Spiele tatsächlich etwas Positives bewirken können.

Autoren: Vanessa und Yvonne

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