Nov 05 2009
hausaufgaben
Leseverhalten Jugendlicher und Erwachsener
Das Leseverhalten von Menschen wird durch viele Faktoren beeinflusst. Grundlegend sind dabei allgemeine Bedingungen, wie zum Beispiel die Häufigkeit des Lesens in der Schule und die Zugangsmöglichkeit zu Bibliotheken, zu nennen. Außer diesen Faktoren nimmt der Lebensumstand der jeweiligen Person, wie Familie und Freunde, aber auch die ganz persönlichen, individuellen Eigenschaften, eine wichtige Rolle im Bezug auf das Leseverhalten ein. Wichtig ist auch die wechselseitige Beeinflussung von Lesefertigkeit und Lesemotivation. Kann eine Person nur schwer Lesen, fehlt die nötige Motivation, ein Buch in die Hand zu nehmen. Ist dies der Fall, so lernt die Person natürlich auch keine interessante Lektüre kennen. Es entsteht ein „Teufelskreis“. Andersherum können sich Lesefertigkeit und Lesemotivation auch positiv beeinflussen.
Lesen in der Jugend
Die Lesesozialisation beginnt im frühkindlichen Alter. Durch Vorlesen der Eltern wird das Interesse des Kindes geweckt, seine Aufmerksamkeit geprägt und ein Schritt in die Richtung der Alphabetisierung getan.
Das Leseverhalten von Jugendlichen lässt sich jedoch nicht daran messen, wie viel ihnen als Kindern vorgelesen wurde.
Viele andere Faktoren spielen dabei eine Rolle, die nun im Folgenden kurz beschrieben werden.
Zu trennen sind zwei Bereiche, in denen die Lesekompetenz von Jugendlichen gefördert wird.
Einerseits gibt es den Bereich der Freizeitgestaltung. Hier ist das Lesen nicht „erzwungen“, sondern der Jugendliche kann seinen Interessen frei nachgehen.
Wichtig ist die Motivation, die in den Jugendlichen die Lust zum Lesen weckt.
Die verwendeten Medien reichen vom klassischen Roman über das Internet bis hin zu Jugendzeitschriften.
Das Lesemedium ist abhängig von Alter, Geschlecht und Interessen des Lesenden. Oft haben die von den Jugendlichen gewählten Bücher eine identitätsbildende Wirkung, da ihr Konzept darin besteht, dass der Lesende sich mit dem Protagonisten identifizieren kann und eventuell sogar ähnliche Probleme zu bewältigen hat, wie der Lesende im realen Leben.
So gibt es die typische Klischeebeschreibung, junge Mädchen lesen „Hanni&Nanni“ und Jungs interessieren sich mehr für „Was ist Was“ Bücher. Im pubertären Alter steigt das Interesse an „Liebesgeschichten“. (Bspw. „Twilight“)
Tageszeitungen, Wochenzeitungen oder Fachmagazine finden bei jungen Leuten keinen großen Anklang, was auf die Interessen zurückzuführen ist. Informationen über das aktuelle Tagesgeschehen wird nicht über Zeitungen erlangt, sondern über Radio, Fernsehen oder das Internet.
Jugendzeitschriften gelten heute als ein wichtiges Lesemedium. Popkulturen werden bekannt gegeben, die neusten Trends beschrieben und die aktuellsten Stories über Stars verbreitet. Ziel der Zeitschriften ist es, eine spezielle Alters- und -Interessengruppe anzusprechen.
Durch Institutionen wie die Schule, wird das Interesse am Lesen jedoch geschwächt. Dies ist vor Allem ein Phänomen bei pubertären Jugendlichen.
Die am Anfang des Textes beschriebene eigene Entscheidungskraft („Was will ich lesen? Wann will ich lesen? Und wie viel Zeit lasse ich mir dabei?“) ist eingeschränkt.
Da in der Schule oft Lektüre im Zentrum des Unterrichts steht, bei der es den Jugendlichen schwer fällt sich mit den Inhalten oder Figuren zu identifizieren, ist das Interesse und die Motivation geschwächt.
Hier wird Lesen zum Zwang; es gibt Vorgaben, die zu erfüllen sind, unabhängig vom eigenen Interesse.
Ergänzend wäre noch hinzuzufügen, dass die immer steigende Vielzahl an Unterhaltungsmedien (Internet, Online-Spiele, Pc-Spiele, Fernsehen) das Interesse der Jugendlichen an den „klassischen“ Lesemedien abschwächt und somit immer weniger gelesen wird.
Bei den 14 Jährigen gaben 24% an sehr oft zu lesen, 34% lesen demnach oft, 38% selten und 5% nie.
(Zahlen aus einem Schaubild, welches Leider nicht bei Word einzufügen war)
Lesen im Erwachsenenalter
Abgesehen von dem Zwang des Lesens erhält die Schule aber auch eine nahe Beziehung zu Büchern aufrecht. Diese Nähe kann nach der Schulzeit verloren gehen. Im Studium oder einer sonstigen, auf die Schule folgenden, Ausbildung wird oft mehrheitlich zu Informationszwecken gelesen. Das Lesen im Bereich der Freizeitgestaltung, also aus Spaß und Interesse, würde dann abnehmen.
Aber auch gegenteilige Bewegungen sind zu beobachten. Viele Erwachsene sehen im Lesen eine Entspannung und einen Genuss. Meistens handelt es sich hierbei um gut situierte Vielleser.
Personen, die auch schon in ihrer Jugend mit Freude viel gelesen haben, sind oft prädesziniert, dies auch nach der Schulzeit so fortführen. Aus dieser Korrelation lässt sich allerdings keine Kausalität erschließen. Häufig entdecken Menschen ihre Freude am Lesen auch erst nach der Schulzeit.
Aber auch bei den Erwachsenen Lesern bzw. Nichtlesern kommt es grundlegend auf die jeweilige Lebenssituation an. Ist genug Zeit zum Lesen da, dann wird auch viel gelesen, ist die Zeit nicht vorhanden, wird das Buch weggelegt. Freunde und Familie, sowie der Lebenspartner haben einen Effekt auf das Leseverhalten. Dieser Effekt kann sich sowohl fördernd als auch schwächend auswirken.
Zur Statistik lässt sich sagen, dass ca. ein drittel der erwachsenen Leser regelmäßig liest, ein drittel ab und zu und das restliche drittel so gut wie gar nicht.
Wie auch bei den Jugendlichen, verändern die neuen Medien das Leseverhalten von Erwachsenen. Viele Bücher und Zeitungen sind online verfügbar geworden. Das „klassische“ Lesen wird mancherorts durch das Lesen auf dem Bildschirm ersetzt.
Einen weiteren Trend, der zu beobachten ist, kann man als „Nischen-Lesen“ bezeichnen. Viele Erwachsene lesen lieber im Urlaub. Sich Zeit zum Lesen im Alltag freizuhalten nimmt ab.
Insgesamt gaben die über 14-jährigen an 11,4 Bücher im Jahr zu lesen. Die Frauen lesen dabei mehr als die Männer. 13,4 zu 8,9 Bücher pro Jahr.
(Ebenfalls Zahlen aus dem Schaubild, welches nicht einzufügen war. Aus „Haben Bücher eine Zukunft?“– Repräsentativstudie zum Leseverhalten der Deutschen)
Autorinnen: Anca und Sophie
Bitte googlen sie doch mal ihren Namen und schreiben einen kurzen Text dazu.
Siehe: http://www.blogs.uni-osnabrueck.de/web20/2009/11/03/kleines-experiment-mit-google-suchergebnissen/#comment-639
Autorin 1: Der Text wird als 4 Treffer bei Google angezeigt.
Autorin 2: Der Text wird als 2 Treffer bei Google angezeigt.
Ich habe meinen Namen nun also gegoogelt und musste
feststellen, dass weiterhin die Sachen zu finden sind, die es vorher auch schon waren. Hinzu gekommen ist nun der Link zu diesem Blog hier. Wie sie in ihrem Kommentar auch schon gesagt haben, war dies nicht beabsichtigt und ist aus Routine geschehen.
Ich habe nun unsere Namen geändert und bin gespannt, wann sich die Suchergebnisse wieder ändern. Ob es wohl genauso schnell geht, wie bei der anderen Gruppe?
So, ich hab nun auch mal meinen Namen gegoogelt und wie ich vermutet habe (es ist schließlich ein Allerweltsname) gibt es einige, “von meiner Sorte” -Gartenarchitektin, Regisseurin, Tierärztin, Referatsleiterin…- aber nicht mich…
Das war vor ein paar Monaten noch anders. Damals war ich noch berufstätig und die Firma hatte Bilder von einigen Mitarbeiter, unter anderem von mir, mit Aufgabenfeld und Kontaktdaten auf ihre Homepage gestellt. Der passende Link dazu wurde dann auch bei google auf der ersten Seite angezeigt. Zu allererst stand er, wenn man meinen Namen mit dem passenden Ort suchte…
Nun ja, da mir das Bild nicht sonderlich gut gefiel, bin ich ganz froh jetzt als unerkannte Studentin durchs Netz zu wandern…