Nov 03 2009

Kleines Experiment mit Google-Suchergebnissen

Published by Tim Schmidt at 17:33 under Allgemein

Obwohl ich in meiner Veranstaltung Mediensozialisation auf das Thema „Privatsphäre im Netz“ eingegangen bin, haben zwei Studentinnen ihren ersten Blogeintrag mit vollen Namen unterschrieben. Das war vermutlich ein Reflex, der durch die Abgabe von Hausarbeiten trainiert wurde. Abgesprochen war eigentlich, dass nur der Vorname verwendet werden sollte oder dass sich die Personen ein Synonym wählen. Der entsprechende Beitrag ist „vor 1 Tag und 1 Stunde“ geschrieben. Ein kurzer Test bei der Suchmaschine Google ergab. Bei beiden Namen wird der Artikel als erstes von Google aufgelistet. Die spannende Frage ist nun. Wie lange dauert es, bis Google die Veränderung des Artikels merkt und die Namen entsprechend anders bewertet. Ich bin gespannt. Dadurch sieht man: Veröffentlichungen im Internet sind alles andere als harmlos.

11 responses so far

11 Responses to “Kleines Experiment mit Google-Suchergebnissen”

  1. Tim Schmidton 03 Nov 2009 at 17:42

    Kleiner Nachtrag. Auch mein Artikel wurde bereits von Google gefunden. Dabei steht er nicht länger als 7 Minuten im Netz.

  2. Yvo K.on 03 Nov 2009 at 23:35

    oh, das war wohl wirklich gewohnheit, gute konditionierung in der schule bleibt eben drin… auf jeden fall danke für die änderung.
    wenigstens waren wir so ein grandioses beispiel ^^

  3. Tim Schmidton 04 Nov 2009 at 23:54

    Bitte meinen Blogeintrag nicht als Kritik lesen. Es ging mir darum, auf ein allgemeines Problem hinzuweisen.

  4. Yvo K.on 05 Nov 2009 at 14:11

    ich habe ihn auch nicht als solches verstanden, ich war selber amüsiert darüber, wie schnell das doch geht… unterbewusst den namen getippt und schon bei google

  5. Marianon 05 Nov 2009 at 21:37

    Und schon etwas herausgefunden? ; )

  6. Yvo K.on 06 Nov 2009 at 19:35

    google sagt nur noch zwei ergebnisse (mit “” geschrieben)
    “Death: 01 Apr 2005″ gut zu wissen ^^

  7. Tim Schmidton 07 Nov 2009 at 14:23

    Sehr schön. Offensichtlich vergisst Google genauso schnell, wie es Daten findet. Die Anträge lassen sich unter dem “Vollnamen” nicht mehr – schnell – finden. Wahrscheinlich gibt es irgendwo noch Backups des Eintrags. Aber dann müsste man schon sehr speziell suchen. Vergessen ist im Internet also doch möglich.

  8. lpaetzolon 11 Nov 2009 at 17:30

    Ich habe meinen Namen geoogelt und nichts besonders gefunden. Eingetragen ist nur, dass ich bei einem Sportverein Mitglied bin sonst nichts.
    Das finde ich auch gut so, denn nicht jeder muss unter meinem Namen gleich meine Adresse oder andere private Details finden!

  9. Birteon 11 Nov 2009 at 18:00

    Also bei meinem Namen findet Google tatsächlich mehr Sachen als ich dachte.
    Zuallererst meinen Twitter-Account und meinen Studivz-Acoount. Danach noch einen Artikel aus der NOZ.
    Schon seltsam wer mich alles finden könnte…

  10. Yvo K.on 11 Nov 2009 at 23:20

    habe gerade nochmal google befragt….
    der eintrag steht wieder online
    seltsam…

  11. Ellenon 12 Nov 2009 at 11:23

    Wie aufgetragen habe ich mich selber gegoogelt.
    Von dem Ergebnis war ich weniger überrascht, da ich dies vor ein paar Jahren bereits getan hatte.
    Als Ergebnis liefert googel mir viele Seiten,allerdings sind nur auf der Hälfte der ersten Seite Links, die wirklich mich betreffen. Die restlichen Treffen enthalten jediglich Inhalte in denen entweder mein Vorname oder Nachname vorkommt. Das wird allen so gehen, die einen seltenen Namen haben.
    Alles was sich über mich bei goggel herausfinden lässt ist wann ich getauft wurde und, dass ich an vielen Reitturnieren teilgenommen habe. Deren Veranstalter stellen die Ergebnislisten ins Netz und genau davon habe ich viele nun bei googel wiedergefunden. Ebenfalls bin ich bei einer online-Turniernennung (neon.de) registriert, wodurch ich auch wieder bei googel erscheine.
    Viel lässt sich über mich im Netz also nicht herausfinden,was ich sehr begrüße.

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