Nov 02 2009
Können Konsolenspiele das Sozialverhalten von Jugendlichen fördern?
Konsolen und PC-Spiele werden immer beliebter, dies zeigt auch die Grafik einer Studie der „Deutsche Bank“ zum Thema: “ Ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor mit Potenzial – PC-Games, Konsolen-Games und mobile Games“ vom 16. Juni 2009
Wir sind der Auffassung, dass besonders Jugendliche von virtuellen Welten und interaktiven Spielen fasziniert sind und diese zum Teil sogar eine Art „Statussymbol“ in ihrem sozialen Umfeld darstellen. Deswegen ist es wichtig zu wissen, welche Spiele ggf. eine Gefahr für Jugendliche darstellen können und ob interaktive Gesellschaftsspiele für Spielkonsolen sogar einen Beitrag zur Förderung des Sozialverhaltens leisten können.
In dem Buch „Das Sozialverhalten“ (Seite 267, Psychologie, 2. Auflage, Hrsg. Hermann Hobmair, Stamm Verlag, Köln, 1997) wird Sozialverhalten wie folgt definiert:
„Das Wort sozial bedeutet: die menschliche Gesellschaft, Gemeinschaft betreffend.
Sozialverhalten meint somit jegliches Verhalten eines Menschen, das die Gemeinschaft betrifft, jeglichen Umgang mit der Gemeinschaft, mit anderen Menschen.”
Für uns besteht ein erheblicher Teil des Spielens aus dem Erlernen der Spielregeln und ggf. auch von Spielstrategien und deren Weitergabe an andere Mitspieler, der kontrollierten Freisetzung von Emotionen, dem Aufbau von Konkurrenz oder dem spielen im Team – all dies kann die Sozialkompetenzen der Jugendlichen fördern.
Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) empfiehlt die Seite: Spieleratgeber-NRW , da diese „mit Förderung des Landes NRW und in Kooperation mit Partnern einen Ratgeberservice zu Computer und Konsolenspielen für Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen eingerichtet“ wurde und prüft, wie empfehlenswert neue Spiele für Jugendliche sein können.
Die Bewertungen von drei aktuellen Konsolenspielen aus der Rubrik „Gesellschaftsspiele“ („Guitar Hero 5“ für die“ XBox 360“, „Wii Music“ für die „Nintendo Wii“ und „SingStar Party“ für die „Playstation2“ von „Sony“) besagen, dass diese Spiele erst in der Gruppe richtigen Spaß machen und die Testpersonen nach Überwindung des Schamgefühls alle gleich stark in den Spielverlauf mit eingebunden wurden.
Hauptsächlich besteht der Unterhaltungsfaktor darin, sein eigenes Können oder Versagen mit anderen zu messen, oftmals fallen positive oder bestärkende Bemerkungen die den Spielspaß steigern.
Natürlich heißt all dies nicht, dass wir der Meinung sind, dass alle auf dieser Seite aufgeführten Spiele für jedes Kind geeignet sind oder gar, dass Kinder beim Spielen dieser Spiele ihr soziales Verhalten tatsächlich trainieren werden.
Unsere Recherche soll lediglich eine Anregung gegeben, die dazu aufruft nicht direkt das Spielen an Konsolen zu verurteilen ohne zu bedenken, dass einige, gut gewählte Spiele tatsächlich etwas Positives bewirken können.
Autoren: Vanessa und Yvonne

ich glaube die spielkonsolen verschlimmer nur das verhalten von den jugentlichen, denn gerade in dem alter spielen die jugentlichen die die shooter oder ähnliches. daher kann sich die lage nur verschrimmern…
aber nicht allein das spielen von shootern bewirkt die isolierung von jugendlichen, oder steigert die aggressivität, man muss auch immer andere Faktoren mit einbeziehen, ich finde diese ganze geschichte, mit shooter und ballerspiele sind soo gefährlich ein wenig überbewertet…
konsolenspiele sind ja nicht nur ballerspiele, es gehören ja auch adventure oder auch denkspiele dazu, die viel spass machen und teilweise vielleicht sogar die fantasie fördern können.