Transformation

November 19th, 2009

Beschreibung eines veränderten Selbstbildnisses am Beispiel von Rob, Josies Bruder

Zu Beginn des Films wird Rob als Mitarbeiter in einem kleinen Geschenkartikelladen, des „Tiki Post“, gezeigt. Obwohl er bereits 23 Jahre alt ist, wohnt er noch bei seinen Eltern, lässt sich von diesen von vorne bis hinten verwöhnen und bedienen und hat auch nicht vor, dies in näherer Zukunft zu ändern.

Auch wenn Rob durch seine Kleidung, Sprache und durch sein Verhalten eher kindlich und unreif wirkt, ist er dennoch ein liebevoller, hilfsbereiter Bruder, der Josie bei Problemen mit Rat und Tat zur Seite steht. Deshalb schleicht sich auch Rob inkognito in die High School ein, um Josie dabei zu helfen, endlich beliebt zu sein und von den Mitschüler/innen akzeptiert zu werden. Neben dieser hilfsbereiten Geste ist es aber auch Robs Jugendtraum, der ihn dazu veranlasst, in die High School zurückzukehren: Seit Jahren strebt er danach, von einem Talentscout entdeckt und ein Football-Star zu werden.

Zunächst läuft alles nach Robs Vorstellungen, denn er schleust sich erfolgreich in das Football-Team der Schule ein und hat Erfolg. Doch bevor es zu dem großen Spiel kommt, das Rob die ganze Zeit herbeisehnt, fliegt seine Tarnung auf, denn als Josie beim Ball eine Freundin vor einer Blamage retten will, klärt sie die ganze Situation auf. Zuerst ist Rob sauer auf Josie, da sein großer Traum zum zweiten Mal geplatzt ist. Doch schnell erkennt er, dass er zu alt ist, um seinem Jugendtraum nachzueifern, und nimmt anstelle dessen den Job als Trainer des Teams an.

Ebenso wie Josie erkennt Rob im Laufe des Films, dass es im Leben um mehr geht als um das Betrauern eines Jugendtraums. Ihm ist bewusst geworden, dass er nun in einem Alter ist, in dem er Verantwortung übernehmen und zu dem stehen muss, was er tut. Daher kann man sagen, dass Rob innerhalb des Films eine Transformation hinsichtlich seines Selbstverhältnisses durchmacht: Er stellt sich nicht nur den Aufgaben, die das Leben ihm stellt, sondern akzeptiert vor allem, dass er erwachsen geworden ist.

The End

Beschreibung und Vergleich 2er Räume aus dem Film

November 15th, 2009

In dem Film „Ungeküsst“ werden u.a. ein typischer Klassenraum und ein Speisesaal einer amerikanischen High School gezeigt.

In Klassenraum befinden sich mehrere Einzeltische mit angebauten Stühlen, die allesamt zur Tafel bzw. zum Lehrerpult hin ausgerichtet sind. Dazu sind sie ordentlich und mit demselben Abstand zueinander aufgestellt. Der Raum ist durch diese Anordnung auch sehr gut ausgefüllt. Vor der Haupttafel steht ein aus Holz gebautes Lehrerpult.

Die Haupttafel ist sehr lang und füllt beinahe die ganze Wand aus. Sie ist mit zwei sehr ausgefallenen braunen Masken geschmückt. Zusätzlich kleben darauf noch eine Weltkarte und allerhand Gebasteltes, was allerdings ohne jedes System dort aufgeklebt wurde.

Auf der gegenüberliegenden Seite der Tafel, an der die Lehrerin steht, ist ebenfalls eine Tafel angebracht, auf der mehrere Projektarbeiten diverser Ausführungen, Weltkarten und Bilder angebracht sind. Rechts in der Ecke befindet sich zusätzlich noch ein grauer Schrank, in dem vermutlich Arbeitsutensilien oder Bücher verstaut werden. Auf dem Schrank steht ein Globus, verschieden Kästen und dazu noch ein großer ausgebreiteter Fächer, der etwas golden schimmert.

Es gibt in dem Raum eine Fensterseite. Diese liegt gegenüber der Eingangstür. Die Fensterreihe ist am ganzen Raum entlang gezogen und die Fenster werden durch kleine Wandeinheiten voneinander getrennt. Durch die vielen Fenster erscheint der Raum sehr hell. Die Fenster sind ebenfalls sehr ausgeschmückt:  Von gebastelten Mobilen bis hin zu Laternen.

Gegenüber der Fensterwand ist [– Verwunderung –] ebenfalls eine an der ganzen Wand langgezogene Pinnwand oder ähnliches (kaum zu erkennen, da es ebenfalls total beklebt und verziert ist) angebracht. An dieser sieht man, wie schon an allen anderen Wänden des Raumes, allerhand gebastelte Dinge. Und zusätzlich eine Karte aller US-Staaten. Dazu noch ein paar Plakate und einen Traumfänger.

Durch die ganzen bunten Verzierungen dieses Raumes, könnte es sich auch um einen Spielraum für Kindergartenkinder handeln. Aber dies sei nur am Rande erwähnt. Alles in allem wirkt der Raum sehr hell, freundlich und bunt. Aber in einem Land, in dem es zählt, immer gut gelaunt zu sein und möglichst lange jung zu bleiben, kein Wunder.

Im Gegensatz dazu ist der Speisesaal eher schlicht und funktional gestaltet. An der Essensausgabe vor dem Speisesaal können sich die Schüler zwischen drei Hauptgerichten und diversen Beilagen entscheiden. Erwähnenswert ist, dass sich im Hintergrund zwar eine sog. Ernährungspyramide befindet, die Auskunft darüber geben soll, was gesundes und was ungesundes Essen ist, es an der Ausgabe selber aber eher Fast Food zu essen gibt als vollwertige Gerichte.

Der Speisesaal selbst sieht aus wie eine leer geräumte Turnhalle und ist funktional mit vielen Tischen und Bänken ausgestattet, die durch Gänge voneinander getrennt stehen. Durch eine halbverglaste Wand fällt Licht in den Speisesaal.

Im Gegensatz zu dem bunt beschriebenen Klassenraum ist der Speisesaal eher schlicht gehalten, an den Wänden finden sich aber typische amerikanische Poster wie „Make our School drugfree“ oder diverse Partyflyer wie etwa der, der die Prom Night ankündigt. Auffällig sind auch hier wieder die unzähligen Ernährungspyramiden im Hintergrund, sowie ausgeschnittene Fast Food- Bildchen von Pommes, Hamburgern und auch Süßigkeiten.

Durch die gegensätzlichen Beschreibungen beider Räume wird deutlich, welche repräsentativen Aufgaben beide Räume jeweils erfüllen sollen. So soll das bunt geschmückte Klassenzimmer die Projektarbeiten der Schüler/innen besonders hervorheben und so zum Beispiel Besuchern der Schule veranschaulichen, wie sehr sich die Schule um ihre Schüler/innen bemüht und wie vielfältig und erfolgversprechend das Angebot der Schule ist. Die vielfältigen amerikanischen Flaggen, Karten etc. stehen sinnbildlich für die so oft in amerikanischen Filmen gezeigte amerikanische Liebe zum eigenen Land und passen daher sehr gut in das repräsentative Konzept der Klassenräume.

Der Speisesaal hingegen zeigt die erzieherische Absicht der Schule. Die unzähligen Ernährungspyramiden ringsum die Tische sollen die Schüler/innen zu einer gesunden Ernährungsweise auffordern und so wiederum die Bemühungen der Schule um ihre Schüler/innen zeigen. Fraglich ist jedoch, ob all diese Bemühungen nicht mehr Schein als Sein sind, denn wenn man sich zum Beispiel das Essensangebot der Schule ansieht, so ist dies eher nicht im Sinne einer gesunden Ernährung, auf die die Schule doch angeblich so viel Wert legt.

The End

Skizze der High School

November 10th, 2009

Grundriss SchuleAuf der Abbildung haben wir versucht, die High School, auf die Josie für ihre Reportage geschickt wurde, so gut wie möglich vom Grundriss her zu skizzieren.

Zu sehen ist ein für amerikanische High Schools typisch lang gezogener Gang, von dem alle anderen Klassenräume, die Mensa und die sanitärischen Anlagen ausgehen.

Am Haupteingang ist zusätzlich eine Art Sicherheitsschleuse (wie am Flughafen) eingerichtet, wo Jungen und Mädchen getrennt voneinander vor dem Betreten des Schulgebäudes auf illegale Dinge durchsucht werden (Waffen,Drogen etc.).

Die Mensa ist der größte Raum in der ganzen Schule (neben der Turnhalle vermutlich). Dort treffen alle Schüler in ihrer Mittagspause aufeinander. Sie können dort essen und sich mit all ihren Mitschülern austauschen und soziale Kontakte knüpfen bzw. pflegen.

The End

Link(s) zum Film

November 2nd, 2009


Kurze Inhaltsangabe und Kritik zum Film

The End

Inhaltsangabe!

November 1st, 2009

Inhalt des Films „Ungeküsst“

Josie Geller ist eine junge Journalisten auf der Suche nach zweierlei: Nach einer grauenhaften Zeit in der High-School will sie nun als erfolgreiche Reporterin ernstgenommen werden. Darüber hinaus wünscht sie sich aber nichts sehnlicher, als endlich den Richtigen zu finden und geküsst zu werden.  Doch es kommt anders als geplant, denn ihr erster Auftrag verschlägt sie direkt wieder zurück an den Ort ihres Grauens: Getarnt als Undercover-Reporterin soll sie sich zwischen Schüler einer High-School mischen, um für eine Story über die Teenager von heute zu recherchieren – eine Katastrophe für Josie, die schon immer aufgrund ihres Aussehens und ihres tollpatschigen Charakters zur Außenseiterin degradiert wurde. Schnell wird ihr klar, dass sich auch zehn Jahre nach ihrer eigentlichen Schulzeit nichts daran geändert hat, denn bereits nach kürzester Zeit will niemand mehr etwas mit ihr zu tun haben. Wie in einem Déjà-vu erlebt sie die erneute Zurückwiesung und Ablehnung ihrer Mitschüler und ihre geplante Story droht zu scheitern. Doch als sich ihr Bruders ebenfalls in die High-School schmuggelt, erhält Josie dank seiner ʽCoolnessʼ doch noch Zugang zu der beliebtesten Clique der Schule. Für Josie geht ein Traum in Erfüllung, bis sie merkt, dass sie sich in ihren Literaturlehrer verliebt hat und dieser auch von ihr nicht abgeneigt zu seien scheint. Als dieser ihr am Tag des Abschlussballs seine Gefühle gestehen will, erfährt er von ihrer wahren Identität und dass gerade er Inhalt ihrer geplanten Story sein sollte. Wütend stürmt er davon und es scheint, als würde Josie auch diesmal der erste Kuss verwehrt bleiben. Doch durch einen glücklichen Zufall finden beide doch noch zueinander und der Film endet mit einem Happy-End.

„Ungeküsst“ ist ein Film, der neben der vordergründigen Romanze zugleich einen kritischen Blick auf Wirklichkeit in der Schule wirft. Er zeigt am Beispiel einer Außenseiterin den Kampf eines jeden Schülers, in der von Oberflächlichkeiten und Äußerlichkeiten dominierten Realität der Schule zu bestehen – ein gnadenloser Kampf mit dem Ziel, akzeptiert und beliebt zu sein.

The End

Warum “Ungeküsst”?

Oktober 29th, 2009

Auf unserer  Suche nach einem geeigneten Film, der die Schule als Institution repräsentiert,  sind wir als Gruppe sehr schnell auf den Hollywood-Streifen „Ungeküsst“(USA, 1999)  gestoßen, da er unserer Meinung nach sowohl den Alltag an einer amerikanischen High School wiederspiegelt, aber auch gesellschaftskritisch interessant zu beobachten bzw. zu analysieren ist.

Er lässt den Zuschauer nämlich daran zweifeln, ob die schulische Leistung an sich darin besteht,  gute Ergebnisse zu haben oder ob es nicht viel wichtiger ist, beliebt zu sein. Besonders im Mittelpunkt stehen dabei die Interaktionen zwischen den jeweiligen Geschlechtern.

The End

Oktober 29th, 2009

Hier der offizielle Trailer (allerdings auf Englisch):

UngeküsstTrailer

The End

Hallo Welt!

Oktober 29th, 2009

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The End