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Im nationalen und internationalen Briefverkehr werden tagtäglich schwerste Straftaten begangen. Von der Verbreitung übelster Kinderpornographie reicht die Spanne bis zur Verabredung und Durchführung terroristischer Taten. (Briefbomben!) Es ist nicht länger hinnehmbar, dass der Briefverkehr rechtsfreier Raum ist. Es ist nicht länger hinnehmbar, dass Absender, also Täter, völlig anonym bleiben können. Es ist nicht länger hinnehmbar, dass Konsumenten, also Mittäter, illegale Briefsendungen unkontrolliert empfangen können. Es ist nicht länger hinnehmbar, dass Empfänger schutzlos illegalen Briefsendungen ausgesetzt sind.

Daher ist in einem Zugangserschwerungsgesetz II zu fordern:

  1. Verbot öffentlicher Briefkästen. Sie ermöglichen anonymen Briefversand erst.
  2. Verpflichtende Registrierung von Absendern. Bei jedem Versand ist die Identität des Absenders, etwa durch Kontrolle des Personalausweises, zu überprüfen und zu dokumentieren.
  3. Protokollierung des gesamten Briefverkehrs. Die Zusteller haben lückenlos und unabhängig von eventuellen Verdachtsmomenten darüber Buch zu führen, wer von wem und wann Post erhalten hat. Diese Daten sind den Strafverfolgungsbehörden zu übermitteln.
  4. Bekannte illegale Absender sind in eine Sperrliste aufzunehmen. Von ihnen versandte Post wird vernichtet, der Empfänger bekommt stattdessen eine behördliche Warnpostkarte zugestellt. Die Sperrliste wird von den Strafverfolgungsbehörden aufgestellt und bedarf keiner Begründung, da es um den Verdacht offenkundig übelster Straftaten geht. Wer Empfänger gesperrter Sendungen geworden ist, kann deshalb als Mittäter verdächtigt werden.
  5. Durchsuchung des Briefverkehrs und Überprüfung des Briefnutzungsverhaltens bei Verdacht auf schwere Straftaten. Dazu werden V-Leute der Strafverfolgungsbehörden als Zusteller eingesetzt, denen es durch Anwendung geheimer und individuell entwickelter psychologischer Tricks gelingt, in die Wohnung eingelassen zu werden und die Verdächtigen dann beim Lesen der Briefinhalte und beim Verfassen weiterer Briefe zu beobachten.

Kritikern an diesem zügig umzusetzenden Gesetz sei entgegnet, dass es keinen Eingriff in das Briefgeheimnis darstellt, da es nur zur Verhinderung schwerster Straftaten dient. Im Namen falsch verstandener Freiheit einen rechtsfreien Raum zu fordern, ist mit den Prinzipien unseres Rechtsstaates nicht vereinbar.

Wenn Europa wählt, kommen ganz schön viele Zahlen zustande. Klar, dass man die nicht alle fehlerfrei abtippen kann. Auch klar, dass man bei sowas hektischem wie dem Wahlberiterstattungsgeschäft nicht immer kontrollieren kann, was so online geht. Letzendlich unklar ist, ob gestern um 18.40 nicht noch Wunschdenken eines Spiegel-Online-Mitarbeiters eine Rolle gespielt hat (wer die 43% anderen waren, ließ sich nicht abrufen):

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Die schöne Google-Anfrage »mehrere sachen gleichzeitig machen nennt man?« hat heute mittag einen Ratsuchenden in mein Blog geführt. Fündig geworden sein kann er oder sie nicht. Darum hier nochmal die Antwort: »Multitasking« oder einfach: »mehrere Sachen gleichzeitig machen«.

Multimedial

Gerade klingelte mein T(h)elefon und es war jemand dran.

»Guten Tag, Sie haben mir gerade eine E-Mail geschickt. Was stand denn drin?«

Muss man sich jetzt Sorgen um die Lesekompetenz machen? Gibt es Pager, die sagen: »E-Mail von Franz angekommen«, aber nicht verraten, was drinsteht?

Hach! Die Digitalphotographie. Nun hat Jedermann eine n-Megapixel-Kamera (n>>10) und produziert täglich megabyteweise Bildmaterial. Im Urlaub kommen leicht Gigabytemengen zustande, die vor wenigen Jahren noch jede Festplatte gesprengt hätten.

Was macht Jedermann mit diesen Bildern? Im Normalfall: Rumzeigen des n-Megapixel-Kameradisplays (n<<0,2) direkt nach dem Knipsen. Manchmal auch: Kamera dem verwirrten Schlecker-Mitarbeiter entgegenstrecken, dabei die Worte »Bitte alles mal ausdrucken!« murmelnd. Oder aber immer häufiger: Den Versuch starten, die frischen Urlaubsbilder im Katzenliebhaberforum oder im Webphotoalbum hochzuladen. Das geht sicher schief. 200 Zwölf-Megapixel-Bilder einfach so in ein Webformular zu werfen, führt, wenn es denn überhaupt irgendwie klappt, zu Modem-ähnlichen Upload-Zeiten, und nach 3 Stunden zu einer Fehlermeldung.

Da jeder, der auch nur annäherungsweise den Geruch von Informatik an sich trägt, von der gesamten Bekannt- und Verwandtschaft als Notfall-Klempner für verkorkste Windows-Rechner herhalten muss, kommt das Thema Digitalphotos immer wieder auf den Tisch. Der Missionar schwatzt der verwirrten Großtante Ubuntu statt Windows auf und versucht sich an einer GIMP-Kurzschulung.  Der Resignierte nimmt wortlos die Speicherkarte aus der Kamera und kommt tags drauf mit einer CD oder gleich den gedruckten Werken wieder.

Gibt es einen Mittelweg? Ich sage: ja. Mir leistet PhotoResize hier (und auch für eigene Zwecke) gute Dienste.

photoresizescreenshot.png

Das Freeware-Tool installiert ein Icon auf dem Desktop, auf das einzelne Bilddateien oder ganze Bildordner gezogen werden können. Dann öffnet sich ein furchterregendes Shell-Fenster, dass die abgelegten Bilddateien einzeln konvertiert.  In kleinere Bilder. Ohne nachzufragen, ohne Optionsmenu, ohne Frage, wo die Ergebnisse landen sollen. Magie? Nein, der Dateiname des Icons machts. Heißt das Ding »photoresize400«, werden die Photos auf maximal 400 Pixel (Breite oder Höhe, je nach Ausrichtung) skaliert, heißt es »photoresize800«, werden daraus entsprechend 800 Pixel.

Bilder für’s Blog werden bei mir einfach auf »photoresize500« gezogen.  Das dauert 2 Sekunden und ich habe, ohne Nachzudenken oder mit irgendeinem Grafikprogramm rumzufummeln, die Bilder in der richtigen Größe. Ich könnte auch mehrere der Icons auf meinem Desktop haben. 400 für’s Katzenforum, 1200 für mein Web-Photoalbum. Viel kleinere Dateien ergeben die Bilder dabei auch, die Qualitäts-Einstellungen sind für die Webdarstellung sinnvoll gewählt – dann geht auch der Upload schnell. Der Profi kann auch an diesen Einstellungen herumfummeln, aber meist geht es ja nur darum, ein Bild kleinzukriegen.

Natürlich gibt es auch andere Lösungen, die je nach Arbeitsstil sinnvoller sind. PhotoResize hat sich – für mich jednfalls – als sehr nützlich herausgestellt.

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