Die Forderungen der Zeit

In Hans-Magnus Enzensbergers höchst interessantem Werk “Hammerstein oder der Eigensinn” sprang mir heute ein Satz aus Ruth von Mayenburgs Erinnerungen entgegen:

Ich war dabei [...], in die Sicherheit eines Daseins zu entfliehen, wo die Forderungen der Zeit nur von ferne zu hören waren.

Nun möge sich jeder fragen, ob das eine verlockende oder abschreckende Perspektive wäre. Und die Antwort darauf sagt dann vermutlich etwas über den eigenen Bezug zu und Umgang mit der Zeit aus.

Die Äußerung von Ruth von Mayenburgs kann eigentlich nur einen Grund haben: Twitter ist mal wieder down. Aber dieser Zustand des Seins im Dasein nimmt ja in letzter Zeit ab. Damit bleibt die Frage offen.

P.S: Dass die Zitatangabe auch im Activity-Stream funktioniert, finde ich prima.