Am 17. Juni 2009 fand der bundesweite Bildungsstreik  in Deutschland statt, was  für Xinran Xu und Ying Zou (Austauschstudentinnen aus China) etwas Neues war. Denn solche studentischen Demonstrationen sind sehr selten in China. Die beiden haben ein paar deutsche Studenten interviewt, die ihre Meinungen über die Abschaffung von Studiengebühren, die Verschulung des Studiums und Elitenbildung geäußert haben.

Ye Kong und Yiwei Dong sind Germanistikstudenten aus China und schon fast ein Jahr zum Austausch in Deutschland. Haben sie am Anfang den so genannten „Kulturschock“ gehabt? Haben sie sich später daran gewöhnt? Welche Gefühle haben sie?

In einem kommunistischen System studieren ist immer spannend. In China haben Studenten viele Pflichtkurse, an denen alle teilnehmen müssen. Militärisches Training, Politikkurs, Sportkurs, Ideologie, Ethik, Bildung bzw. Grundkenntnisse in Jura…… Ob diese Kurse für alle ein großer Gewinn sind?
Über die Sprecherin: Jingyuan Ge ist Gaststudierende an der Universität Osnabrück und stellt ihren Beitrag selbst vor.

Chen Wu berichtet über die Unterschiede der Studiensysteme in China und Deutschland. Ihrer Meinung nach ist das Studium in Deutschland beim Studienzugang leichter, beim Studium lockerer und im Abschlussniveau höher als das Studium in China.

Shaolu Wang hält Selbstlernen im Studium hier für wichtig. Dabei kann sie bewusst lernen, wie sie sagt. Sie hat auch einige Methoden und Schlüsselqualifikationen des Selbstlernens erworben. Sie hofft, dass sie mit großem Gewinn nach Hause fliegen will.

Liang SHI, Yingxue QIAO, Yaoyou XIAO und Yan HAN sind Germanistikstudenten aus Chongqing. Ihnen fällt auf, dass es große Unterschiede zwischen deutschem und chinesischem Studium gibt. Heute besprechen sie folgendes: wie unterrichten die Lehrer in beiden Ländern? Wie verbringen die Studenten ihre Ferien? Was für Studienpläne und Hausaufgaben bekommen die Studenten?

Lin und Cong sind Germanistikstudentinnen aus China. Nachdem sie ein Jahr in Deutschland studiert haben, haben sie ganz verschiedene Pläne für die Zukunft. Lin möchte in Deutschland weiterstudieren. Im Gegensatz zu Lin möchte Cong in China weiterstudieren. Warum?

15) Shaolu Wang aus China

Shaolu Wang sind die vielen Kleingärten aufgefallen, die wie ein grünes Band wirken, wie sie sagt. Die öffentlichen Parks seien sehr schön. Sie fühle sich hier rundum wohl!

Maria Chiara ist sofort aufgefallen, dass Niedersachsen sehr flach sei. In ihrer Heimat sei es etwas hügeliger. Die Deutschen seien sehr freundlich, aber nie aufdringlich.

Silvia wurde von einer Mitbewohnerin mit einem Augenzwinkern aufgeklärt: Der einzige Unterschied zwischen Sommer und Winter in Osnabrück bestehe darin, dass der Regen im Winter kälter sei. Dennoch gefallen ihr die Mensa, die Universität, ihr Wohnheim und die Stadt an sich sehr gut, sagt die Germanistik- und Anglistik-Studentin.

Die Idee

Studierende aus aller Welt, die ihr Auslandssemester in Osnabrück verbringen, beschreiben in der »Sprechstunde«, welche Unterschiede ihnen hier in Deutschland im Vergleich zu Ihrer Heimat aufgefallen sind.

Durchgeführt von

Dr. Christiane Beinke
Debbie Coetzee-Lachmann
Günter Rückforth
Kristine Greßhöner
Tim Schmidt

Ein Projekt des Sprachenzentrums und des virtUOS der Universität Osnabrück.