Die Folien im Download Berich folgen in kürze.
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Wir hoffen das es allen gut gefallen hat und freuen uns auf Ihr Feedback zur Tagung. In den nächsten Tagen werden wir uns um die Aufgaben kümmern, die noch offen sind. Dazu gehört das Forum, die Präsentationen im Download Bereich verfügbar machen und natürlich die fehlenden Aufzeichnungen bereitzustellen.
Wir hoffen das alle eine entspannte Heimreise haben und würden uns freuen Sie bei der Podcast University:drei im nächsten Jahr begrüßen zu dürfen.
Ihr Podcast University Team
Seit 2006 veranstaltet Prof. Torsten Meyer, in Kooperation mit dem MultiMedia-Studio an der Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft der Universität Hamburg die Ringvorlesungsreihe
„Medien & Bildung“, die jährlich fortlaufend dieses Themenfeld aus dem Blickwinkel verschiedener Disziplinen betrachtet. Seit Beginn der Ringvorlesung gab es einen veranstaltungsbegleitenden Blog, der durch die Integration von Videostream und Podcasts erweitert wurde. Die daraus entstehende Plattform “Medien & Bildung“ wurde seitdem stetig weiter entwickelt zu einer Publikation der anderen Art – eine Publikation, die verschiedene Medienformate miteinander vereint und sich sowohl in ihrer Form als auch im Inhalt kontinuierlich verändert. Am Beispiel dieser Plattform soll eine andere Art und Weise der wissenschaftlichen Publikation verdeutlicht werden: weg von der linearen, abgeschlossenen, typographischen Form hin zu vernetzten, offenen Strukturen, die verschiedene Medienformate integrieren und sich in ständiger Entwicklung befinden.
Paradigmatisch kann bei diesem Beispiel der prozesshafte Charakter gesehen werden. „Der Einsatz Neuer Medien in der Bildung [...] ist nicht nur die Fortsetzung der gewohnten Bildung mit neuen Mitteln, sondern wird zu Umstrukturierungen führen, die heute noch schlecht absehbar sind. Die Bildungseinrichtungen werden sich darauf einstellen müssen, dass sie zu permanenten Baustellen werden. ‚Under construction’ wird keine vorübergehende Behinderung des Betriebs mehr anzeigen, sondern die neue Grundverfassung. Das kann man bejammern und beklagen. Darin kann man aber auch eine Chance sehen: zu offenen Strukturen, die auf Experiment und Kreativität, auch auf Bereitschaft zur Revision, Umgang mit Erfahrungen des Scheiterns eingestellt sind und eine permanente Meta-Reflexion des Entwicklungsprozesses verlangen. Reflexive Rückkopplung wird vorgreifende Planung ablösen oder zumindest ergänzen müssen“, so Werner Sesink in
einer Umfrage zur derzeit stattfindenden Transformation von Bildungsinstitutionen.
Durch die Integration verschiedener Medienformate ist die Plattform hierbei nicht nur in ihrer technischen und auch inhaltlichen Weiterentwicklung offen, sondern auch in ihren Nutzungsmöglichkeiten. So werden Podcasts und Videostreams nicht als Ersatz der Präsenzveranstaltung verstanden, sondern sollen durch das Angebot verschiedener Formate verschiedene Lernformen unterstützen. Außerdem bietet die Plattform als multimediale – und teilweise auch interaktive – Publikation die Möglichkeit einer umfassenden Nachbereitung. Seit dem Sommersemester 2008 werden auch die Diskussionen, die im Anschluss an die Vorträge stattfinden, als separate Videos angeboten. Diese bilden so einen Zugang zu kritischen und weiterführenden Perspektiven, als Ergänzung zur Videoaufzeichnung der Vorlesung. Registrierte Nutzer können Diskussionen über die Kommentare auch unabhängig von Ort und Zeit online weiterführen. Neben den Videos als Stream und als Podcast sind zukünftig auch die Texte der Vortragenden als PDF oder in Form eines Print-on-Demand
erhältlich.
Die Strukturierung der Inhalte ist darauf ausgerichtet, ein selbständiges und am Eigeninteresse orientiertes Studieren optimal zu fördern. Aus diesem Grund ist die Sortierung der Beiträge auf der Startseite nicht an der zeitlichen Abfolge orientiert, wie dies bei Blogs üblich ist, sondern es wurde ein semantischer Zugang gewählt, in dem eine Ordnung der Inhalte über Schlagworte in einer so genannten Tag-Cloud in den Vordergrund gerückt wird. Traditionelle lineare Ordnungen verlieren zugunsten der selbstorganisierten, interessensgeleiteten Ordnung an Bedeutung. Entsprechend dieser Individualisierung und dem Prozesscharakter der Publikation wird es auch keine einzelne, für alle identische Printpublikation, sondern die Beiträge können individuell per Print-on-Demand zu einem ‚Book-on-Demand’ zusammengestellt werden. Die Inhalte und deren Reihenfolge werden dabei von den Studierenden selbst ausgewählt. Neben der persönlichen Ausrichtung der Schwerpunkte kann so auch eine Aktualität gewährleistet werden, die mit traditionellen Printpublikationen nicht erreicht werden kann. Dieses Book-on-Demand ist nicht als abgeschlossenes Produkt gedacht, sondern stellt eine Momentaufnahme eines Entwicklungsabschnittes dar.
Die Entwicklung der Plattform orientiert sich nicht zuletzt auch an der Entwicklung der technischen Möglichkeiten. Wurde zu Beginn nur der Vortrag auf Video aufgenommen, so wird inzwischen eine Technik benutzt, die es erlaubt den Vortrag sowie das, was auf dem Bildschirm des Redners gezeigt wird synchron digital aufzunehmen und mit wenigen Handgriffen online zu stellen, unabhängig von Format und Art der Präsentation.
Auf diese Weise bilden Podcasts und Videostreams einen integrierten Bestandteil eines größeren Szenarios, einer digitalen Publikation „under construction“, die individuelles interessengeleitetes Lernen unterstützt.
Bei dem Thema „Podcasts als Medium zur Kommunikation an Universitäten“ handelt es sich um ein Medienprojekt, das von drei Studenten des Studiengangs Medientechnologie im Rahmen ihres Studiums bearbeitet wird. Ziel des Projektes ist die Konzeption und Umsetzung einer inhaltlichen und technischen Plattform für Podcasts an der TU Ilmenau, auf welcher eigens produzierte Podcasts zu finden sein werden. Diese sollen der Öffentlichkeitsarbeit der TU Ilmenau dienen und dabei als einfach zu konsumierende Aufbereitung von wichtigen Informationen insbesondere die Zielgruppen Studieninteressierte und Studenten ansprechen.
Die Podcasts werden hierfür in zwei Typen eingeteilt und auf der Plattform in zwei separaten Unterseiten zu finden sein. Dazu gehört zum einen die abonnierbare aktuelle Podcastreihe, welche in zweiwöchigem Abstand aktuelle Forschungsthemen, politische Themen, Informationen der Pressearbeit und universitäre Veranstaltungen beinhalten soll. Der zweite Typ beschreibt Podcasts mit verschiedenen Themen, wozu Vorstellungen von Professoren und deren Tätigkeiten, Vorstellung des Lebens und Studierens an der Technischen Universität Ilmenau, Vorstellungen von Studiengängen und Fakultäten und Ähnliches zählen. Damit bietet die Podcast-Plattform einen Informations-Pool für alle Interessierten, die durch die Abonnierbarkeit der aktuellen Themen stets auf dem neuesten Stand gehalten werden. Die zielgruppengerechte Auswahl und Aufbereitung der Inhalte soll längerfristig der Senkung der Studienabbrecherquote sowie der Erhöhung der Anzahl der Studienanfänger dienen.
Zum Vorgehen. Nach dem Systems Engineering Ansatz von Daenzer/Huber wurde ein Meilensteindiagramm zur Planung der einzelnen Projektphasen entworfen. Dabei wurden Best Practice Analysen als Teil der Anforderungsanalyse durchgeführt, ein Zielkatalog als Ergebnis der Zielformulierung erstellt und eine Übersicht verschiedener Lösungsvarianten als Ergebnis der Synthese-Analyse-Phase entworfen. Der derzeitige Stand liegt in der Mitte der geplanten Projektzeit, dabei wurden bereits zwei von sechs geplanten Podcasts gedreht und nach eigenen Designvorgaben
nachbearbeitet. Im weiteren Vorgehen soll ein Leitfaden zur Produktion des „TU Ilmcasts“ erstellt und als Kurzfassung auf der Podcast- Plattform zur Verfügung gestellt werden. Die Plattform soll anschließend mit einem Usability-Test auf ihre Nutzerfreundlichkeit und Verständlichkeit geprüft werden.
Im Vortrag wird das Vorgehen des Medienprojektes genauer erläutert, bisherige Ergebnisse auf Grundlage der Bewertung und Entscheidung verschiedener Varianten aufgezeigt und ein Ausblick für das Weiterführen des Projektes gegeben.
Des Weiteren werden verschiedene bereits produzierte Podcasts auf der Podcast-Plattform vorgeführt und Richtlinien für die Produktion der „TU Ilmcasts“ vorgestellt.
In dem Beitrag wird ein erprobtes und evaluiertes Konzept zur elektronischen Unterstützung einer Vorlesung mit begleitendem Übungsbetrieb vorgestellt, welches seit einigen Semestern von dem Autor im Rahmen der Informatik-
Ausbildung eingesetzt wird. Das Konzept kombiniert Vorlesungsaufzeichnungen, Live-Coaching- oder Moderations-Termine, Online-Übungen und Praktika als integrale Bestandteile einer Lehrveranstaltung im Rahmen eines Informatik-Präsenzstudiengangs an der Fachhochschule Osnabrück. Im Rahmen der Weiterentwicklung des Einsatzes elektronischer Lehrmaterialien hat dabei die Vorlesungsaufzeichnung die Rolle von dem die klassische Vorlesung ergänzenden Lehrmaterial hin zu einem die Vorlesung substituierenden Medium eingenommen. Das bedeutet, die typische Frontalvorlesung in Präsenz findet nicht mehr statt! Die Bausteine des Veranstaltungskonzeptes sind der angefügten Abbildung zu entnehmen. Die Veranstaltung gewährt den Studierenden Einblicke in die technischen Grundlagen der Medientypen Audio und Video im Kontext der Informatik, d. h. Digitalisierung analoger Audio- und Videosignale, Datenkompression von Audio und Video, sowie deren Verbreitung besonders über das Internet. Begleitend zur Theorie werden praktische Arbeiten von den Studierenden verlangt, die zu bestimmten Meilensteinterminen vorgelegt werden müssen. Das Veranstaltungskonzept besteht aus fünf Bausteinen:
- AUFZEICHNUNG/PODCAST: Den Studenten stehen mehr als 40 Podcast-Episoden zu der Veranstaltung zur Verfügung. Der Inhalt dieser Episoden wurde während vorangegangener Semester aufgezeichnet und nach Überarbeitung veröffentlicht. Sie sind jederzeit verfügbar, so kann der Lernprozess unmittelbar bei Bedarf und selbstgesteuert stattfinden. In den einzelnen Episoden gibt es jeweils Links zu PDF-Dokumenten, die auf annotierte, elektronische Folien verweisen. Zusätzlich empfiehlt ein konkreter Ablaufplan, welche Episoden bis zu einem bestimmten Termin bearbeitet werden sollten.
- MODERATION/LIVE-COACHING: Bei dem Live-Coaching handelt es sich um einen wöchentlichen Termin für die Studierenden mit dem Dozenten. Hier wird den Studierenden die Möglichkeit gegeben, bei Bedarf Fragen zu den jeweils relevanten Podcast-Episoden (Ablaufplan) zu stellen. Wenn zu viele Unklarheiten seitens der Studierenden vorhanden sind, wird der Inhalt der Episode ausführlich besprochen. Zudem dient dieser Termin dem nachfolgenden Online-Curriculum.
- ONLINE-CURRICULUM: Ein elektronisches Übungssystem wurde eingerichtet, mit dem in Form von Tests semesterbegleitend spezifische Fragen zum Inhalt der einzelnen Themen gestellt werden. Diese Tests sind jeweils eine Woche lang frei geschaltet und schaffen eine besondere Motivation für die Studierenden, sich während des Semesters kontinuierlich mit den Lerninhalten zu beschäftigen und der drohenden Procrastination entgegen zu wirken. Dabei können sie selbst entscheiden, ob sie die Tests regelmäßig bearbeiten, oder nur ab und zu als Lernkontrolle nutzen.
- PRAKTIKUM: Um praktische Erfahrung in den Bereichen Audio- und Videotechnik zu erlangen und damit die theoretischen Fakten durch praktisches Handeln zu festigen, wird die Vorlesung von einem Praktikum im Medienlabor begleitet. Dieses wird größtenteils in Gruppen absolviert, wobei eine Anwesenheitspflicht der Studierenden lediglich zu bestimmten Terminen (Meilensteine) gefordert wird. Dieser Block dient der Konsolidierung des theoretisch Erlernten durch praktische Arbeit.
- ABSCHLUSSPRÜFUNG: Die Veranstaltung gilt als Bestanden, wenn die Abschlussprüfung, welche meist in Form einer Klausur und eher selten in Form einer praktischen Hausarbeit gestellt wird, erfolgreich absolviert wurde.
Das Konzept sowie die dadurch ermöglichte Flexibilität und die Freiheitsgrade, in Hinblick auf das selbstgesteuerte Lernen, werden anhand der Abbildung verdeutlicht. Die Pflichtteile der Veranstaltung bestehen lediglich aus den Meilensteinen des Praktikums und der Abschussprüfung. Die Hilfestellungen für das Selbststudium können auf unterschiedlichste Weise den individuellen Lernprozessen angepasst werden. Die eingesetzten Elemente von Aufzeichnung und elektronischen Übungen lassen sich ohne Veränderungen auch auf die Situation einer größeren Veranstaltung übertragen. Der an der Fachhochschule in kleineren Gruppen eingesetzte Live-Coaching-Termin sollte durch eine elektronische Moderation ergänzt bzw. ersetzt werden. Auftretende Fragen, die typischerweise in einer Coaching-Sitzung behandelt werden, können so auch kontinuierlich in Foren oder Chats behandelt werden. Das an der Fachhochschule häufig übliche Praktikum ist an Universitäten in der Regel nicht vorgesehen, es gibt hier aber teilweise Überschneidungen mit dem häufig stattfindenden Übungsbetrieb. Dieser kann obligatorisch durch den elektronischen Übungsbetrieb realisiert werden.
Innovationsgehalt:
Technisch betrachtet, sind die Möglichkeiten der medialen Veranstaltungsunterstützung in Form von Aufzeichnungen seit langem bekannt und etabliert. In vielen Einsatzszenarien von Vorlesungsaufzeichnungen werden diese jedoch ergänzend zur weiterhin gehaltenen Frontalvorlesung angeboten. In dem hier vorgestellten Konzept substituiert die Aufzeichnung die eigentliche Vorlesung. Die gemeinsamen Termine von Studierenden und Lehrenden werden zur Klärung spezifischer Fragen intensiver genutzt. Eine neue Herausforderung für den Lehrenden und der den Studierenden eine echte Veranstaltungsvorbereitung abverlangt. Das skizzierte Vorgehen spart keine Ressourcen, es bietet aber eine neue Qualität!
Hinsichtlich von Aufzeichnungen besteht aber vielfach ein Akzeptanzhemmnis seitens der Hochschule und der Lehrenden. Dies beruht einerseits auf der an vielen Hochschulen nicht geklärten Frage der Deputatsanerkennung elektronischer Lehrformen für den Lehrenden. Ein zweites Hemmnis ist die mit der Aufzeichnung einhergehende Transparenz, der sich der Lehrende preisgibt, wenn seine Veranstaltungen öffentlich werden. Eine gewisse Trägheit in der Akzeptanz solcher Lehrformen ist also nur rein menschlich.
Sowohl an der einen wie auch an der anderen Hochschulform ist es aber natürlich nicht damit getan, dass die Vorlesung einfach durch eine Vorlesung aus der Konserve ersetzt wird. Das der überfüllte Hörsaal in Massenveranstaltung dadurch vermieden wird, dass der Studierende der Vorlesung nun von seinem heimischen Arbeitsplatz aus folgt. Vielmehr ist ein gezieltes Kommunikations- und Informationskonzept notwendig, um die durch das elektronisch unterstützte Lernen eingeräumten Freiheitsgrade für die Studierenden derartig anzuregen, anzuleiten und zu steuern, dass aus dem selbstständigen Lernen einen erfolgreiches Lernen wird. Dies wird in dem skizzierten Konzept durch Moderationstermine (Live-Coaching), eine klare Terminplanung sowie eine deutliche Kommunikation über Ziele und Zwecke der einzelnen Bausteine erreicht. Die Moderationstermine können je nach Hochschultypus und Teilnehmerzahl durch Termine im Hörsaal oder durch Online-Werkzeuge (z.B. Experten-Chats, Foren oder Wikis) erreicht werden. Hier hat die qualitative Evaluation – bestehend aus Fragebogen, Beobachtung der Probanden im Usability-Lab bei der Bearbeitung fachspezifischer Übungen sowie anschließender Interpretation – wichtige Erkenntnisse geliefert. In der Untersuchung zur studentischen Medienkompetenz und selbstorganisiertem Lernen wurde die studentische Akzeptanz einer integralen, multimedialen Lehre deutlich. Gleichzeitig wurden aber auch Gefahren offenkundig, dass eben die erforderliche Selbstlern- und Medienkompetenz keineswegs selbstverständlich ist.
Relevanz für die Hochschulpraxis
Die Relevanz des skizzierten Vorgehens für die Hochschulpraxis ist evident. Es ist das gelebte und praktisch erprobte Konzept aus einer praktizierten Lehrveranstaltung an einer Hochschule. Die Übertragung auf andere Veranstaltungen und Hochschulen ist direkt möglich. Der Nutzen aus Sicht der Lernenden wurde im Rahmen einer umfangreichen Evaluation erhoben und wird dargestellt. Der Nutzen für Studierende und Lehrenden – ein deutlich verbesserter Notendurchschnitt gegenüber der herkömmlichen Veranstaltungsdurchführung – lässt die qualitativen Möglichkeiten des Konzeptes erahnen.
Projektbeschreibung und Zielsetzung:
Im September 2007 wurde hervorgehend aus einer Seminararbeitsgruppe zum Thema „E-Learning: Lernen mit Neuen Medien“ das studentische Podcastprojekt „Bildungstalk“ am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main gegründet. In regelmäßigen Abständen werden von Studierenden Podcastepisoden zu bildungs- und erziehungswissenschaftlich relevanten Themen, eLearning und medienpädagogischen Projekten in- und außerhalb der Goethe-Universität Frankfurt/M. sowie hilfreichen studienbezogenen Fragestellungen (z.B. Praktika, Workshops, Zertifikate, etc.) produziert und im Web unter www.bildungstalk.de veröffentlicht. Grundlage der Episoden sind größtenteils Interviews mit Projektverantwortlichen und Experten zu einem bestimmten Thema.
Ziel des Projektes ist es, gemeinsam mit Studierenden einerseits lehrveranstaltungsergänzende sowie über diese hinaus weiterführende Auseinandersetzungen mit oben genannten Themenbereichen zu erzielen, andererseits medienpädagogische und medienpraktische Kompetenzen aufzubauen und gleichzeitig Einsatzmöglichkeiten von Podcasts in Hochschulen und für die spätere berufliche Tätigkeit (Schule, Erwachsenenbildung, etc.) zu erkunden und selbstständig zu entwickeln. Darüber hinaus bieten Exkursionen und Informationsveranstaltungen am Fachbereich mit angeschlossenen Interviews den Studierenden einen direkten Einblick in verschiedene Projekte und pädagogische Arbeitsfelder.
Das Projekt ist Bestandteil der studentischen eLearning-Arbeitsgruppe am Fachbereich, besteht derzeit aus fünf Studierenden und wird von einem wissenschaftlichen Mitarbeiter und einer studentischen Hilfskraft betreut.
Vorgehen und Methodik:
Im Rahmen regelmäßiger, zweiwöchentlich stattfindender Redaktionstreffen werden die Studierenden theoretisch und praktisch an das Thema Podcasting herangeführt. Das Schulungskonzept ist hierbei in zwei Bereiche gegliedert und soll vor allem neu hinzukommende Studierende mit den Grundlagen vertraut machen:
-> Theoretische Heranführung: Grundlagen Podcasting, Einsatzmöglichkeiten von Podcasts, Pädagogische Relevanz von Podcasts
-> Handlungskompetenzen: Aufnahmetechnik, Aufnahme, Produktion, Bearbeitung, Veröffentlichung, Interviewführung, Sendeformate, Schreiben fürs Hören
Parallel zu den Schulungen dienen die Redaktionstreffen zur Ideenfindung und Vorbereitung der zu führenden Interviews, sowie dem eigentlichen Aufnahme- und Bearbeitungsprozess der jeweiligen Episoden.
Als gemeinsamer Projektarbeitsbereich zwischen den Präsenztreffen wird das LMS Moodle eingesetzt. Dort können in einer Datenbank Ideen für neue Episoden gesammelt, mit Hilfe eines Wikis Interviewfragen und Moderationstexte gemeinsam entwickelt und per Forum Interview- und Aufnahmetermine vereinbart werden.
Vortragsinhalte:
- Podcasting mit Studierenden am Beispiel des Podcastprojekts „Bildungstalk“
- Organisation, Schulung und Durchführung
- Anreize, Mehrwerte und Nutzen für Studierende
- Anbindung an Lehrveranstaltungen am Fachbereich Erziehungswissenschaften
- Lehrveranstaltungsbegleitende und – ergänzende Podcasts
- Ergänzende Selbststudieninhalte mittels Podcasting
- Kennenlernen von Praxisfeldern
- Ergänzende Inhalte zum regulären Curriculum
- Erwerb von Medienkompetenz
Zu viele Studierende drängen sich in Seminare, deren Kapazitäten bereits ausgeschöpft sind, wodurch die Qualität der Seminarveranstaltung aufgrund dieser Rahmenbedingungen unter mangelnden Möglichkeiten zur Diskussion und Vertiefung des Seminarstoffes leidet. Einen Ausweg aus dieser Situation bietet die Verwendung von Enhanced Podcasts in Verbindung mit dem Video-Portal yovisto.
Mit Enhanced Podcast in Kombination mit dem akademischen Video-Portal yovisto können Seminare neu gestaltet werden. Der vorgestellte Ansatz steht nicht für die Reduzierung von Seminarteilnehmerzahlen oder Verstärkung des Personaleinsatzes, vielmehr soll die Qualität der Seminare verbessert werden, indem mehr Zeit und Raum für Diskussionen und Feedbacks geschaffen wird.
Um dies zu gewährleisten werden die Seminarbeiträge der Studierenden in Form von Referaten und Präsentationen zeitlich und räumlich aus der Enge des Seminarraums herausgelöst. Die Präsentationen werden von Studenten als Enhanced Podcast produziert und im Vorfeld den Seminarteilnehmern und -leitern online bereitgestellt. Yovisto bietet dabei die optimalen Voraussetzungen, bereits vor der eigentlichen Veranstaltung Diskussionen online vorzubereiten und zu starten sowie diese Diskussionen auch noch nach der Veranstaltung online weiterzuführen. Desweiteren bietet
yovisto zusätzliche Möglichkeiten der Interaktion und Kommunikation, die – richtig angewandt – den Lernerfolg der Studierenden positiv beeinflussen und erweitern können. Weiterhin motiviert die Verwendung Podcasts und deren Produktion durch die Studierenden selbst nachweislich. Der vorgestellte Ansatz stellt unterschiedliche Anforderungen an die Studierenden und soll die traditionelle Seminarveranstaltung nicht ersetzen, sondern lediglich unterstützen und ergänzen.
Der Vortrag wird zeigen, wie mit Enhanced Podcasts und dem Video-Portal yovisto die Qualität des Präsenzunterrichts in Seminaren verbessert werden kann, indem mehr Zeit für Diskussionen und Gespräche zur Verfügung steht. Es wird auf aktuelle Arbeiten eingegangen und Enhanced Podcast als Technologie erläutert. Deweiteren wird yovisto als Publikations- und Arbeitsplattform für Enhanced Podcasts vorgestellt und didaktische Aspekte und Umsetzungen des Ansatzes mit yovisto diskutiert.
Abschließend folgt eine Zusammenfassung und der Ausblick auf zukünftige Szenarien.
Situation:
Das Mastermodul Mediendidaktik (LEARNLAB Mediendidaktik) an der Universität Paderborn schafft für Studierende allgemeine Grundlagen für eine intensive Auseinandersetzung mit mediendidaktischen Fragefeldern und leistet speziell einen Beitrag zur Weiterentwicklung der mediendidaktischen Kompetenz zur Analyse und Entwicklung von Lernumgebungen mit Neuen Medien insbesondere Social Media.
Insgesamt zielt das Modul Mediendidaktik auf den Erwerb mediendidaktischer Kompetenz. Den Studierenden wird in diesem Modul die Möglichkeit gegeben, als mediendidaktische Berater anhand eines realen, aktuell in der Forschung wissenschaftlich begleiteten Modellversuchs, theoretische Konzepte im Rahmen von Themenschwerpunkten, video- und textbasiert in Teams aufzubereiten und zu präsentieren. Außerdem erhalten sie die Gelegenheit, eine individuelle forschungsrelevante Problemstellung zu bearbeiten und in einem Weblog zu diskutieren. Insgesamt 15 Beraterteams à 3-4 Personen zeigen sich für jeweils einen thematischen Schwerpunkten verantwortlich, erarbeiten die zugrunde liegenden Konzepte und Theorien und bereiten diese videobasiert als Beratungskonzepte auf (LEANLAB VIDEO Podcast).
Hintergrund:
Durch den „Learning by Designing“ Ansatz wird erreicht, den Wissenserwerb von Lernenden durch die konstruktive Entwicklung von LEANLAB VIDEO Podcasts zu fördern. Nicht nur den anderen Beraterteams im LEANLAB Mediendidaktik, sondern auch allen anderen mediendidaktisch Interessierten, werden so anschaulich theoretische Konzepte mit Hilfe von hochwertigen und didaktisch anspruchsvoll gestalteten Videos präsentiert.
Mit diesem mediendidaktischen Konzept, Podcasts als Entwicklungswerkzeuge zu verwenden und damit einen „Learning by Designing“ Ansatz zu verwirklichen, der sich durch das Entwickeln eines Artefakts auszeichnet, konnten wir den Podcast-Wettbewerb für Hochschule und Wissenschaft auf der Learning World 2008 in Berlin für uns entscheiden.
Zusammenfassend können durch dieses mediendidaktische Konzept Podcasts nicht nur als Vermittlungsmedium zur Distribution von Inhalten eingesetzt werden, sondern Studierende partizipieren gemeinsam und aktiv an der Lehre und entwickeln mit dem medialen Werkzeug eigene Konzepte und Inhalte. Dadurch wird eine neue Lehr-Lernkultur verwirklicht, die dem Zeitalter 2.0 Rechnung trägt!
An der Universität Bielefeld wird besonders in der Fakultät für Erziehungswissenschaften (Medienpädagogik) und der Technischen Fakultät (Medieninformatik und Gestaltung) ein Schwerpunkt bei der Vermittlung von Medienkompetenz gesetzt. Hierzu werden schon seit langem vom Medienlabor des ServiceCenter Medien entsprechende Seminare angeboten.
Da an der Universität zugleich E-Learning Ansätze erprobt und ausgebaut werden, lag es nahe einige dieser Seminare durch geeignete E-Learning Werkzeuge anzureichern. Deshalb wurden im Sommersemester 2008 Seminare des ServiceCenter Medien mit begleitendem Blog-/Podcastsystem in dieser Form zum ersten Mal durchgeführt.
Seminar: Vom Lesebuch zum Hörbuch:
Ziele des Seminars „Vom Lesebuch zum Hörbuch“ ist die Produktion eines Hörbuchs mit selbst geschriebenen Texten aus dem Hochschulalltag. Die Vermittlung von Lese-, Schreib-, Sprech-, und Medienkompetenz (insbes. Produktion und Nachbearbeitung von Audiobeiträgen) stehen dabei im Zentrum der praxisorientierten Veranstaltung.
Für die Teilnahme am Seminar waren keine Vorkenntnisse erforderlich. Wesentliche Bestandteile sind Sprech- und Atemtechnik, kreatives Schreiben und der Umgang mit der Technik. Außerdem erhielten die Studierenden Einführungen in Open Source Softwareprodukte.
Warum Podcast?
Es lag aufgrund des beabsichtigten Endproduktes nahe im Seminarverlauf Zwischenergebnisse und fertige Beiträge im Internet zu veröffentlichen um, zum einen den Studierenden auf diese Weise das Gefühl von „Öffentlichkeit“ näher zu bringen, und zum anderen über die zeitlichen Grenzen der Präsenztermine hinaus mit allen Kursteilnehmerinnen einen Dialog über die Beiträge zu beginnen. Zudem ist die Nutzung von Podcasts durch den Seminarinhalt durchaus einschlägig.
Seminarverlauf und Ergebnis:
Die Zwischenergebnisse wurden also regelmäßig in einem Weblog als Podcast veröffentlicht und zur Diskussion gestellt sowie im Seminar besprochen. Die Studierenden hatten so die Gelegenheit mit den Eindrücken der gehörten Beiträge bzw. Feedback auf eigene Beträge wieder in die Lehrveranstaltung zu gehen.
Mit Hilfe dieses Ansatzes, der sich als zusätzliche Motivation der Studierenden bewährt hat, und der professionellen Anleitung entstanden zum Ende des Semesters Medienprodukte mit mindestens semiprofessionellem Anspruch von allen Studierenden.
Technologie:
Zur Durchführung der didaktischen Idee wurde in Kooperation mit dem Arbeitsbereich Mediendidaktik ein Weblog auf Wordpress Basis mit einem Podcast Plugin eingerichtet. So wurden 2 aktuelle Internettechnologien des Web 2.0 Paradigmas für die Veranstaltung zusammengeführt. Wordpress bietet eine solide Basis für ein Veranstaltungsbegleitendes
Weblog und zusammen mit dem Podpress Plugin lassen sich Audio und Videobeiträge sehr einfach als Pod- bzw. Videocast einbinden.
Fazit und Ausblick:
Am Ende des Semesters lässt sich durch die Evaluation und den Vergleich mit den vergangenen Veranstaltungen feststellen, dass das Blog/Podcastsystem ausgezeichnet für den interaktiven Austausch über die einzelnen Medienprodukte geeignet ist. Gegenseitiges Feedback und Öffentlichkeitsarbeit sowie der Einsatz einer modernen Technologie wurden
von den Studierenden als ausgesprochen positiv empfunden.
Das Medizinstudium an der Charité – Universitätsmedizin Berlin ist gekennzeichnet durch weite Wege und eine teilweise starke Fokussierung auf das Lehrformat „Vorlesung“. In Semestern mit einer hohen Prüfungs-Belastung der Studierenden sinken die Präsenzzahlen bei den Vorlesungen im Laufe des Semesters erheblich ab.
Durch eLearning im Allgemeinen soll den Studierenden der Charité ein orts- und zeitunabhängiger Zugang zu Lernmaterialien gegeben werden – durch Podcasts im Speziellen sollen Vorlesungen in digitaler Form verfügbar gemacht werden.
Der Arbeitsbereich eLearning hat verschiedene Maßnahmen eingeleitet, damit die einzelnen Kliniken – möglichst in Eigenregie – ihre Vorlesungen aufzeichnen und als Podcasts publizieren können: Anstelle einzelne Hörsäle mit teurer Aufzeichnungs-Technik zu versehen, wurde einer flexiblen und mobilen Lösung der Vorzug gegeben. Es wurden 3 Laptops und 3 Funkmikrofon-Anlagen angeschafft, die Rechner wurden mit Software zur Podcast-Produktion ausgestattet. Laptops und Mikros – verpackt in einer praktischen Tasche und versehen mit Kurzanleitungen – können von Interessierten beim Arbeitsbereich eLearning ausgeliehen werden. Mit der Software Camtasia Studio ist es möglich, Vorlesungen quasi „live“ mit Bild und Ton direkt aus Powerpoint heraus mitzuschneiden. Die Integration in Powerpoint senkt die Hemmschwelle für die Vortragenden – sie präsentieren einfach wie bisher. Vordefinierte, Charité-spezifische Produktionsprofile auf den Rechnern ermöglichen eine vereinfachte und standardisierte Nachbearbeitung bzw. Veröffentlichung. Schon am nächsten Tag kann der Vortrag im Netz stehen.
Auch die Produktion separat eingesprochener Vorträge wird vom Arbeitsbereich eLearning unterstützt. Eingearbeitete Tutoren besuchen die Dozenten vor Ort, begleiten die Aufnahme und übernehmen auf Wunsch die Publikation der Podcasts.
Mittlerweile bevorzugen wir – sofern möglich und gewünscht – diese Art der Produktion, denn die so erzeugten Podcasts entsprechen eher den technischen und didaktischen Anforderungen für Podcasts. Auch das Feedback der Studenten bestärkt uns darin, eine starke thematische Fokussierung, eine Länge von 20 bis (maximal!) 40 Minuten, die Aufteilung in einzelne Episoden und eine hörfunkähnliche Ansprache des Hörers anzustreben. Ebenfalls auf das Feedback von Studierenden hin, werden reine Audio-Podcasts für die Lehre kaum eingesetzt, es ist jedoch eine Interview-Reihe mit Forschern der Charité geplant, in der diese zu ihren aktuellen Forschungsprojekten befragt werden sollen.
Seit einigen Monaten sind wir dabei, das Aufzeichnungsverfahren auf Veranstaltungen zur ärztlichen Fort- und Weiterbildung auszuweiten: Viele Kliniken der Charité – Universitätsmedizin Berlin organisieren intern Vortragsreihen und Fallpräsentationen, die – einmal aufgezeichnet und über ein Podcast Portal veröffentlicht – einem breiteren Publikum zur Verfügung gestellt werden können. Besonders zu beachten sind hierbei der Persönlichkeits- bzw. der Patientenschutz sowie Fragen des Copyrights – Gründe weshalb an der Charité oftmals nur der Feed des Podcasts frei verfügbar ist, für den Download der einzelnen Episodes dagegen ein Passwort erforderlich ist, oder ein Login in die Lernplattform erfolgen muss.
Als weitere Maßnahme zur Etablierung von Podcasting an unserer Fakultät führe ich einmal im Monat Workshops zur Podcast-Produktion durch. Ziel all dieser Initiativen ist es, Podcasting möglichst nachhaltig in Fakultät und Forschung der Charité – Universitätsmedizin Berlin zu integrieren und immer mehr zum Selbstläufer zu machen.
Haben Sie sich schon einmal an einer Videoaufzeichnung versucht, ohne Schimpfworte zu verwenden? Ist Ihnen jemals die Veröffentlichung binnen Wochenfrist gelungen? Oder haben Sie einfach keine Lust mehr, stets enttäuscht zu werden, wenn es um dieses Thema geht?
Die eLearning Service Abteilung der Leibniz Universität Hannover bricht nun damit und führt Flowcasts ein. Statt eine Vielzahl an kunstfertig ausgeführten Einzelschritten zu exerzieren, überlassen sie dem Flowcast-System den gesamten Bearbeitungsworkflow. Von der Aufzeichnung über die Formatumwandlung bis hin zur Bereitstellung als Podcast und in Stud.IP übernimmt Flowcast den gesamten Prozess. Das Endergebnis liegt schneller vor, als sie Blaubeermarmelade sagen können.
Dabei kommen nur Komponenten zum Einsatz, die bereits am Markt verfügbar sind – es handelt sich bei den Flowcasts um keine aufwändige Eigenentwicklung. Ziel ist, das Aufzeichnen so einfach zu gestalten, dass jede Lehrveranstaltung ohne Weiteres aufgezeichnet werden kann, ohne dass dafür besondere Handgriffe bekannt sein müssen.
Das System wird vor Ort live präsentiert.
Was macht einen Podcast erfolgreich? Sein Inhalt? Die Form seiner Verbreitung? Oder die Qualität seiner Produktion? Vielleicht kann auf keinen dieser drei Punkte verzichtet werden…
Mit Beginn des Jahres 2006 starten insgesamt drei Podcast-Serien von geografree. Sie orientieren sich an Lehrinhalten, die im Fachbereich Geographie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz angeboten werden. Geografree, unabhängig von der Universität als privates Projekt produziert, versteht dabei die einzelnen Podcast-Episoden als Arbeitsmaterialien, die den Unterricht ergänzen und die Lehrmöglichkeiten erweitern sollen. Jede Episode wird vorproduziert und enthält alle Inhalte eines erweiterten Podcasts, um eine hohe Produktionsqualität zu erreichen. Sowohl Kapiteleinteilungen, Bildmaterial, Jingles und Audiozitate sind in die Dateien eingebaut. Dem Faktor „Lifestyle“ wird besonders Rechnung getragen, um darüber einen Lehranreiz für die Studierenden zu schaffen und sie „von dort abzuholen, wo sie herkommen“.
Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an unser Team.
In diesem Jahr gibt es am ersten Tag ein Vortragsprogramm mit 10 Vorträgen, am zweiten Tag werden zwei Workshop-Panels, die von 09:30 bis 13:30 Uhr dauern, angeboten. Ab 14:30 wird es einen Runden Tisch als Möglichkeit zum Gedankenaustausch und zur Entwicklung neuer Ideen und Konzepte geben.
Wir hoffen, dass für alle etwas dabei ist. Viel Spaß!
wieder am 03. und 04. September bei der Podcast University in Osnabrück.
Der Fokus der Tagung soll auf die Punkte Didaktik und Strategie bei der
Podcast-Produktion gelegt werden. In verschiedenen Vorträgen und
Praxis-Workshops werden Ihnen hier interessante und entscheidende
Hinweise zur Erstellung von Podcasts in der Lehre vermittelt.
Hierzu möchten wir auf diesem Wege alle Interessierten herzlich
einladen. Ganz besonders würden wir uns weiterhin über Fachleute freuen,
die Lust haben sich in Form einer Präsentation oder eines Workshops zu
beteiligen. Weitere Hinweise finden Sie in diesem Podcast.
- Videogestaltung mit einfachen Mitteln
- Einführung in die Produktion von Vorlesungsaufzeichnungen und Podcasts mit dem virtPresenter (www.virtpresenter.org)
Wir hoffen in kürze weitere Workshops ankündigen zu können.
Podcasts in der Lehre

Podcasts sind in aller Munde, aber noch lange nicht in aller Ohren. Zusammen mit anderen Spielarten des sogenannten Web 2.0 versprechen sie, die klassischen Massenmedien zu ergänzen und vielleicht in Teilen zu ersetzen: Gerade jüngere Nutzer wenden sich mehr und mehr ab von Zeitung, Radio und Fernsehen. Die Unterhaltungsindustrie hat diesen Trend längst erkannt und darauf reagiert, aber auch Bildungseinrichtungen versuchen in zunehmenden Maß, Podcast- Technologie für sich zu nutzen. Vorreiter dieser Entwicklung sind vor allem Universitäten und Fachhochschulen, wenn auch der engagierte Personenkreis und entsprechende Veranstaltungen noch begrenzt sind.
Für die diesjährige Tagung wird derzeit ein neues Programm erstellt. Die einzelnen Programm- und Schwerpunkte werden so schnell wie möglich bekannt gegeben.
Wer Lust hat, einen Beitrag in Form einer Präsentation oder eines Workshops zu leisten, möge sich den Call for Participation anschauen.
Die Anmeldung für Teilnehmer beginnt am 10. Juli !!!




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