Darauf habe ich gewartet. Nicht selten wurde ich schief angeguckt, als ich die Schnitzel artgerecht geschlachteter Schweine verschmähte, da sie mir zu teuer waren. Es scheint als leben viele Leute, die regelmäßig Bioprodukte kaufen nach dem Motto “Eine gute Tat pro Tag!” – allerdings nicht mindestens eine, sondern genau eine. Durch diese gute Tat scheint in den Köpfen der Betroffenen dann ein moralisches Plus zu entstehen - eine Art Gutschein. Diesen sollte man natürlich schnellstmöglich einlösen bevor er verfällt. Auf deutsch heißt das. Sich an anderer Stelle unsozial verhalten.
Eine Studie der Universität Toronto, welche jüngst im Psychological Science veröffentlicht wurde, ergab dass Probanden, die zuvor Bio-Produkte gekauft hatten, Mitmenschen anschließend schlechter behandelten, als Käufer konventioneller Lebensmittel. Wer gutes tut, kann sich auch einmal etwas erlauben. Für dieses Phänomen wurde der Begriff Moral Credentials geprägt.
Ausführlicher berichtet die Süddeutsche Zeitung.
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Tags: Bio
Die neusten Quotes:
Henning: “Man, jetzt muss ich das auch noch alles in LaTex machen”
Thomas: “Machs halt in Leder” (riesiger Joke …)
“Also Henning, ohne scheiss: Wenn du jetzt ne Frau wärst, könnt ich für nichts garantieren.” – Thomas (3 BSc)
“Hübsche junge Frauen und kleines süßes Macbook: Das ist wie Tribadie zwischen Mensch und Maschine! Ich glaube ich geh in die Porno Industrie.” – Felix T. (3 BSc)
Alte Zitate:
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Tags: Cognitive Science, CogSci, nackt, Quotes, Studium, Universität Osnabrück
Vorweg: Nicht dass sich jemand wundert, standardmäßig tagge ich jetzt jeden Eintrag mit “nackt” um die Besucherzahlen zu erhöhen. Entschuldigt die Unannehmlichkeiten die daraus eventuell entstehen. ; )
Die neusten Quotes:
“Jetzt wird hier nochmal eine Woche richtig was gemacht und dann benutze ich nur noch zwei Wörter aus meinem Wortschatz: Was, was?” – Felix H. (3 BSc)
“Kann sich jetzt nicht einer von euch hier auf den Boden legen und dann leg ich mich drauf und dann schlaf ich?” – Tessa (3 BSc)
“Das war auch ein Tag: Um 18Uhr aufstehen, hierher fahren, Pizza essen, Zombies killen, nach Hause fahren und wieder ins Bett gehen.” – Thorsten (3 BSc)
“Also das hab ich mir so nicht vorgestellt als ich damals in der Grundschule fröhlich rumgehüpft bin, dass ich jetzt hier sitze und mit meinen Sitznachbarn in ICQ chatte” – Insa (3 BSc)
Es geht um den Film Pans Labyrinth – gerade folgende Filmszene: Ein ca. 11-jähriges Mädchen sitzt auf dem Rand einer frisch eingelaufenen Badewanne und schlägt ein Buch auf.
Thomas: “Und wie findet ihr den Film so”
Menge: “Ja … schon… nja… joa…doch”
Thomas: “Aber nicht so, dass ihr meint, dass wir ihn ausmachen sollen oder?
Lukas: “Nee, die Badeszene will ich jetzt schon noch sehen!”
“Hey, der ist doch voll pädophil, der Baum!” - Henning (3 BSc)
Alte Zitate:
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(Melodie: Heute hier, morgen dort)
Habe hier oder dort ein Problem, das muss fort,
Hab schon vieles deswegen probiert.
Hab es differenziert und partiell integriert
Und sogar schon Fourier-transformiert.
Refrain
Manchmal ist es zu schwer, geht analytisch nichts mehr.
Dann gilt es für uns nun, das numerisch zu tun.
Diskretisiere, oh ja, und es ist uns ganz klar:
Der PC, der PC ist ja da!
Fang mit dem Rechnen an, doch es dauert sehr lang,
Was ich noch nicht so wirklich begreif’.
Als ich analysier’, ja da dämmert es mir,
Das Problem, das ist einfach zu steif.
(Refrain)
Ich versuch’ es nochmal, wie genau, ist egal,
Doch die Rechnung, die bricht leider ab.
Ich guck’ mir das mal an,
und es liegt wohl daran,
Dass ich dabei durch Null geteilt hab.
(Refrain)
Doch ich hab’ nicht genug, start’ den nächsten Versuch,
Und er geht sogar durch, der Anlauf.
Doch es geht nicht so recht,
und die Lösung ist schlecht,
Denn es tritt dabei Auslöschung auf.
(Refrain)
Samstag noch Mathe und dann sind die Klausuren endlich durch!
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Die folgende Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten… wirklich:
Nach einer Nacht mir wenig Schlaf erwachte ich um halb acht – noch immer müde – vom sanften Klingeln meines Weckers. Zum Glück, denn der Traum war irgendwie merkwürdig. Ich öffnete blinzelnd meine Vorhänge – und erstarrte. Osnabrück hatte sich über Nacht in eine nackte Raufasertextur verwandelt. Einfach alles war weiß. Ich stöhnte auf und schlurfte schlaftrunken in die Küche um eine Kanne des aromatischen schwarzen Goldes von Melita aufzusetzen. Schlafen war nicht mehr angesagt – ich musste die Hausaufgaben für mein Seminar noch erledigen und hatte noch nicht einmal das Buch bis zur entsprechenden Stelle gelesen. Ich schaltete das Radio ein und hörte mit halbem ohr hin während ich meine Sachen zusammensuchte. Verkehrsnachrichten: “… bis heute Abend noch fünf Meter Neuschnee… spiegelglatt… öffentliche Verkehrsmittel voraussichtlich zum Erliegen… kein Streusalz…” Hatte ich da richtig gehört? Das konnte doch nicht sei – oder etwa doch? Ein kurzer Blick in den Kalender entkräftete meine Befürchtung: Es war noch nicht 2012. Was soll also großartig passiert sein? Ich rieb mir die Augen und schaute noch einmal aus dem Fenster. Tatsache: Nur Schnee, keine Autos, keine Menschen. Eine bedrückende Stille lag in der Luft. Hie und da konnte ich einen Leopard Panzer erblicken. Mehr rollte nicht. Ich beschloss trotzdem meine hausaufgaben zu erledigen. nach zwei Tassen kaffee war ich dann auch wach. Gegen Elf Uhr wagte ich mich hinaus in die apokalyptische Kälte, trotzte dem tosenden Sturm und erreichte die Uni. Wie ein Wunder war mir dabei keins meiner zahlreichen Gliedmaßen abgefroren.
Doch während ich in der Uni war muss irgendwas passiert sein. ich kann nur mutmaßen, dass Hephaistos ein paar Heizstrahler in Osnabrück hat aufstellen lassen, denn als ich gegen 17Uhr wieder heraus ging, waren alle Hauptstraßen Schneefrei, die Busse fuhren wieder und wie ich hinterher dem Radio entnehmen konnte, schienen die meisten osnabrücker diesen heimtückischen nyxianischen Nachtangriff überlebt zu haben. Ich wette morgen gibts hitzefrei.
Jetzt mal ehrlich… so schlimm war es gar nicht oder?
*Nackt ist hier ein Synonym für allein. ; – )
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Mit welchen Suchanfragen kommen Leute über Google auf diesen Blog?
Die beliebtesten Keywords
Platz 6: Geschmackspaste
Platz 5: begriffsbildung mathematik definition glaube
Platz 4: quicktest
Platz 3: nackt
Platz 2: mach dich nackig
Platz 1: nackig
Ich merke schon… an den wirklichen Inhalten ist hier niemand interessiert 
Naja, pushen wir das ganze nochmal ein bisschen.
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Mehr oder weniger zufällig hatten wir uns vor zwei Wochen einmal angeschaut, welcher PC / Laptop im Uninetzwerk etwas freigegeben hatte. Die Entdeckungen die wir dabei machen waren teilweise schockierend. Selbst in einer Zeit in der Datenschutz wieder stark an Popularität gewonnen hat (vor allem im Internet), gehen einige extrem fahrlässig mit ihren Daten um.
Deswegen habe ich vergangene Woche relativ oft die Freigaben durchgeschaut um einerseits eine kleine Statistik zu erstellen und andererseits mit extremen Beispielen auf den unverantwortlichen Umgang mit den eigenen Daten aufmerksam zu machen.
Beispiel 1: Der Erstsemester
Mit diesem hat alles angefangen. Folgendes ließ sich über den Nutzer des PCs herausfinden: Neben seinem Vornamen, Nachnamen, der Adresse in Osnabrück, Anschrift von Verwandten – vermutlich Eltern, konnte über ein weiteres Dokument seine BAföG Fördernummer, der Studiengang und sein Semester herausgefunden werden.
Beispiel 2: Die Alteingesessene
Dieses war wohl das krasseste Beispiel überhaupt. Ich weiß gar nicht so richtig wo ich anfangen soll, da ich in den fünf Minuten in denen ich mich in dieser Freigabe umgeschaute im Prinzip nichts nicht gefunden hatte. Das war wirklich total erschreckend und ich dachte nicht, dass jemand solche Infos überhaupt auf dem PC hat. Abgesehen von vollständigem Namen, Adresse und Studiengang fand man bei der 7-Semesterin noch Matrikelnummer, Angaben über den Lebensstand und Lebenspartner (anhand eines Schreibens ans Finanzamt!) sowie Bilder ihres Babys. Darüber hinaus waren noch Dokumente wie “Belege.pdf” oder “Kontoauszüge.pdf” in dem freigegebenen Ordner. Und ja, da war auch das drin was der Dateiname versprach.
Hier noch eine natürlich völlig unrepräsentative Statistik:
- Jeder fünfte sichtbare Rechner im Uninetz hatte mindestens einen Ordner freigegeben.
- Von denjenigen, die etwas freigegeben hatten, war bei jedem zweiten Musik zu finden
- Auf jedem vierten Rechner mit Freigabe waren persönliche Daten zu finden.
- Schreibzugriff gestattete die Hälfte der Freigebenden, d.h. es wäre mir möglich gewesen alles zu löschen
Einige Tipps zum Thema Freigaben die eigentlich selbstverständlich sein sollten:
- So wenig wie möglich freigeben!
- Alle Freigaben mit Passwort schützen!
- Niemals persönliche Daten freigeben, auch nicht zuhause (man vergisst es dann ja doch gerne mal diese wieder zu entfernen).
Wer nicht weißt wie er seine Freigaben aus- oder umschaltet sollte sich unbedingt an jemanden wenden, der dabei helfen kann.
Es ist selbstverständlich für mich, dass ich keine der Daten gespeichert habe, auf die ich während der Recherche gestoßen bin. Auch nicht in etwaigen temporären Ordner. Alle die dies hier lesen, möchte ich bitten es über Blogs, Mund-zu-Mund Propaganda usw zu verbreiten, um das Bewusstsein für Datenschutz an unserer Uni zu schärfen.
Hier ist eine zwar schon ältere, aber immer noch größtenteils aktuelle FAQ zum Thema Netzwerkfreigaben unter Windows.
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Tags: Datenschutz, Freigaben, Netzwerk, Osnabrück, Studium, Universität Osnabrück
…passiert garantiert irgendetwas dummes, deswegen werden wir normalerweise auch mit Arbeit überladen. Zwei Kommilitonen hatten wohl zu viel Zeit und haben getestet was man mit dem UOS Mailsystem so alles anstellen kann. Dabei rausgekommen ist, dass ich heute morgen geschlagene 602 neue Mails in meinem Eingangsordner vorgefunden habe.
Hier das Bild dazu:
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Schon im vornherein wusste man, dass am heutigen Mittwoch um 12Uhr das Ultimatum des Präsidiums ablief und der Hörsaal 01/E01+E02 wieder freigegeben werden sollte. Die Forderung des Präsidiums war vor allem damit begründet, dass nur eine Minderheit die Methode der Besetzung als geeignet empfände und einer viel größere Zahl Studierender, die sich nicht mit der Besetzung identifizieren können, der Besuch wichtiger Vorlesungen verwehrt bliebe. Deshalb wurden am Montag Abend und Dienstag Vormittag Unterschriften von denjenigen gesammelt, die diese Besetzung als angemessenes Mittel halten.
Und siehe da: Innerhalb von weniger als 24 Stunden wurden über 3000 Unterschriften von Studierenden gesammelt. Auf der heutigen Studentischen Vollversammlung, bei ein Team von RTL und eines von FFN (Sendung 25.11 um 16.30Uhr) anwesend waren. wurde dann beschlossen, die Besetzung noch eine Woche weiterzuführen. Ich denke bei dem politischen Druck kann es sich das Präsidium nicht leisten, eine polizeiliche Räumung zu veranlassen.
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Tags: Besetzung, Bildungsstreik 2009, Osnabrück, Studium