Bedenken: Ist das AVZ sicher?

21. November 2009 - No Responses

AVZ Fenster

Man kann wohl behaupten wir waren alle leicht schockiert, als mitten im Seminar am Donnerstag eines der großen Fenster einfach in den Raum fiel und den Overheadprojektor mit dem sinnträchtigen Namen “Demolux” zerschmetterte. Es sah vorher allerdings schon leicht verdächtig aus z.B. ließ sich nicht richtig schließen (was leider keine Seltenheit im AVZ ist). Glücklicherweise beharrte der Dozent deshalb darauf, dass zwei Studenten, die zunächst vor eben jenem Fenster saßen, sich wegsetzten. Das hätte wohl ein böses Ende nehmen können.

An die Universität Osnabrück:
Ich bin käuflich. für ein konkretes Angebot per Mail entferne ich diesen Blogeintrag gerne wieder ; )

CogSci Quotes #3 – Es geht weiter

5. November 2009 - No Responses

“Der Unterschied zwischen Mathe für Anwender und Mathe I ist einfach, dass man in Mathe I lernt was WolframAlpha nicht eh selbst kann!” - Marian (3 BSc)

“Ein XPS ist so unglaublich schwer, wenn das auf einer Seite von ‘nem Flaschenzug hinge, könnt ich mich damit an ‘nem Haus hochziehen!”Marvin (3 BSc)

“… wenn ich so als Mann den Playboy durchschaue, dann habe ich aber schon ein klares Ziel vor Augen.”Jonas (3 BSc) zum Thema goal direction

“Also wenn ich Statistik Tutor wäre, dann bräuchte ich nur einen einzigen Termin. Da würd’ ich dann einfach erklären wie man die Grage-Slides bedient!”Henning (3 BSc)

Alte Zitate:

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CogSci Quotes die zweite… wir sind doch alle verrückt!

26. Oktober 2009 - 2 Responses

Ja da hat man das Gefühl der verarscht uns doch. Tu ich ja auch” - Sperschneider in Neuronale Netze

Dein Körper gehört dir, du darfst mit deinem Körper machen was du willst!” - Jonas im Mathevorkurs letztes Jahr zu Sabine

Die Chinesen sind wie die Bugs: zahlenmäßig überlegen und kontrolliert von einem einzigen großen schleimigen Ding!” - Ein CogSci, gemeint ist die Partei

Danke schonmal an Sophie! Wer noch was hat, unbedingt her damit ; )

CogSci Freshmen Week – Vielen Dank!

17. Oktober 2009 - No Responses

Ich bin ja kein Erstie, find aber das Engagement vieler Leute hier so toll, dass ich jetzt auch mal Danke sagen will!
Obwohl das Lied Alles was war eigentlich eine andere Thematik hat, passen gewisse Zeilen ganz gut rein (sind auch recht allgemein gehalten) ;)

Vielen Dank, für alles was mal war, für jeden guten Tag!

Ich glaube wir können auf eine sehr gelungene Einführungswoche zurückschauen. Ich finde es immer wieder klasse, wie viele bei uns im Studiengang so engagiert mitwirken, ob bei der Organisation im Vorfeld oder dann bei der Aktion an sich. Ich hoffe wir haben die Tutorien eingermaßen gut geleitet, das Frühstück am Dienstag war auf jeden Fall super und ich bin mir sicher, dass abends auch alle Spaß hatten!
Gestern bietete die Kneipenrallye dann hoffentlich einen würdigen Abschluss. Allen, mit denen ich gesprochen hatte, hat es auf jeden Fall viel Spaß gemacht. Vielen Dank hier von meiner Seite vor allem an die Stationsleute, die allesamt super engagiert bei der Sache waren. Danke auch an die Fotografen, die (hoffentlich) alle fleißig Bilder gemacht haben und ihre Gruppen angefeuert haben.

In unseren Köpfen drehen sich Gedankenspiele.
Was wär gewesen wenn, wo würden wir heut’ stehen?
Wir denken an unsere alten Ziele
und suchen nach dem Fehler in unserem System.

Organisatorisch ist zwar nicht alles so ganz rund gelaufen, aber das wurde durch die Flexilibität und das Engagement aller Beteiligten auf jeden Fall kompensiert! Ich denke wir setzen uns nochmal hin und schreiben eine Dokumentation, damit das im nächsten Jahr nicht wieder passiert.

Am meisten lieben wir die Dinge, die wir nicht haben können.
Wir sollten lernen zu verzichten, doch wir kriegen es nicht hin.
Wir rufen Lebewohl winken uns noch einmal zu,
dann drehen wir uns um und laufen dabei los.

Aber zum Glück schlägt die melanchonische Nebenstimmung dieses Liedes nicht auf mich nieder, ich fühl mich zwar leicht flau im Magen (was vermutlich am Restalkohl liegt), sonst bin ich aber total gut drauf, weiß nur noch nicht was ich von dem kommenden Vorlesungsbeginn halten soll.
Mir hat die ganze Woche richtig viel Spaß gemacht, obwohl ich manchmal früher aufstehen musste als ich eigentlich wollte ;) .

Also, vielen Dank an alle Mitorganisatoren!

Und: nächstes Topevent wird Lutter! Und ich freue mich schon richtig drauf!

Situationskomische CogSci Quotes

14. Oktober 2009 - One Response

Lang ist nichts mehr passiert. Jetzt will ich mit hier niedergeschriebenen Zitaten vor allem allen beteiligten nochmal konkrete unglaublich lustige Situationen der letzten Wochen ins Gedächtnis rufen. Aber finden ja andere auch Gefallen dran.

“… Vegetarier? Nee, ich bin normal!”Anke (1st Sem Bsc) im Trash

“Irgendwas an dir hat sich seit letztem Semester verändert… hm…. Hey, du bist ja ein Mann geworden!”Meike (3rd Sem Bsc) zu Felix im Sunrise

“Yeah, baby!” (laut)Thorsten (3rd Sem Bsc) zu der Bedienung in der Sonderbar, als sie neue Snacks hinstellt

Erstir-Review (Teil 5) – Introduction To Neurobiology

19. Juli 2009 - No Responses

Lange hats gedauert. Ich schreibe gerade an was größerem, deswegen eignetlich nur der Vollständigkeit halberArt: VorlesungDozent: apl. Prof. Dr. rer. nat. Gunnar Jeserich Klausurzulassung: Anwesenheit in den Sitzungen Zeiten: Die Vorlesung war die einzige Veranstaltung am Freitag und mit der Uhrzeit von 10.00 – 12.00 Uhr super gelegen.Prof. Jeserich ist immer super gelaunt. Man merkt ihm die Freude am Lehren und an dem Stoff richtig an. Die Vorlesung ist klar strukturiert und durch Slides und vor allem das gut ausgearbeitete Skript sehr gut medial unterstützt. Mir persönlich sind die Slides etwas zu bunt. Das ist zwar generell geschmackssache, da aber auch Informationen farbig codiert werden, sind die Slides nach einem schwarz-weiß Ausdruck leider nicht mehr so schön anzuschauen und es kann durchaus Verwirrungen geben. Es ist also durchaus sinnvoll sich die Slides parallel auf einem Laptop anzuschauen und dort Notizen vorzunehmen. Der Vorlesungsinhalt ist nicht wirklich schwierig, da aber viele Informationen enthalten sind, kann man nicht erst einen Tag vor der Klausur anfangen zu lernen. Hatte man einen Biologie Leistungskurs, wird man vieles wieder erkennen: Eigenschaften von neuronalen Zellen, saltatorische Erregungsleitung, Aktionspotenzial, Übertragung an chemischen und elektrischen Synapsen, neuronaler Transport usw Die Klausur ist sehr fair gewesen. Wenn man nichts gelernt hatte, bekam man nichts auf die Reihe. Bei der Mehrheit von denen die sich gut vorbereitet hatten, lief es aber gut. Wenn man die Klausur nicht besteht oder absichtlich durchfällt, hat man die Chance an einer zweiten Klausur teilzunehmen, die allerdings erst während des zweiten Semesters ist (Achtung! Bei uns ist der Termin fast mit den midterm exams des zweiten Semesters kollidiert). Man sollte also auf jeden Fall versuchen sich schon auf die erste Klausur entsprechend vorzubereiten.

Erfolgreicher Einstieg? – Es geht auch anders

20. April 2009 - No Responses

Bei diesen sommerlichen Temperaturen, bei denen man gerne draußen auf der Wiese liegen würde, sitzt man also eingepfercht in 31/449a und überlegt sich, warum es so warm ist, warum der verdammte Raum keine Klimaanlage hat und warum ständig alle reden müssen, wo man doch nur in Ruhe schlafen will.

So ähnlich sieht zumindest bei mir der Semesteranfang aus. So richtig anlaufen tuen die ganzen Sachen ja jetzt erst so allmählich, weswegen ich die Vorlesungen letzte Woche eher weniger ernst genommen habe. Heute in AI funktionierte das Mikrofon dummerweise nicht, weswegen man ihn (trotz atemberaubender Stille) leider kaum verstehen konnte. Dazu kommt noch, dass die Materie nicht den Interessantheitsgrad besaß, der mich vor Aufregung an die Decke hüpfen ließ. Also kam ich auf die Idee, eine 1-Wörter-Geschichte (jeder schreibt 1 oder paar mehr Wörter und reicht weiter) zuverfassen. Der regen Anteilnahme meiner Kommilitonen in meiner Reihe und den dreien dahinter zufolge, erging es fielen ähnlich. Folgendes Meisterwerk (wo natürlich Urheberrechtsanspruch geltend gemacht werden kann)  entstand in 60 Minuten:

“Es ist vollkommen öde, wenn meine Mama Haargel in meinen Bart schmiert und sie sich dabei unglaublich freut. Dann gehen wir erstmal Bier von Pennern auf Exctasy klauen, weil ganz viele von diesen bewundernswerten Menschen nicht genug abgeben.
Trotzdem pupste man kräftig gegen die Bäume, um all die Löwen am Markieren ihres Jagdgebiets zu hindern. Sie waren eine regelrechte Plage geworden, seitdem pupste der Garnisionsleiter immer wenn neue Gerüchte aufkamen. Deshalb schmeckte Arhornsirup höllenlecker furzig, fast lecker. Dies beweist Geschmackspaste!
Gleichzeitig überkam Chuck Norris eine höllenlust, Kaugummi mit seiner gewaltigen Feigenwarze aufzusaugen, um seiner unglaublichen Yogalehrerin zu zeigen wo der Frosch die Locken hat.  Aber Detierungen sind einfach nur lachhaft!”

Was soll man dazu sagen, esspricht mir aus der Seele.

Naja, ich bin allerdings zuversichtlich, dass alle kommenden Vorlesungen wieder extrem spannend werden und spätestens, wenn die Hausaufgaben einsetzen, ich wieder eifrig genug bin, was zu tun!

Erstie-Review (Teil 4) – Foundations of Cognitive Science

19. April 2009 - One Response

Veranstaltung: Foundations of Cognitive Science
Art: Ringvorlesung
Dozent:
Juniorprof. Dr. Kai-Uwe Kühnberger
Klausurzulassung:
keine

Zeiten: Die Vorlesung fand Dienstags von 12.00Uhr – 14.00Uhr statt.

Die Vorlesung:
Verhältnismäßig wurden 50% der Vorlesungen von Herrn Kühnberger gehalten, die anderen 50% wurden von eingeladenen Professoren gehalten, die ihren Fachbereich vorstellten. Unter anderem mit Philosophy of Mind, Artificial Intelligence, Neurokybernetik, Computational Linguistics u.A. Ziel war es, einen Einblick in alle Fachbereiche zu erhalten, denen man im Laufe des Studiums begegnen wird. Manche Vorlesungen waren interessant, andere weniger. Als Empfehlung: Man sollte zu denen hingehen, wo einen das Thema interessieren könnte und sonst fernbleiben, was man ohne schlechtes Gewissen tuen kann. Bei uns war es dann nämlich so, dass es in vielen Vorlesungen ziemlich laut war, sodass man in den hinteren Reihen Probleme hatte den Dozenten zu verstehen.

Die Klausur:
… war abgesehen von zwei Endfragen (später mehr) ausschließlich Multiple Choice. Abgefragt wurden so ziemlich alle Vorlesungen, über jeder Frage steht das Thema (z.B: “Linguistics”) was durchaus hilfreich ist, wenn man gar keine Ahnung hat. Den Schwierigkeitsgrad der Klausur sollte man keineswegs überschätzen. Es reicht auf jeden Fall sich am Wochenende vorher alle Slides einmal durchzulesen. Kombiniert mit dem Hintergrundwissen aus den anderen aktuellen Vorlesungen sollte es locker reichen, die Klausur zu bestehen. Da wir diese allerdings noch nicht zurück erhalten haben, kann ich dazu noch keine abschließenden Angaben machen. Am Ende gab es zwei Rätselfragen, die nichts mit den Vorlesungsinhalten zu tun haben. Eine davon war sehr schwer, dafür war es aber auch eine Bonusfrage (man verliert also keine Punkte bei Nichtbeantwortung). Das waren unsere zwei Rätsel (er nimmt öfter mal dieselben, merken lohnt sich also):

Letzte reguläre Frage:

Zwei alte Bekannte treffen einander.
Huber: „Wie alt sind eigentlich inzwischen deine drei Töchter?“
Meier: „Ihr Alter addiert ergibt genau deine Hausnummer, miteinander multipliziert ergibt 36.“
Huber: „Das hilft mir noch nicht richtig.“
Meier: „Die Älteste spielt Klavier.“

Wie lautet die Hausnummer von Huber?

Bonusfrage:

Two numbers m and n are chosen such that 1 < m <= n < 100.
Mr. S. is told their sum.
Mr. P. is told their product.

Mr. S.:         “I know that you don’t know the numbers. I don’t know them either.”
Mr. P.:         “Now I know them.”
Mr. S.:         “Now I know them, too.

Erstie-Review (Teil 3) – Informatik A

15. April 2009 - One Response

Veranstaltung: Informatik A: Algorithmen
Art:
Vorlesung, Übung, Testat
Dozent:
Prof. Dr. Oliver Vornberger
Klausurzulassung:
50% bei jedem der wöchentlichen Übungsblättern, ein Freischuss

Besonderes: Dieses Jahr wurde Oliver Vornberger mit dem mit 50.000€ dotierten ars-legendi-Preis für seine herrvorragende Hochschullehre ausgezeichnet (Pressemitteilung). Sehr zurecht, wie ich finde!

Zeiten: Die Vorlesung war Montags und Dienstags jeweils von 14:00 – 16:00, die 4 Übungen waren über den ganzen Donnerstag verteilt.

Die Vorlesung:
Algorithmen war zweifelsohne die beste Vorlesung des ersten Semesters. Der Dozent war stets ausgezeichnet vorbereitet, hat einige Running- Gags auf Lager und regt mit einigen Zwischenfragen zum Mitdenken an. Obwohl die Vorlesung meiner Meinung nach etwas zu sehr Java-lastig war und ein kleiner Teil der vertiefenden Theorie damit auf der Strecke blieb, tat das dem Gesamtverständnis nicht weh. Als Besonderheit ist zu erwähnen, dass der Dozent als einziger im ersten Semester ohne Beamer auskommt und ausschließlich die Tafel benutzt. Sehr hilfreich ist auch der Livestream ins Internet und die Video-Aufzeichnung der Vorlesung, die – mit Slides unterstützt – alles auch online für diejenigen bereithält, die evtl. nicht zur Vorlesung erscheinen konnten oder einfach nicht aufgepasst haben und etwas nochmal nachschauen wollen. Dazu gibt es noch ein ausführliches Skript (online und in DIN A5-Druckform für 6€), was im Laufe der Vorlesung quasi 1:1 von Vornberger an die Tafel geschrieben wird.

Die Übung:
Zur Auswahl gab es vier Übungen, die ersten beiden wurden von Dorothee Langfeld, die letzten beiden von Patrick Fox gehalten. Diese dienten hauptsächlich dazu, die Lösungen des letzten Übungsblattes zu besprechen und Hilfestellung in Form von ähnlich gebauten Beispielen für das aktuelle Übungsblatt zu geben. Die Übungen waren größtenteils verständlich und die beiden Leiter auch meist gut vorbereitet. Zwischenfragen waren immer erwünscht und die Atmosphäre war relativ entspannt. Dazu muss ich allerdigns sagen, dass ich nicht allzu oft in der Übung war, weil wir das Übungsblatt meist am Tag vor der Übung bereits bearbeitet hatten.

Die Übungsblätter:
Jede Woche gab es ein Übungsblatt zu bearbeiten, was aus theoretischen und praktischen Aufgabestellungen bestand, wobei der Schwerpunkt auf der Erstellung von JAVA-Programmen lag. Die Übungsblätter waren alle sehr umfangreich und bedeuteten für jemanden, der keine Vorkenntnisse im Programmieren hat meist um die 10h zusätzlicher Arbeit pro Woche. Die erarbeiteten Lösungen mussten dem jeweiligen Tutor in 2er-Gruppen in einem halbstündigen Testat präsentiert werden. Dazu stellt der Tutor noch einige Fragen zu den letzten beiden Vorlesungen. Unsere Tutorin war Elisa Klose, die zwar streng aber ausgesprochen fair bewertete, aber auch Punkte für Formalia in den Programmen abzog, was viele andere Tutoren lockerer hielten. Allerdings muss man sagen, dass unsere Programm dadurch zum Ende am allerbesten aussahen, ordentlich kommentiert und strukturiert waren (wenn man sich mal angesehen hat, was manche Mitstudenten da abgegeben haben…), wodurch wir selbst letzendlich einiges mitgenommen haben.

Die Klausur:
… dauerte 120min und war auch der Zeit entsprechend umfangreich. Wer sich die Klausuren der vorigen Jahre angschaut hatte, war damit allerdings gut vorbereitet. Der Schwierigkeitsgrad war zwar nicht niedrig, auffallend schwer war die Klausur allerdings auch nicht. Dafür war eine Aufgabe (der Automat OSKAA) sehr missverständlich gestellt, was dann leider bei vielen zu Punktabzug geführt hat.

Erstie-Review (Teil 2) – Foundations of Logic I

24. Februar 2009 - No Responses

Veranstaltung: Foundations of Logic I
Art: Vorlesung, Tutorium
Dozent:
Prof. Dr. phil. Sven Walter
Klausurzulassung:
50% im Schnitt der wöchentlichen Übungsblätter

Zeiten: Die Vorlesung Foundations of Logic I fand an dem schlechtesten Termin überhaupt statt: Donnerstags 08:00Uhr – 10:00Uhr. Wenn man ab und an Mittwochs im Trash vorbeischaute, war an Logik am nächsten Morgen nicht zu denken. Zum Glück hatten wir am selben Tag von 14:00Uhr – 16:00Uhr Logik- Tutorium.

Die Vorlesung:
Die Vorlesung ist grob aufgeteilt in zwei Abschnitte: Propositional Logic und Predicate Logic, letzteres ist eine Erweiterung dees Ersten. Man tatstet sich über Semantik langsam an erste Beweisformen für logische Ausdrücke heran, um diese dann auch noch einaml aus Sicht der Syntax zu sehen.
Abgesehen von dem Termin war die Vorlesung fast immer toll. Dem Dozenten war gut zuzuhören und er schaffte es tatsächlich meistens, dass einem nicht langweilig wurde. Die Vorlesung war klar strukturiert und durch Slides (Beamer) gut unterstützt. Wem die Slides zur eigenen Nacharbeitung nicht ausreichten, hatte noch die Möglichkeit in das ausführlichere Skript zu schauen. Alles in allem, super!

Das Tutorium:
Ich hatte mich für das Tutorium bei Paula eingetragen, was wohl zweifellos eine sehr gute Entscheidung war. Da Paula selbst nicht aus Deutschland kommt, wurde das Tutorium auf Englisch gehaltent, was für die Begrifflichkeiten auf jeden Fall von Vorteil war. Die Atmosphäre war immer top, die Tutorin immer gut gelaunt und ausgezeichnet vorbereitet. Bei Fragen und/oder Problemen wusste sie fast immer zu helfen, auch wenn man sich mal nicht ganz so verständlich artikuliert hat. ; ). Wir besprachen erst immer Schwierigkeiten in den alten Übungsblättern um anschließend die Vorlesung zusammenzufassen und meist einige Beispielaufgaben zu bearbeiten. Von den 4 Tutorien/Übungen, die ich besucht habe war es das beste!

Die Übungsblätter:
Ständig den Wortlaut des Profs im Hinterkopf “Logic is nothing you can learn a few days before the exam.” machten wir uns selbstverständlich immer mit Eifer an die Übungsblätter ; ). Der Umfang war zwar nicht gering, aber längst nicht so hoch wie in Informatik, die Aufgaben größtenteils gut lösbar. Der zitierte Satz stimmt tatsächlich. Die Sachen, die in Logik behandelt werden sind nicht wirklich schwer (von ein paar abstrusen beweisen mal abgesehen), brauchen aber auf alle Fälle Übung um ein gewisses Gefühl für den Lösungsweg zu Erlangen.

Die Klausur:
Sven hat vor der Klausur eine Probeklausur hochgeladen. Diese dient wohl aber eher dazu, die Aufgabenstellungen in der Klausur zu erfahren. Der Schwierigkeitsgrad der Klausur war doch um einges höher. Viele hatten wohl Probleme  mit den Beweisen in CRP und (ich zumindest) bei den so noch nie vorgekommenen komplexen Übersetzungen von Natural Language in Predicate Logic. Durch den Umfang der Klausur, der fast ein bisschen zu groß war, hatte man auch nicht die Zeit sich großartig in die Übersetzung oder Beweisführung hineinzudenken, was vermutlich auch der Grund für die hohe Durchfallquote von ca. 26% war. Hätte Sven die Bewertung nicht sogar nachträglich heruntergeschraubt, wären gar 34% durchgefallen. Der Notendurchschnitt von denjenigen, die bestanden haben, lag bei 2,72 (entspricht C).