Vor kurzem ging auf Twitter ein Link zu einem neuen Internetradio-”Sender” herum. Eigentlich weder ungewöhnlich, noch interessant, aber dieser Sender heißt 8bitfm und spielt alles was das Geek-Herz höher schlagen lässt. Angefangen mit klassischen und aktuellen Spiele Soundtracks (zum Beispiel das grandiose Mute City aus F-Zero), über Chiptunes und Remixes (zum Beispiel eine grandiose Piano-Version des Marble Madness Songs) bis hin zu Nerdcore Hip-Hop (mit Titeln wie MC Frontalot’s “Nerdcore Rising“). Wunderbar dazu die Request Funktion auf der Website, mit der man sich Lieder wünschen kann, die dann auch direkt gespielt werden.

Noch ist die Titelauswahl etwas klein, aber ich hoffe stark, dass sie bald weiter wächst, schließlich ist man ja kaum 14 Tage auf Sendung. Noch geht mir die “Heavy-Rotation” auch nicht auf den Geist. Ach ja, Werbung gibt es nicht, genauso wenig wie Moderatoren, einfach nur Musik.

Besonders gefallen hat mir an 8bitfm aber vor allem, dass ich endlich einen Zweck für fStream (iTunes-Link) auf meinem iPhone gefunden habe. Dieses Programm nimmt Internetradio URLs auf und spielt die dann brav ab. Auf meinem Handy. Unterwegs. Funktioniert grandios gut, so lange der Empfang halbwegs gut ist, sogar mit 128kbps Sendern, wie 8bitfm. Verschlingt natürlich einiges an Akkuleistung, aber für einige Stunden reicht es trotzdem. Um es nochmal zu sagen: Man kann jetzt über das Internet auf dem Handy Radio hören und zwar in guter Qualität. Das finde ich einfach irre. Da fliegen also jetzt so Musikdaten von einem Server irgendwo in Amerika, erst durch die Kabel und dann durch die Luft zu mir und ich kann mir das dann anhören. Wahnsinn.

Ach ja, die Musik ist echt gut, gerade zum arbeiten (oder bloggen), da ziemlich wenig Gesang. Hört mal rein, der Stream funktioniert mit allem, was man so kennt und ist auch einfach als Flash-Progrämmchen auf der Seite direkt zu bekommen. Nur ein Wermutstropfen bleibt: Irgendwie geht das im Uni-Netz nicht. Ist vielleicht der Port gesperrt oder so. Schade.

Und da ich jetzt endlich wieder zum Bloggen komme und den Entwurf oben fertig gebastelt habe, mache ich gleich 2 aus 1 und hänge hier noch etwas anderes dran. Vor ein paar Tagen noch konnte man bei Kickstarter (eine sehr, sehr coole crowdfunding Seite) das Projekt “Kind of Bloop” unterstützen und damit an das fertiggestellte 8bit-Coveralbum von Miles Davis’ “Kind of Blue” kommen. Einfach 5$ eingeworfen (per PayPal) und sehr bald sollte dann ein nettes “Chiptune Jazz” Album heraus fallen, werde gerne hier berichten wo dieses dann später zu bekommen sein wird und ob es sich lohnt.

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