Allein auf dem Mond
Geschrieben von: Jens in Filme, Misc., Thingy of the Week, tags: 2001, Alien, Film, Kino, Moon, Science Fiction, SF
Auch wenn ich den neuen Star Trek Film mittlerweile doch herbei sehne, begeistert hat mich in der letzten woche der Trailer eines anderen Films. Alles was ich von Moon bis jetzt gesehen habe spricht dafür, dass es sich um ein brilliantes Stück Zelluloid handelt. Sam Rockwell spielt Sam Bell, einzige Besatzung einer Bergbaustation auf dem Mond. Drei Jahre lang hat Sam dort seinen Dienst verrichtet um Helium-3 abzubauen, ein Rohstoff, der der Erde saubere Energie in rauen Mengen liefert.Noch zwei Wochen muss er mit Gerty, dem von Kevin Spacey gesprochenen Stationsroboter, auf dem Mond ausharren. Ein ausgefallener Satellit verhindert direkte Kommunikation mit der Erde, weshalb sich Sam nur Aufzeichnungen ansehen kann und Gerty sein einziger Gesprächspartner in den letzten drei Jahren war. Doch plötzlich bekommt Sam starke Kopfschmerzen und fühlt sich generell schlechter. Bei einer Routinefahrt auf der Mondoberfläche hat er dabei einen Unfall und als er wieder in der Station erwacht, hat er es plötzlich mit einem jungen Sam Bell zu tun, der gerade seinen 3-Jahres Auftrag antreten will.
Schon im Trailer wird deutlich, wie elegant der Film mit der Einsamkeit von Sam spielt. Offensichtlich hat er immer wieder Halluzinationen, wer kann es ihm auch nach 3 Jahren Isolation schon verdenken, wenn er ein wenig den Verstand verliert. Aber ist das jetzt tatsächlich ein Klon, hat der Konzern das Ganze als One-Way-Trip ausgelegt und alle 3 Jahre gibt es einen neuen Sam, der die gleichen Videos seiner “Familie” zu sehen bekommt? Die Atmosphäre der Mondstation erinnert stark an Filme wie 2001 oder Alien, die der Regisseur Duncan Jones auch als Inspiration angibt. Alles in allem also so vielversprechend, wie es nur sein kann, bleibt nur zu hoffen, dass es der Film wenigstens auf DVD nach Deutschland schafft.




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