Das ist der spöttische Ruf, der diese Tage auf der Insel ertönt, wann immer es mit dem Busservice nicht klappt. Wir erinnern uns: Am 3. Juli wurde der öffentliche Busverkehr Maltas komplett umgestellt. Die bisherigen Transportunternehmen hatten bei der Ausschreibung des Wettbewerbs für den Betrieb der Busse 2008/09 ihren Job an Arriva verloren. Diese Ausschreibung war übrigens EU-Vorschrift. Gut daran: So etwas wirkt gegen den alten Klüngel. Schlecht daran: So etwas kann von manch einem als Ausverkauf des kleinen Malta empfunden werden. Was auch so ein Thema für sich ist. Weiterlesen »

In weniger als einer Woche, also ab dem 3.7.2011, ist es vorbei mit den schrulligen alten, gelben Leyland-Bussen auf Malta. Ab dem 3.7. nämlich wird das Unternehmen Arriva die Inseln Malta und Gozo mit dem öffentlichen Busverkehr versorgen.
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Warten auf…

Gestern kam ich von der Arbeit nachhause und fand unter der Hauseingangstür einen gelben Zettel, der durchgeschoben worden war. Werbung? Nein! Es war ein gelber Zettel von DHL Express mit einer “Urgent Message”, also einer dringenden Nachricht, an mich. Worum es ging, konnte ich mir schon denken, und die Rückseite bestätigte es mir. Ein Paket aus der Heimat (wohl meine Bücherkiste) hatte wohl seinen Weg zu mir gefunden, aber der Zustellversuch an mich war fehlgeschlagen. Unterzeichnet von: David. Weiterlesen »

Gestern war es soweit: Ich bin in die Wohnung eingezogen, die ich vor gut einer Woche gefunden habe. Sie liegt in Msida, einen Steinwurf weit von der Msida Marina, dem Bootshafen, entfernt. Von der Seepromenade aus geht man also in die Seitenstraße, wo das geschäftige Treiben auf der Haupstraße kaum noch zu hören ist. Weiterlesen »

DB-Englisch

Sachen gibt’s, die gibt’s gar nicht, möchte man meinen.

DBEnglischHier sieht man ein Schild, das ich Anfang Mai am Bahnhof in Braunschweig fotografierte.
Ich weiß nicht so recht, ob ich lachen oder weinen soll.

Die Deutsche Bahn AG, ein international tätiges Unternehmen, hängt ein Schild auf. Kann man dann nicht ein Mindestmaß an Qualität auch in der englischen Übersetzung erwarten? Oder ist das etwa zuviel verlangt? Oder hat sich in Braunschweig ein Brunswick-Pidgin-Englisch herausgebildet, von dem ich noch nichts weiß?

Was für ein Montag! Von 8.30h – 18.30h war ich fast ununterbrochen im Büro… Der Tag war voll mit Besprechungen. Erst gab’s eine mit Mitarbeitern des Institutes für Sprachwissenschaft, dann eine mit unserem Projektleiter mit mir, dann eine mit unserem Projektleiter, Georgiana und mir. Und zur Krönung des Tages eine Telefonkonferenz mit verschiedenen Standorten. Super. Vor allem Telefonkonferenzen, die fast zwei Stunden dauern und bei denen viele Teilnehmer nur schwer zu verstehen sind und bei denen soviel geredet wird und überhaupt und alles… da tropft einem zum Schluß fast das Hirn aus der Nase!

Danach war der Arbeitstag in jeder Hinsicht gelaufen. Mehr gibt’s heute nicht mehr. Gute Nacht. Weiterlesen »

Drei Tage

Wenn man verreist, so sagt man, braucht die Seele drei Tage, um hinterherzureisen. Nun ja… Schlaftechnisch ist das sicherlich richtig. Heute war der erste Tag, an dem ich weniger gerädert aufwachte als die Morgen davor.

Auf das Wetter habe ich mich inzwischen auch schon eingestellt. Richtig heiß ist es noch nicht. Die Tagestemperaturen liegen bei 22 Grad. Gleichzeitig geht ein kalter Wind, der einen im Schatten zum Frösteln bringen kann. Weiterlesen »

Nun ist es soweit. Nach ca. fünf Wochen harter Organisation (neuen Job annehmen, alten Job kündigen, Banksachen regeln, Versicherungen regeln, GEZ abmelden, Wohnung kündigen, auflösen und die Sachen im Elternhaus einlagern) bin ich nun wieder in Malta. Dieses Mal wird es es eine Langzeitstudie.  Ähnlich wie bei bemannten Weltraummissionen, wo man testet, wie lange die Astronauten z.B. auf der ISS ausharren können, bis sie den Verstand verlieren oder die Knochen zerfallen. Oder beides. Weiterlesen »

Liebes Tagebuch Blog,

es wird einmal wieder Zeit, daß ich mich über die zunehmend verkorksten Wortschreibungen im öffenlichen Raum aufrege.

Mit meiner Handykamera habe ich in den letzten Monaten wieder einige Beispiele eingefangen, die eigentlich jedem alphabetisierten Muttersprachler des Deutschen kalte Schauer über den Rücken laufen lassen sollten: Weiterlesen »

Dieses Plakat fand ich neulich unweit meines Arbeitsplatzes angeschlagen.

Merke: Auch Bindestriche wollen überlegt gesetzt sein! Aber wahrscheinlich sehe ich das zu eng.

Kunsthandwerkermarkt

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