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Laut K.J. Tillmann definiert der soziologische Theoretiker Talcott Parsons „Sozialisation als Erwerb der Fähigkeit zum Rollenhandeln.“ Unsere heutige Gesellschaft ist aus vielfältigen Untereinheiten aufgebaut, in welchen Individuen bestimmte Rollen einnehmen. Dieses führt zu einer Stabilität des Gesamtsystems. Die Fähigkeit eine bestimmte Rolle einzunehmen, ergo die Sozialisation, ist entscheidend für die erfolgreiche Integration in die Gesellschaft.

Da die Rollenverteilung in der Familie stark emotional geprägt, eignet sich diese Instanz weniger, um universalistisches Rollenhandeln zu erlernen. Deshalb werden in der modernen Gesellschaft andere Institutionen, z.B. Schule, für situationsadäquates Verhalten bedient. Damit ist nicht gemeint, dass Heranwachsende in eine vorgegebene Rolle gezwungen werden, sondern die Kompetenz erlangen, situationsgerecht gewisse Erwartungen zu erfüllen. Die erfolgreiche Sozialisation ist dann eine Übereinstimmung von Rolle und Persönlichkeit.

Im Folgenden wollen wir erläutern, inwiefern Hogwarts dieser Aufgabe gerecht wird:

Da es sich im Großen und Ganzen um eine „normale“ Schule handelt, in der lediglich andere Inhalte vermittelt werden, stehen neben der Vermittlung von Wissen, der Erwerb von universell gültigen Schlüsselkompetenzen im Vordergrund.

So nimmt in dem Systemkomplex Schule jeder Beteiligte eine Position ein, um das übergeordnete Ziel der Sozialisation, also Heranwachsende erfolgreich in das Gesellschaftssystem zu integrieren, zu erreichen. Die Schülerinnen und Schüler, deren Verhalten innerhalb ihrer Familien vor allen durch Emotionen gesteuert war, lernen in der Schule, ihr Handeln situationsgerecht anzupassen. Lehrerinnen und Lehrern haben sie mit Respekt unabhängig von ihrer inneren Haltung zu begegnen. Als Beispiel für diesen Prozess kann die Einstellung von Harry Potter, Hermine Granger und Ron Wesley gegenüber Professor Severus Snape dienen. Da jener zu Anfang unsympathisch, streng und unfair auftritt, machen die drei Kinder ihn sogleich für alles Böse verantwortlich. Erst im Laufe des Schuljahres erkennen sie, dass dieser Lehrer zwar sadistisch veranlagt ist, sich aber dennoch verantwortungsbewusst verhält. Sie erwerben die Fähigkeit ihre Emotionen in den Hintergrund zu stellen und einer hierarchisch höher gestellten Person dennoch mit Respekt zu begegnen. Gleichzeitig verstehen sie, dass sie gleichgestellten Personen, z.B. anderen Schülern und Freunden, auf derselben Ebene begegnen dürfen, es sei denn, selbige agieren in dem Moment beispielsweise als Vertrauensschüler und nehmen deshalb eine respektswürdigere Funktion ein.

Das Einnehmen dieser Rollen in Hogwarts ist nur exemplarisch und dient dazu die universale Fähigkeit zu schulen, sich im späteren Leben je nach Situation angemessen zu verhalten. Man muss allerdings dazu sagen, dass es um das Leben in der Zaubererwelt geht, welches immer noch stark von der Aristokratie anstatt der Demokratie beherrscht wird.

Harry Potter muss zusätzlich zur allgemein Rolleneinnehmungskompetenz lernen, dass ihm alleine eine ganz besondere Rolle zukommt. Als „der Junge, der lebt“ wird schon im ersten Schuljahr deutlich, dass nur er den immer noch existierenden Tyrannen Lord Voldemort bekämpfen und letztendlich besiegen kann. Dieses ist vor allem dem Schulleiter Albus Dumbledore bewusst, der Harry deshalb unterschwellig zu dieser Aufgabe hinführt. Weil Harry Potter vor Schulbeginn nicht darauf vorbereitet worden ist, dass alle seinen Namen kennen und in ihm die Verkörperung des oben genannten Stereotyps sehen werden, scheint er zunächst damit überfordert zu sein. Im Laufe der Zeit wächst er jedoch in die ihn zugeteilte Rolle hinein. Beachtet man den weiteren Verlauf von Harrys Leben, so wird deutlich, dass bei ihm die Sozialisation das Ideal der Verschmelzung von Persönlichkeit und Rolle erreicht.

Bemerkenswert ist außerdem, dass laut Parsons durch ein konformes Agieren in Rollen sogar die persönlichen Bedürfnisse befriedigt werden. „Dazu ist erforderlich, daß die Es-Triebe vom ersten Tag an kulturell überformt und in ihrer Energie auf die Erfüllung sozialer Erwartungen ausgerichtet werden.“ Bei Hexen und Zauberern gibt es neben den Es-Trieben im herkömmlichen Sinne die der Spontanzauber. Dies bedeutet, dass magisch begabte Kinder in stark emotionalisierten Situationen übernatürliche Dinge geschehen lassen können. Nur Ausnahmetalente können ihre magischen Kräfte bereits im Kindesalter kontrollieren. In der Regel ist die Schule für Hexerei und Zauberei, in unserem Fall Hogwarts, dafür da, für die Überformung dieser Triebe zu sorgen. Die Kinder müssen infolgedessen lernen, ihre Magie mithilfe eines Zauberstabs sowie bestimmter Sprüche und Handbewegungen zu kontrollieren. Zusätzlich wird ihnen verboten außerhalb der Schule zu zaubern. „Im Ergebnis wird das Bedürfnissystem des einzelnen durch das Motiv geprägt, den internalisierten Werten und den damit verbundenen Rollenerwartungen Genüge zu leisten. […] Gesellschaftliche Konformität wird zum subjektiven Bedürfnis und damit zur Quelle der Befriedigung.“

Ingesamt kann man sagen, dass Hogwarts der Aufgabe der Sozialisation im Sinne von Parsons gerecht wird. Nach der Zaubererausbildung haben die Schüler neben magischen Fähigkeiten die Kompetenz des Rollenhandelns erlernt, sodass sie im weiteren Verlauf ihres Lebens bestimmte Rollen freiwillig und kompetent spielen können. Die vorhandenen Es-Triebe und die in der Familie erlernte Affektivität werden in einen geordneten Rahmen gegeben, um den Regeln des Gesellschaftssystems folgen zu können und jenes damit zu stabilisieren und aufrechtzuerhalten. Jedoch kann man ergänzen, dass es einfacher ist, sich in das System der Zaubererwelt einzufügen, da dort insgesamt weniger sowie traditionellere Rollen vorherrschen und Hierarchien ausgeprägter sind.

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Literatur: Tillmann, K.J.: Gesellschaft und Sozialisation aus der Sicht Parsons’ S.88-97. In: Theorien der Sozialisation. Hg. V. Franzjörg Baumgart. Regensburg 2008.

Habitus von Severus Snape

Severus Snape ist ein hochgewachsener Mann schätzungsweise Mitte vierzig, den schon die ersten Falten zieren. Vorzugsweise trägt er schwarze hochgeschlossene Kleidung und erinnert, wenn er seinen weiten Mantel um sich schließt, an eine Fledermaus. Seine Haare sind schulterlang, ebenfalls schwarz und laut dem Buch stets ungewaschen und fettig, was im Film jedoch nur angedeutet wird. Außerdem zeichnet er sich durch eine Hakennase aus, die man als Metapher dafür sehen könnte, dass er sich in fremde Angelegenheiten einmischt.

Der erste unsympathische Eindruck wird durch Sprache, Gestik und Mimik verstärkt. Generell ist Snape eher wortkarg, es sei denn er spricht über sein Fach oder hat die Möglichkeit jemanden zu beleidigen. Dann ist seine Wortwahl gestelzt und sein Unterton ironisch bis sarkastisch. Seine Stimme ist eher leise, aber durchdringend, sein Gesichtsausdruck  fast immer gleichermaßen angewidert, ein Lächeln auf seinen Lippen ist nie zu sehen. In einem Gegensatz zu seiner Stimme, ist Severus in seinen Bewegungen allerdings oft hektisch.

Obwohl er in seinem Fach vermutlich sehr gut ist, wäre er lieber Lehrer für „Verteidigung gegen die dunklen Künste“.  Er hegt eine offensichtlich Antipathie gegen Professor Quirrel und verdächtigt ihn, etwas im Schilde zu führen. Offensichtlich wird dies in der Szene, wo sich die beiden nachts auf dem Flur treffen und Harry beobachten kann, wie Snape Quirrel bedroht und dabei sogar handgreiflich wird.

In der ersten Unterrichtsstunde wird klar, dass Severus sein Haus, Slytherin, insbesondere Draco, bevorzugt und Gryffindor sowie Harry Potter nicht ausstehen kann. Ein möglicher Grund für diesen Hass könnte sein, dass Harry berühmt ist, ohne dafür bewusst etwas geleistet zu haben. Diese Haltung lässt vermuten, dass Snape Wissen und Fleiß sehr wichtig ist. Allerdings ist er daran nicht konsequent, da Hermine schikaniert und nicht so gute Slytherinschüler übertrieben lobt. Außerdem hilft er Harry während des Quidditchspiels, als dessen Besen von Professor Quirrel verhext wird.

Über seinen Lebensstil außer Lehrersein erfährt man nichts. Zumindest wird nirgendwo die Existenz einer Familie bzw. Lebensgefährtin angedeutet.

Das gesamte Auftreten Severus Snapes zeigt also den Habitus eines Misanthropen. Dies wird zusätzlich dadurch verstärkt, dass Snape sich als Pädagoge untalentiert zeigt, da er sein Fach zwar liebt, aber seine Schüler (zumindest Gryffindorschüler) hasst.

In Hogwarts gibt es klare Verhaltensregeln, Gebote und Verbote, Verstöße werden mit Strafen geahndet. Im harmlosen Fall gibt es Punktabzug und / oder Nachsitzen, im schwereren Fall z.B. (Tod oder) einen Schulverweis.In der Realität sieht die Sache aber etwas anders aus: Verstöße gegen die Regeln, die positive Folgen haben, werden nicht bestraft, sondern – im Gegenteil – belohnt.

Als Beispiel kann man folgende Situation anführen: Im Besenflugunterricht wird den Kindern das Fliegen verboten, während die Lehrerin den verletzten Neville in den Krankenflügel bringt. Draco und Harry brechen dieses Verbot. Draco, um Nevilles „Erinner mich“ zu verstecken, Harry, um eben dieses zurückzubekommen. Als er es dann auf spektakuläre Art und Weise fängt und dabei von seiner Hauslehrerin Prof. Mc Gonagall gesehen wird, bekommt er nicht den angedrohten Schulverweis, sondern wird als erster Erstklässler seit einem Jahrhundert in das Quidditch Team aufgenommen.Des Weiteren wird an Halloween, als Harry, Ron und Hermine den Troll besiegen, zwar letztere mit einem geringen Punkteabzug bestraft, da sie die Schuld auf sich nimmt, die Jungen allerdings mit Zusatzpunkten belohnt.Außerdem retten diese drei Kinde die gesamte Zaubererschaft vor einer Rückkehr Voldemorts, indem sie wiederholt die Regeln brechen, erneut in den verbotenen dritten Stock gehen, über verschiedene Aufgaben an den Stein der Weisen kommen und diesen an sich nehmen.

An diesen Beispielen kann man erkennen, dass es in der Schule zwar genug Zwänge in Form von Regeln gibt, den Kindern aber durch Belohnung in Form von beispielsweise Punkten beigebracht wird, dass das Brechen von Regeln in angemessenen Situationen, z.B. um anderen zu helfen oder schwächere zu beschützen, sich als positiv erweisen kann. Auf diese Weise lernen die Schüler ihre Freiheit zu benutzen, sich an die Gebote zu halten oder sie zu brechen und so nach bestem Wissen und Gewissen zu handeln.

Eine Figur, die speziell Hermine Granger auszeichnet, ist ihre Regeltreue. Diese hegt sie besonders deshalb, da sie unter keinen Umständen negativ auffallen möchte, um gegebenenfalls daraufhin der Schule verwiesen werden zu können.

So versucht sie in der ersten Flugstunde, nachdem Neville von seinem Besen gefallen und in den Krankenflügel gebracht werden muss und Madame Hooch angedroht hat, Schüler von Hogwarts auszuschließen, sollten sie einen Besen besteigen, unbedingt zu verhindern, dass Harry eben dies tut: „Harry, ich warne dich. Du hast gehört, was Madame Hooch sagt, also vergiss es. Du kannst ja nicht mal fliegen.“ … „Bist du ein Trottel.“

Ein weiteres Mal zeigt sich diese Figur, als sie mit Harry und Ron verbotenerweise im dritten Stock war und Fluffy entdeckt hat. In den Gemeinschaftsraum zurückgekehrt, will sie lieber schlafen gehen, bevor noch etwas passiert, das sie töten oder – noch schlimmer – für einen Rauswurf sorgen könnte: „Wenn’s euch nichts ausmacht, geh’ ich lieber ins Bett, bevor ihr noch einen andern schlauen Einfall habt, der uns umbringt, wenn die uns nicht sogar rausschmeißen.“

Da sie aber im weiteren Verlauf der Handlung Freundschaft mit den beiden Jungen schließt und sich immer weiter in die Angelegenheit um Fluffy, Nicolas Flamel und den Stein der Weisen verstrickt, transformiert sich die Figur der Regeltreue. Verdeutlicht sehen wir dies in einer Szene kurz vor Weihnachten, in der sie Ron und Harry animiert, nach Informationen über Nicolas Flamel in der verbotenen Abteilung der Bibliothek zu suchen, obwohl sie ganz genau weiß, dass auch auf diesem Vergehen ein Schulverweis steht: Hermine (zu Ron): „Dann kannst du Harry ein bisschen zur Hand gehen. Der setzt sich nämlich in die Bücherei für ein paar Recherchen über Nicolas Flamel.“ Ron: „Wir haben jedes einzelne Regal durchkämmt.“ Hermine: „Nicht in dem Teil, in den keiner rein darf. Ein frohes Weihnachtsfest.“
Ron: „Ich schätze, wir haben einen schlechten Einfluss auf sie.“

Hermine Granger ist die Streberin der Erstklässler von Beginn an. Ihr Selbst- und Weltverhältnis stellt sich folgendermaßen dar: Sie scheint den bedingungslosen Anspruch an sich selbst zu stellen, ihr Wissen zu erweitern, gute Leistungen zu bringen und keine Regeln zu brechen. Ihre Fachkompetenz ist dementsprechend ausgeprägt. Im Kontrast dazu mangelt es ihr an Sozialkompetenz, sodass es ihr nicht gelingt, gute Beziehungen zu ihren Mitmenschen aufzubauen.

Bereits auf der Hinfahrt nach Hogwarts demonstriert sie, dass sie vorgelernt hat und einfache Zaubersprüche beherrscht, wobei sie Rons scheiternden Versuch bloßstellt. Dieses Verhalten setzt sich im Verlauf des Schuljahres fort. Ungefragt teilt sie ihre Kenntnisse mit, korrigiert und bevormundet Mitschüler, bemerkt dabei aber nicht, dass dieses Verhalten oft als sehr aufdringlich, manchmal sogar als Angriff empfunden wird. Sie wird damit zu einer Einzelgängerin.

Dieses Verhältnis verschärft sich nach einer Zauberkunststunde, in der das Schwebenlassen von Federn geübt wurde. Hermine führt erneut Ron vor, indem sie seine Arbeitsweise bemängelt, selbst jedoch im Stande ist, den Zauber korrekt auszuführen. Im Anschluss empört Ron sich über diese Verhaltensweise, was sie zufällig mitkriegt. In dem Moment wird ihr bewusst gemacht, wie ihr Verhalten auf andere wirkt und dass sie darum bisher keine Freunde gefunden hat. Im Folgenden schließt Hermine sich weinend in die Toilette ein. Als abends Halloween gefeiert wird und ein Troll in Hogwarts eindringt, muss das Fest abgebrochen werden. Auf dem Weg in den Gemeinschaftsraum, erinnern Harry und Ron sich an Hermine und eilen zur Mädchentoilette, um sie zu warnen. Allerdings ist der Troll bereits dort und greift sie an. Harry und Ron versuchen ihr zu helfen und letztlich ist es Ron, dem es gelingt, den Schwebezauber mit Hermines Hilfe richtig anzuwenden und so den Troll mit seiner eigenen Waffe niederzustrecken. Im Anschluss treffen die Lehrer am Platz des Geschehens ein wollen zunächst die beiden Jungen für ihr anscheinend waghalsiges Verhalten, einen Troll bekämpfen zu wollen, bestrafen. Entgegen allen Erwartungen nimmt aber Hermine die Schuld für die Situation auf sich.

Sie gesteht zum ersten Mal einen Fehler ein und zudem einen, den sie gar nicht begangen hat. Ron und Harry sind von diesem Verhalten positiv überrascht und schließen sodann Freundschaft mit ihr. Im Folgenden nutzt Hermine ihr Wissen überwiegend, um zu helfen und achtet darauf, niemanden vorzuführen. Darüber hinaus entwickelt auch sie eine Tendenz, Regeln in der angemessen Situation großzügiger auszulegen.

Klassenraum Zaubertränke

Klassenraum Zaubertränke

Wie eine Kirche wirkt dieser Raum durch seine hohen Fenster, das von oben einfallende Licht und Steinmauern mit Torbögen. Gelehrt wird hier allerdings etwas anderes. Angeleitet von Professor Snape sollen Hogwartsschüler in „die schwierige und exakte Kunst der Zaubertrankbrauerei“ eingeführt werden. Dazu finden sich entsprechende Utensilien wie Kessel, Reagenzgläser und brauchbare Flüssigkeiten etc. auf den Regalen an der Wand, dem Lehrerpult am vorderen Ende des Raumes und den drei dahinter aufgereihten Schülertischen. Die schlechte Beleuchtung, welche auch durch die vielen Kerzen nicht verbessert wird, erzeugt eine beinahe düstere und respekteinflößende Atmosphäre in diesem Klassenzimmer.

Gemeinschaftsraum

Gemeinschaftsraum Gryffindor

Der Gemeinschaftsraum des Hauses Gryffindor ist ein angenehmer, n-eckiger Raum (n Є |N, n > 4), der von einem Kronleuchter und Kerzen erhellt wird. Da die Gryffindorschüler hier ihre Tätigkeiten frei gestalten, sowohl Hausaufgaben machen, als auch entspannen dürfen, ist er gemütlich eingerichtet: ein großer Teppich füllt beinahe den gesamten Boden aus, von den Wänden hängen Wandteppiche, in einem Kamin knistert oft ein Feuer und ringsherum sind Sofas und Sessel vorhanden. Von hier aus geht es außerdem über zwei Treppen in die getrennten Schlafsäle der Mädchen und Jungen. Zur Weihnachtszeit wird dieser Raum entsprechend dekoriert, sodass die Schüler, welche ihre Ferien in Hogwarts verbringen auch hier ihre Geschenke unter einem Tannenbaum finden.

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Die beiden Räume unterscheiden sich besonders durch die verschiedenen Rahmen, in die sie eingebettet sind und ihre jeweilige Funktion. Während der Klassenraum für Zaubertränke innerhalb der Unterrichtszeit für die Schüler aller Häuser zugänglich ist, beschränkt sich der Gemeinschaftsraum auf die Schüler seines Hauses, die hier ihre Freizeit verbringen, und ist deshalb passwortgeschützt. Die Anwesenheit eines Lehrers gehört zum Unterricht dazu, ist in der Zeit danach aber tendenziell eine Ausnahme. Im Klassenraum für Zaubertränke auf der einen Seite wird durch die unterrichtsspezifische Ausstattung eine Lernatmosphäre geschaffen, die die Wissensvermittlung unterstützt. Der Gemeinschaftsraum auf der anderen Seite lädt dazu ein, hier beliebig seine freie Zeit zu verbringen und er fördert außerdem durch den begrenzten Zugang das Gemeinschaftsgefühlt der Schüler dieses Hauses.

Hogwarts und seine Umgebung

Beim Anfertigen der Skizze haben wir zuerst an einen Lageplan gedacht. Doch schnell mussten wir feststellen, dass dies anhand des Films nicht möglich ist. Es werden nur einzelne Räume oder Flure gezeigt, sodass man kein Gesamtbild erstellen kann. Deswegen haben wir uns dafür entschieden, Hogwarts mit seiner Umgebung von einem Standbild abzuzeichnen.

Zu sehen ist das gesamte Schloss vom Quidditchfeld aus, wo Harry bereits im ersten Teil sportliche Erfahrungen sammelt. Links erkennt man den Rand des Verbotenen Waldes, der trotz seiner Gefahren für eine Strafe genutzt wird. Der See, über welchen die Erstklässler bei ihrer Ankunft Hogwarts erreichen, konnte nicht skizziert werden, da er sich exakt auf der anderen Seite des Gebäudes befindet.

Hogwarts ist ein wunderschönes, altes Schloss, wie man es sich häufig in Märchen vorstellt. Diese Tatsache macht darauf aufmerksam, dass hier kein normaler Unterricht stattfindet, sondern Hexerei und Zauberei gelehrt werden.

Hogwarts

Links

Offizieller Trailer

Harry Potter I auf IMDb

Eine nette Kritik

Harry-Potter-Wiki

The Mysterious Ticking Noise Hat erstmal wenig mit dem Film zu tun, ist aber lustig. ;)

Warum “Harry Potter I”?

Wir haben uns für den Film „Harry Potter und der Stein der Weisen“ entschieden, weil obwohl die Handlung in eine Fantasy-Welt verlegt wurde, die Darstellung der Schule sehr authentisch ist. Probleme wie ungerechte Lehrer, langweilige Fächer, arrogante oder strebsame Mitschüler werden neben der Haupthandlung mit Sorgfalt und Humor dargestellt. Die jugendlichen Adressaten (so wie wir damals ^_^) fühlen sich durch den Film angesprochen und können sich mit den Hauptpersonen identifizieren. Außerdem wird das typisch englische Schulsystem, was einen interessanten Vergleich zu dem deutschen abgibt, sowie das Leben in einem Internat geschildert.

Kurze Filmbeschreibung

Pünktlich an seinem elften Geburtstag erfährt das Waisenkind, Harry Potter, dass er ein Zauberer ist, und dass seine Eltern nicht bei einem Autounfall ums Leben kamen, sondern von dem bösen Zauberer, Lord Voldemort, getötet wurden. Seitdem ist Harry in der überspitzt spießig und unfreundlich dargestellten Familie seiner Tante aufgewachsen, nun ist es an der Zeit das Haus zu verlassen und auf die Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei zu gehen. Dort lernt er eine völlig neue Welt kennen, findet neue Freunde, aber auch Feinde.

Zu den Hauptpersonen gehören Hermine Granger und Ron Weasley, die besten Freunde des Helden, welche ihn bei all seinen Unternehmungen unterstützen, sowie Draco Malfoy, welcher sich im Laufe der Handlung zu Harrys größtem Rivalen entwickelt. In Hogwarts werden Astronomie, Besenflug, Geschichte der Zauberei, Kräuterkunde, Zauberkunst, Verteidigung gegen die dunklen Künste, Verwandlung und Zaubertränke unterrichtet. Die Lehrer der letzten drei Fächer, Prof. Quirrell, Prof. McGonagall und Prof. Snape sowie der Schulleiter Prof. Dumbledore werden ebenfalls näher charakterisiert.

Mit der Zeit erfährt Harry, dass vor zehn Jahren er als erster einen tödlichen Fluch Voldemorts überlebt hat, und dass jener seitdem verschwunden ist. Während dessen geschehen in der Schule unheimliche Dinge, für welche Harry den unbeliebten Prof. Snape verantwortlich macht. Als der Junge dem auf den Grund gehen will, stellt sich jedoch heraus, dass Porf. Quirell, welcher seinen Körper mit Voldemort teilt, dahinter steckt. In dem allentscheidenden Kampf zwischen Gut und Böse gelingt es Harry erneut Voldemort zu vertreiben.