Grundlagen des Bloggens

Ein Weblog, auch Blog genannt, ist eine Spielart des so genannten Web 2.0. Gemeinsames Kennzeichen dieser Internetanwendungen und der damit verknüpften sozialen Praktiken ist es, dass alle Beteiligten ohne große technische Kenntnisse ihre Inhalte, Interessen und Fähigkeiten der Internetgemeinschaft zur Verfügung stellen. Anstatt passiv Informationen aufzunehmen, werden aktiv Inhalte gestaltet und diese der Weltöffentlichkeit zur Verfügung gestellt: Kurz, aus Lesern werden Autoren, weshalb man das Web 2.0 auch Mitmach-Web genannt hat. Weblogs, als eine Unterform des Web 2.0, ermöglicht es den Beteiligten im Internet auf einfache Art und Weise, Texte, Bilder und Audiodateien zu veröffentlichen. Die Besonderheit von Blogs, die sie gegenüber anderen Webseiten auszeichnen, ist, dass sie auf kurzen abgeschlossenen Einträgen beruhen, die umgekehrt chronologisch aufgelistet werden, d.h. der aktuelle Eintrag steht immer ganz oben und wird als erstes gefunden.

Inzwischen hat sich herausgestellt, dass Blogs auch für Universitäten von besonderem Interesse sind. So eignen sie sich zum Aufbau von Communitys an einer Universität. Auch in Seminaren lassen sich Blogs als ein zentraler Ort für Disskussionen sinnvoll nutzen.

Im Rahmen des vom BMBF geförderten Projekts “COOL” (Customer Oriented Organization of eLearning, Teilprojekt: Content und Communitys) werden die Möglichkeiten von Blogs in der universitären Lehre vom Zentrum virtUOS wissenschaftlich erforscht.