- Messegelände = betonierter Parkplatz (keine Schlammschlacht)
- Messegelände = betonierter Standraum mit Regenschutz vor der Mainstage (noch weniger Schlammschlacht)
- extrem gute Ausschilderung in Köln (kein Verfahren)
- kein Stau bei der Anreise
- .. und natürlich die extrem gute Bandauswahl
Ingesamt war das Wetter sehr wechselhaft, die Preise waren normale Festivalpreise, aber doch gab es einige Highlights, die ich nicht unerwähnt lassen möchte.
Zum einen hatten Mantus den ersten Auftritt in ihrer nun fast 9-jährigen Bandgeschichte (mit Pause da Fast-Trennung). Leider war der Mischpultmitarbeiter irgendwie nicht fähig, den Sound richtig einzustellen (und das nicht nur bei Mantus), so dass man KEINE Gitarre, dafür ausschließlich Bass bis zum Trommelfellschmerzzu hören bekam. Schade drum, das hats ein wenig versaut..
Ein weiteres – wenn auch sicherlich für einige fragwürdiges – Highlight war der Auftritt von Agonoize. Folgende warnung durfte anscheinend nicht unausgesprochen bleiben
und doch war die Halle irre voll. Die Warnung war allerdings sinnvoll, denn natürlich konnten die Jungs die Sauerei mit dem Kunstblut nicht lassen (die ersten Reihen müssen ziemlich viel abbekommen haben) und bei Koprolalie gab es eine pornowürdige Einlage von Sänger Olli (hier aus Jugenschutzgründen nicht weiter zu erläutern). Auf jeden Fall gab es viel Bewegung im Publikum, eine intensive Show und eigentlich wußte auch jeder, worauf er sich einläßt, wenn er Agonoize sehen will…
Durch Agonoize angeheizt.. aber Moment. Es gab fast einen kompletten Publikumswechsel zur nächsten Band – Feindflug wollten als vorletzter Act in der Halle richtig einheizen. Dies gelang ihnen auch – ob die Sicherheitsleute Kontrollen durchführten, die diesem Hinweis zufolge nötig gewesen wären, ist mir allerdinsg unbekannt.
Kurz gesagt: Feindflug haute mächtig rein, so mächtig, dass nach 40 Minuten Konzert ein 2 m² großes Stück Putz von der Decke fiel. Daraufhin musste aus Sicherheitsgründen das Konzert abgebrochen werden. Feindflug hat auf dem Amphi kein Glück, wie es aussieht – letztes Jahr wurde Ihnen vor einem der von vielen Fans erwarteten Highlight-Songs der Strom abgedreht. Wie auch immer – ist die Musik zu laut, ist die Halle zu schwach, oder so ähnlich. Sollte ich mal ein Haus abreißen wollen, weiß ich jedenfalls, wie das hinbekomme. Fragt sich nur, ob das teurer ist als ein normales Abrissunternehmen.
Laibach als letzter Act und alle Acts des zweiten Amphi-festivaltags mussten dann die Location wechseln. Und der Erbauer der Halle dürfte sich noch auf einigen Ärger einstellen..



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