Internet und mehr

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Jan schickte mir einen Link, der mich zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken brachte. es gibt so viele Web 2.0-Tools: Twitter, an Anlehnung an Flickr und Konsorten auch Learnr, und so weiter. Aber was uns allen (auch wenn wir es noch nicht wußten) gefehlt hat, ist die Beta-Version von

Alleinr

Aus gegebenem Anlass: Ohne Worte.

Gerade habe ich mein eh schon langsames Notebook nach Programmen durchgesehen, die seit längerer Zeit dort vor sich hingammeln. Da kam mir der google-Browser Chrome unter die Finger. Unter anderem wegen dieser Meldung hatte ich mich entschlossen, das Ding nicht mehr zu benutzen. Also: Deinstallieren.

Google möchte allerdings nicht, dass ich das mache. Die “Wollen sie das  wirklich machen?”-Abfragen von Windows bin ich ja inzwischen schon gewöhnt. Google allerdings wills genauer wissen, plädiert an mein Gewissen und fragt mich Folgendes:

chrome2.JPG

Man stelle sich die großen, traurigen Augen an, mit denen [werauchimmer] einen ansieht und einem  diese Frage stellt.

Immerhin setzt Google noch eins drauf und fragt einen auch, warum man den Schritt (Man muss ja noch mit OK bestätigen) nun wirklich gemacht hat. Und gleich die erste underhoffte Auswahlmöglichkeit ist, dass man Chrome doch natürlich wiederinstallieren will.

chrome.JPG

Die Geschichte von Chrome und mir endet hier trotz der rührenden Hab-ich-was-gemacht-Anfrage.

Lernräume an Universitäten sehen derzeit sehr unterschiedlich aus. Vom PC-Pool bis zum Seminarraum oder der Gestaltung des Campus mit Sitzgelegenheiten und Möglichkeiten für Einzel- oder Gruppenarbeiten zeichnet sich bisher ein durchmischtes, aber häufig durchaus verbeesserungswürdiges Bild ab. Und wer kann mehr dazu sagen oder zeigen als die direkt von möglichen Umgestaltungen Betroffenen: Die Studierenden?

Schirmherrin für den mit 5000 € Preisgeld dotierten Wettbewerb ist die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Anette Schavan.

Gesucht werden  Beiträge von Einzelpersonen oder Gruppen aller Fachrichtungen, die Ideen zur Gestaltung moderner und lebendiger Lernräume haben. Dabei geht es nicht um hochkomplexe Gesamtlösungen, sondern auch um Einzellösungen und Ansätze für Teillösungen.

Weitere Informationen sind auf der DINI-Webseite zu finden.

Alles fing an mit einer technischen Unterstützung der Präsenzlehre, einerseits im Bezug auf Präsentationen, andererseits als Support für individuelles Lernen im Sprachlabor o.ä.
Wichtig war außerdem immer die Distribution von Dokumenten.

Reale Lernorte sind die Bibliothek, das eigene Büro, der Arbeitsplatz an der Uni, etc. Viel Material spielt hier eine Rolle: Notizzettel, Bücher, Stifte, der PC. Wichtig ist vor allem, dass reale Lernorte vernetzt sind, so dass ich auf Materialien eben nicht nur zu Hause zugreifen kann, wenn ich gerade in der Bibliothek  bin.

Herr Selke stellt einen ersten Ansatz aus dem Jahr 1996 vor: Den interaktiven Seminarraum als fortgeschrittenen realen Lernraum, in dem Studierende eigene Unterlagen  auf den Rechnern ablegen können und dort vor Ort damit arbeiten. Der Diskurs wurde u.a. durch die Möglichkeit, die eigene Lösung für eine Problemstellung auf den Präsentationsrechner zu übertragen und vorzustellen, ohne sich zu sehr in den Mittwelpunkt stellen zu müssen, verbessert. Auch eigene Laptops können mitgebracht werden.

Nach und nach wurden die Computer und ihr didaktischer Einsatz immer wichtiger. Dabei geht  es nicht nur um die Ausstattung mit Rechnern, sondern auch um Auswahl und Nutzung von Software.

Diese ist vermutlich nicht nur nützlich, sondern notwendig. Der virtuelle Lernraum sollte als gemeinsames Repository die Kommunikation und die Dokumente enthaltemn, die man benötigt. Wichtig ist, dass sich jeder auf das gleiche Dokument zugreifen kann, so dass keine Verwirrung aufgrund von verschiedenen Dokumentversionen entsteht. Neueinsteiger haben dann immer Zugriff auf das jeweils aktuelle Dokument. Die Nutzer sehen jeweils nur das von ihnen/von Ihrer Gruppe abgegebene Dokument, der Tutor sieht alle für ihn abgegebene Dokumente. Als Technische Basis werden Blogs, Foren, wikis, Web 2.0-Anwendungen etc. eingesetzt.

Dabei sind natürlich nich [nur] die Werkzeuge, sondern vor allem deren didaktischer Einsatz und die Motivation der Lerner. Vor allem muss natürlich das Werkzeug zum spezifischen Szenario passen.

Frau Prof. Beger, die Direktorin der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, stellt die seit dem 01.01.2008 geltenden Neuerungen vor.

Unbekannte Nutzungsarten:
Neu eingefügt wurde §31a: Unbekannte Nutzungsarten können eingeräumt werden, auch wenn sie bei Unterschrift als nicht bekannt gelten. (Das ist Juristendeutsch).Das heißt: Man kann etwas digitalisieren, denn diese Nutzungsart galt jahrelang als unbekannt. Dieser Paragraph ist also für die Zukunft geschaffen worden – zum Beispiel das Gedankenlesen.
1966 ist die Geburtsstunde des Urheberrechts, wie wir es heute kennen.
Die Nutzungsart muss dem Rechteinhaber an die letzte bekannte Adresse mitgeteilt werden. Die Vergütung wird dabei durch eine Verwertungsgesellschaft geregelt, um Wettrennen  zu vermeiden.
Auswirkungen hat dies auf:

  • Open Access (Werke müssen als OA-Werke gekennzeichnet werden!)
  • Digitalisierungsprojekte (“vor 1995 war Digitalisierung unbekannt, dann stell ich das mal ein wenn ich den Autor nicht finde” funktioniert nicht. Verträge müssen geprüft werden, um festzustellen bei wem die Rechte liegen.)
  • Partner ist die Verwertungssgesellschaft

§52b:
Gegenstand ist die Privilegierung von Bibliotheken, Bildungseinrichtungen, etc.
Eigene Bibliotheksbestände (nichts Geliehenes) dürfen digitalisiert werden, sofern es keine anders lautenden Verträge gibt. Die Wiedergabe darf nur in den Räumen der Bibliothek stattfinden und dies an extra hierfür eingerichteten Terminals. Dabei dürfen nur so viele Dokumente aufgerufen werden, wie auch Exemplare physisch vorhanden sind. Was macht man da bei Klausurphasen? Es ist zulässig, bis zu 4 zeitgleiche Abrufe eines Werkes zuzulassen.
Auswirkungen:

  • Recht der Digitalisierung  aller Bestände (außer wenn bei einer Schenkung andere Regelungen getroffen wurden)
  • Abruf in den Bibliotheksräumen: Kein Campusrecht
  • Dabei gehören Zweigsstellen und Teil-, Fach- oder Institutsbibliotheken gehören unabhängig vom Standort zur Bibliothek
  • Präzisierung des Begriffs “Interne Nutzung” für die Juristen zur Frage: “Was ist interne Nutzung in einer Bibliothek?” (z.B. bezogen auf externe Nutzer etc.)
  • Ein kleiner Einstieg in die Deutsche Digitale Bibliothek

§53 und der Zweite Korb:
Privatkopien dürfen nicht in Tauschbörsen angeboten werden, auch wenn es eine ansonsten legale eigene Kopie ist.
Die Kopie zum wissenschaftlichen Gebrauch darf nicht mehr mittelbaren oder unmittelbaren gewerblichen Zwecken dienen.
Elektronische archive sind gestattet, wenn das Archiv im Allgemeininteresse hergestellt wird.
Auswirkungen:

  • Wissenschaftlicher Gebrauch wird bei gleichzeitigem gewerblichen Einsatz eingeschränkt.
  • Kooperationen von Hochschulen und Unternehmen sind aber eigentlich erwünscht.
  • Ausweichen auf sonstigen eigenen Gebrauch möglich
  • Faksimile ist als vergleichbares Verfahren strittig

Kopienversand:
Versand per Post und Fax ist uneingeschränkt gestattet
Elektronischer Versand nur möglich wenn

  • Unterrichts- oder wissenschaftlicher Gebrauch
  • Faksimile versandt wird
  • Verlage nicht offensichtlich und zu angemessenen Preisen Pay per View anbieten
  • Dieser Versand ist verwertungsgesellschaftspflichtig.

 Auswirkungen:

  • Kopienversand bleibt bestehen
  • Mailversand stark eingeschränkt

Ab 2010 soll eine pauschale Gebühr eingeführt werden, den Verlagen muss rückgemeldet werden, wie Dinge verwertet werden.

Der persönliche Referent des Präsidenten der Euphana-Universität Lüneburg spricht über Informationskomptenz in Studium und Lehre.

Die Hochschulen schweben zwischen Fachwissennsvermittlung und Persönlichkeitsbildung, oder: Ausbildung vs. (zweckfreie) Bildung oder: Wissenschaft untersuchen vs. Wissenschaft suchen. Im Grunde steht der Zweck der Universität einer grundlegenden Haltung gegenüber, so dass die Wissenschaft Teil der Lebensbegeisterung wird. Die Veränderungen der kommenden 10 Jahre sind gekennzeichnet von der Exzellenziative, Internationalisierung und einer grundsätzlichen Steigerung des Wettbewerbs untereinander.

Bachelor- und Masterabschlüsse sollten kürzere Studienzeiten bringen, werden aber von den Studierenden vor allem als verschult wahrgenommen. Weiterhin wird der Bachelor nicht als eigener Abschluss, sondern mehr als Vordiplom gesehen. Zu Bachelor und Master kommen dann noch Promotion und Weiterbildung.

Die Strategien der Hochschulen, mit diesen Problemen umzugehen, sind sehr unterschiedlich. Innovation, Kooperation oder Exzellenz als Strategie kommen zum Zug.

Was bedeutet das für Lüneburg? Sie orientiert sich neu als humanistische, nachhaltige und handlungsorientierte Universität. Es gibt vier Bereiche: Forschung, College, Graduate School und Professional School. Das Studienmodell: Es gibt für alle Studierenden ein Haupt- und ein Nebenfach für alle und ein gemeinsames erstes Semester – egal welcher Studiengang gewählt wurde. Danach wird im Komplementärstudium weitergemacht. Die Graduate School verbindet Masterstudium und Promotion, um den Übergang zu erleichtern. Die Professionals vereint Weiterbilodung und praxisorientierte Angebote. Es gibt offene und geschlossene Weiterbildungsstudiengänge und das Pilotprojekt “Offene Hochschule”, in denen Erzieherinnen und Erziehern die Hochschule geöffnet wird, um diese z.B. für Kindergärten wichtige Berufsgruppe zu professionalisieren.

Die Praxisprojekte werden mit externen Partnern realisiert, wie Bertelsmann oder Stadt und Landkreis Lüneburg. Die Orientierung an der Praxis soll auf diese Weise so hoch wie möglich gehalten werden.

Ein schönes neues Wort: Der Innovationsinkubator.

Informationskompetenz im Leuphana College:

Im gemeinsamen ersten Semester (Leuphana-Semester) werden grundsätzliche für das Studium wichtige Dinge gelernt. In der Startwoche soll bereits Wissenschaft erlebt werden: Arbeitsweisen, Präsentationen – außerdem sollen die Universität und die Kommilitonen kennengelernt werden. Dazu entwickeln die Studierenden eine Fallstudie. Dieses Jahr gab es das Thema “Strategien zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit”. Die Betreuung findet durch 4 Sälen statt: Das Startwochenteam, Tutoren, Mitarbeiterinnen der Universität und Rollenspielern inklusive Jury. Jeder Studierende erhält zudem eine eigene 60-minütige Einführung in der Bibliothek.

Die Anforderungen sind hoch, die Studierenden müssen gleich im ersten Semester teamorientiert und interdisziplinär arbeiten.

Neben der Startwoche gibt es 4 Module, die auf das humboldtsche Bildungsverständnis abgestimt sind.

Beim Konferenzstudium stellen die Studierenden dann mit allen Möglichkeiten (Poster, Präsentationen, …) Ihre Arbeiten vor, so dass tatsächlich eine Art Konferenz entsteht.

Um ein Vorgehen wie an der Leuphana umzusetzen, braucht man viel Unterstützung von der Hochschulleitung und Lehrenden, viel personelle Kraft und Energie. Gleichzeitig kann sich die Hochschule auf diese Weise als Gemeinschaft entwickeln und zerfällt nicht vom ersten Semester an in einzelne Fachkulturen und -gemeinschaften. Unterstützt werden kann dies durch eine Homepage, die außer Information auch Ansprache und Bindung von Universitätsmitgliedern sein muss. Auch das Campusmanagement (Studienportal) unterstützt die Gemeinschaftsentwicklung – soziale Netzwerke und Netzwerkbildung z.B. Über Web 2.0-Funktionen oder die Zusammenführung von Informationsquellen und die Integration aller Dienste in die Lernplattform/zur Lernplattform hin spielen eine wichtige Rolle. Die Universität Osnabrück ist hier mit ihrem Portal myUOS, das u.a. Bibliotheksdienste, Webmail und Lernplattform Stud.IP vereint, schon sehr weit.

Meine  Meinung:
Ich hätte mir ein erstes Semester, wie es Herr Brei beschrieben hat, gewünscht. Statt Orientierungslosigkeit und ich-renn von-einem-Fach-zum-anderen  wäre vielleicht mehr Zugehörigkeitsgefühl zur Universität entstanden. Und das geht sicherlich nur den Lehramtsstudierenden nach alter Studienordnung so, sondern auch gerade den Bachelor- und Masterstudierenden mit mindestens zwei Fächern.
Und neben diesem möglichen Vorteil, eine Universitäts-Community zu stärken, spielt auch eine große Rolle, dass sich ein “Problem” in den seltensten Fällen aus einer wissenschaftlichen Perspektive lösen lässt, auch wenn viele Wissenschaftler das gerne behaupten. Die meisten Sachen brauchen nicht nur eine Fachcommunity, sondern vielmehr eine Fachcommunity, die zumindest über ihren Tellerrand hinausschaut.

Aber nichtsdestotrotz ist die Umsetzung eines solchen Projekts wenn überhaupt nur sehr schwer machbar.

Tobias und  ich befinden uns seit wenigen Minuten auf der DINI-Jahrestagung in Hamburg. Diesjähriges Thema: Hochschulen zwischen Konkurrenz und Kooperation -  die Vernetzung der Informatuionsstrukturen für die Wissensgesellschaft.

Gleich geht es mit der Begrüßung los.  Und heute abend gibt es eine Bordparty auf der MS Hamburg.

Berichte folgen wie immer in diesem Blog.

.. wie man richtig mit dem Rhythmus mitgeht zeigt uns heute:

Snowball

Elmar stellt kurz die Merkmale eines Portals vor:

  • zentraler Zugriff
  • personalisierte Inhalte
  • Verknüpfung zwischen Anwendungen
  • Single-Sign-On
  • homogene Benutzeroberfläche

Interessant finde ich die Frage, wie viel Portal der Mensch eigentlich braucht. Sieht man bei den eigenen Anwendungen stark die Einbindung in ein Portal? was kommt auf die Startseite?

Im Osnabrücker Portal befinden sich:

  • Stud.IP
  • Webmail
  • Uni-Bibliothekskonto
  • Prüfungsanmeldung
  • Alumni-Datenbank

Die Startseite ist personalisiert, man kann also auswählen, was man als erstes sehen möchte bzw. welche Tools angezeigt werden sollen. Allerdings wurde (auch aus praktischen bzw. Aufwands-Gründen)  das Design der verschiedenen Werkzeuge nur zum Teil angepasst.

Eine Live-Demo zeigt uns, wie das Ganze aussieht und funktioniert.  Auch die aktuellen Beiträge der Uni-Blogs kann ich mir auf meiner Startseite anzeigen lassen.

Technische Probleme ergaben sich vor allem bei der zentralen Nutzerverwaltung und der Koppelung an die LDAP-Accounts. Außerdem war wie erwähnt die  optische Anpassung und die Anpassung der Navigationsstrukturen schwer oder unmöglich.

Dozenten und Studierende wurden befragt – Dozenten per Telefoninterview und Studierende per Online-Befragung. Themen der Befragung waren der Stand des Medieneinsatzes, der Medienkompetenz, Erwartungen, Wünsche und Probleme sowie der Support- und Qualifizierungsbedarf der jeweiligen Nutzergruppe.

Daten der Studierenden 2005/06
Eigener Internetzugang:

  • keine genderspezifischen Aspekte
  • LA Grundschule: Nur 52% haben einen eigenen Internetzugang

Internetnutzung ausschließlich für Studium/Beruf:

  • 1/3 macht freizeitmäßig nicht oder fast nichts mit dem PC
  • wenig kreative Nutzungsformen

Medienkompetenz: Selbsteinschätzung der Studierenden

  • Studenten schätzen sich positiver ein als Studentinnen
  • LA Grundschule: Nur 47% schätzen die eigene Medienkompetenz als hoch oder eher hoch ein
  • generell mehr positive Einschätzung als negative

Angebot an digitalem Lehrmaterial

  • 36% sagen sie bekommen digitales Material
  • Potentiale der Materialien werden nicht genutzt (eher Ausdrucken)
  • natürlich haben die Lehramtsstudierenden wieder so gut wie keine Materialien
  • Forderung, auch Materialien anderer Studierender zu erhalten – Kooperation wird gewünscht
  • Aufzeichnungen
  • Studierende wünschen sich diese stark

Stud.IP

  • ambivalente Bewertung der Potentiale und Gefahren von eLearning

Nach der Einführung von Stud.IP gab es mehr Online-Materialien, allerdings wird in der Umfrage von den Studierenden auch angeben, dass sie z.T. gerne mehr Reader in Printform hätten. Generell wurden der Einsatz und die Funktionen von Stud.IP eher porsitiv bewertet.

Da ich auch hier meinen Ärger leider nicht im Plenum loswerden konnte, weil der Referent gnadenlos überzogen hat, lass ich das hier raus:

Es ist bei der ersten Erhebung die Rede davon, dass es z.B. keine genderspezifischen Aspekte in Bezug auf Internetzugang gibt und dann doch immer wieder gesagt wird, dass die Studierenden des Grundschullehramts ja so wenig Internetzugang haben und ihre Medienkompetenz als so schlecht beurteilen bzw. einschätzen. Außerdem haben sie kaum elektronische Materialien zur Verfügung.
Meine Anmerkungen dazu:

  • Grundschullehramt wird im Normalfall von ca. 95% weiblichen Studierenden studiert. Insofern finde ich die Ergebnisse nicht so wahnsinnig erstaunlich wie der Referent, z.B. die Einschätzung der eigenen Medienkompetenz. Dass Frauen sich da eher als “nicht so gut” einschätzen haben einige Untersuchungen gezeigt und ist auch in der schulischen Ausbildung weiterhin ein Problem, da in der Ausbildung von Mädchen selten ein technischer Schwerpunkt gesetzt wird.
  • Wäre es nicht wichtiger, sich dann mal Gedanken dazu zu machen, welche Medien- und auch Genderkompetenzen (zukünftige) Lehrer brauchen, um die Schüler zukünftig “medienfit” zu machen? Das ist natürlich nicht die Aufgabe dieser Befragung, aber die Erwähnung der Grundschullehramtsstudierenden in fast jedem Zusammenhang finde ich überflüssig.
  • Zuwenig digitale Materialien: Lehramtsstudierende, besonders Lehramtsstudierende im Grundschullehramt, rennen zwischen den Fächern hin und her. Das hat zwei Effekte:
    1. Es gibt wenig zentrale Ansprechpartner, bei denen man auf solch ein Defizit aufmerksam machen kann. Wenige Lehrende fühlen sich für die LA-Studierenden wirklich zuständig oder verantwortlich.
    2. Die LA-Studierenden springen zwischen den Fächern hin und her und kriegen daher aus jedem Fach etwas mit. Es gibt DEN Studiengang Lehramt nicht. Das macht sie bei einigen Fächern/Fachvertretern extrem ungeliebt, weil sie die Veranstaltungen “voll machen” oder sogar zusätzliche Veranstaltungen für LA-Studierende angeboten werden müssen. Das bedeutet, dass entweder generell das Defizit an Materialien digitaler Art bei den LA-relevanten Fächern eher hoch war (da hätten mich die Zahlen mal interessiert) oder dass evtl. viele “LA-Veranstaltungen” von wenig Elan und Mühe betroffen waren.
    –> Für mich ergibt sich hieraus eher das Fazit, dass man generell die Organisation, Umsetzung und vor allem Koordination von LA-Studiengängen verbessern muss – auch wenn alle von mir genannten Aspekte eher nebeneffekte auf die Medien- und Internetnutzung gehabt haben mögen.  BA/MA-Studiengänge helfen da vermutlich eher nicht , aber das ist ein anderes Thema.

Marcus stellt zunächst die Ergebnisse seiner im virtUOS durchgeführten Umfrage zu Stud.IP und Web 2.0 vor, bevor er auf die pädagogischen Notwendigkeiten einer veränderten Lern- (und damit auch Lehr-)kultur zu sprechen kommt. Wie immer hat er viele Folien und hält einenSpitzenvortrag. Schaut Euch die Aufzeichnung an, es lohnt sich!

Stud.IP ist ein Lernmangement. Was ist Lernen überhaupt? Marcus bringt eine (sehr flache) Definition von konstruktivistischem Lernen. Das macht aber nichts, denn er fasst den zentralen Punkt ins Auge: Lernen ist ein kommunikativer Prozess. Die Argumente für das Mitmachweb sind also gut – vor allem im Bezug auf pädagogische Innovation.

Mögliche Veränderungen kann er sich für folgende Punkte vorstellen :

  • Homepagebaukasten (flexible eigene Seite für jeden Nutzer)
  • Buddies auf der Homepage anzeigen (Beziehungsnetzwerke abbilden)
  • Präsenzinformationen (was tun die Buddies gerade – heute schon getwittert?) um Interaktion zu fördern und die “Einsamkeit” vor dem Rechner zu verringern
  • Stud.IPs verbinden, so dass eine Community of Practice entstehen kann.
  • geöffnete Stud.IPs, um niemanden auszuschließen
  • Dateien teilen können, eigene Dateiordner für Veranstaltungen haben und dort dann die Dateien, die der Dozent hochläd, automatisch hineinbekommen

Fraglich ist, ob die Hochschule sich auf ein offeneres Stud.IP einlassen würden/können. Auch die Konkurrenz Marktbegleiterschaft (habe ich gestern von Marco gelernt) zu Plattformen wie StudiVZ ist ein großes Thema. Dabei darf das Ziel “Lernen” aber nicht vergessen werden, wie Marcus auch gut herausgestellt hat.
Community und Lern-Community sind doch, glaube ich, immer noch zwei verschiedene Paar Schuhe, und auch die Annahme, dass die Nutzer (relativ) bedingungslos diese Features wünschen, halte ich für micht haltbar. Aber: Er sagt auch, dass die Nutzer – auch wenn sie es nicht wollen oder fordern – zumindest die Möglichkeit haben müssen, diese Dinge zu nutzen. Und er hat recht – erst dann hat man die Chance, eine Lerner-Community-Bildung zu unterstützen, ohne sich als Konkurrenz zu StudiVZ und Konsorten zu verstehen oder herauszubilden.

Hadewich Hoekstra, tätig bei ephorus, stellt die Plagiatserkennung in Stud.IP vor. Auch die verweist noch einmal auf das Ranking von Plagiatserkennungssoftware, das von Frau Prof. Weber-Wulff veröffentlicht wurde und bei dem ephorus gut abgeschnitten hat.

In einer Systemdemonstration kann man sehen, wie epheros ein Schriftstück analysiert und rot markiert, welche Stellen man [vermutlich] nicht selbst geschrieben hat. Mögliche Internetquellen werden direkt aufgelistet, so dass man diese nachschauen kann. Außerdem werden sie mit einer Prozentzahl versehen (Wahrscheinlichkeit des Plagiats/Zitats). Auch für das Gesamtdokument bekommt man eine solche Angabe.

ephorus benutzt dabei eine eigene interne Datenbasis, nicht die Suchmechanismen von Google. Und: Google findet ja (meist) nur die aktuelleVersion einer Seite, während man für eine Hausarbeit ja durchaus eine ältere Version von einer Information verwenden kann.

Interessant ist natürlich auch die Frage nach Zitation: Was ist gutes Zitieren? Da gehen die Meinungen an verschiedenen Hochschulen und natürlich in verschiedenen Fächern stark auseinander. Daher kann ephorus das nicht abdecken, wenn das System handhabbar bleiben soll. Auch nicht öffentliche Quellen sind anbindbar, sofern dies vom Lizenzgeber (?) gestattet wird, z.B. elektronische Zeitschriften oder eBooks.

Information von Studienanfängern ist keine leichte Sache. Man muss auffällig sein, sagt Cornelis Kater. Und hat das Konzept für “Willst Du mit mir online gehen?” entwickelt.

Alles begann 2006 – damals gab es einen iPod Video, 3 IPodShuffle und  Mensagutscheine zu gewinnen. Schnell stellte sich bei der Planung heraus: Man muss das Gesamtpaket vorstellen. Sinnvoll ist es auch, das mit der Anmeldung zu koppeln, umfangreiche Werbung zu schalten (Videoanzeigen in Stadtbahnzügen). Für die Geschenke musste ein Partner gefunden werden: Und er ließ sich finden und finanzierte die zu gewinnenden IPods und Gutscheine.

2007 war das Konzept schon gewachsen. Die Werbung ging über die Stadtgrenzen hinaus und wurde auch über etablierte vorhandene Medien (Broschüre für Erstsemester) geschaltet, und man wollte nicht mehr in den Hörsaal, sondern in den größten Raum der Universität Hannover – und man bekam ihn.
Auch die Preise wuchsen: Zwei MacBooks gab es zu gewinnen. Und man bezog alle Partner in der Uni mit ein, Studiendekane, Fachschaften, Verwaltung. Es gab eine Informationsmesse, die über die Veranstaltung hinausging, an der auch viele externe Partner beteiligt waren – für die Stände und die Finanzierung der aufwändigen Medientechnik. Und es gelang: WDMMOG kostete die Uni hannover keinen Cent abgesehen von den Personalkosten für die beteiligten Mitarbeiter.
Ein wichtiger Erfolgsfaktor war sicherlich auch die Verbindung aus Ständen nicht-kommerzieller Anbieter und Ständen von externen Partnern: An den Ständen der eLSa konnten die Studierenden sich gleich weiter über die Services der Hochschule informieren und sich auch gleich anmelden.

2008 wird WDMMOG in Verbindung mit der allgemeinen Informationsveranstaltung für Erstsemesterzu einer zweitägigen Veranstaltung zusammengelegt. Die Kosten sind dementsprechend noch einmal gestiegen – aber die Verankerung in der Hochschule ist quasi unbezahlbar. Auch der Empfang für die Erstsemester wird somit noch verbessert und aufgewertet. Das ganze nennt sich dann “Erstsemestertage” und wird als ein Produkt der Hochschule an die Studierenden herangetragen. Die Sponsoren kommen weiterhin aus der Region und werden gezielt ausgewählt.

Meine Meinung:

Ich war 2007 dabei und hellauf begeistert. Es steckt eine ganze Menge Arbeit in WMMOG, aber die Veranstaltung  ist überaus attraktiv fürErstsemester (nicht nur wegen der zu gewinnenden Preise) und die Hochschule selbst (Eigenwerbung). Das Problem ist oft, dass es viele fachspezifische Einführungen zu Studienbeginn gibt, aber kaum eine Plattform, bei der sich die Hochschule als Ganzes präsentiert.

weitere Informationen gibt es hier.

Die beiden studentischen Mitarbeiterinnen der Pädagogischen Hochschule Heidelberg stellen ihre Einführungskonzepte vor. An der PH werden Lehramtstudiengänge angeboten.

Das Progamm für die Studierenden trägt den interessanten Namen Stress-Marie & Relax-Marie. Richtig geraten – Stress-Marie benutzt kein Stud.IP und ärgert sich über das Eintragen in Listen, kaputte Kopierer usw, Relax-Marie freut sich über die Vorteile, die sie durch die Benutzung von Stud.IP hat. Die beiden Charaktere ziehen sich durch das gesamte Programm für Studienanfänger. Erstellt wurde die Hilfe vom Mediendidaktischen Service der PH Heidelberg.

Dabei nutzen Sie verschiedene Möglichkeite, die das Medium Internet bietet: Film, Fragebogen und eben Text.

Zu finden ist das Ganze unter diesem Link.

Das Feedback zum Angebot war sehr unterschiedlich. Einserseits wurde bemängelt, dass das Programm zu kindisch und nicht ernsthaft genug sei, und dass Stud.IP im Film zu positiv und stressfrei dargestellt wurde. Andererseits wurde die Aufmachung als ansprechend, anschaulich und humorvoll bezeichnet.

Fazit ist: Die Lerngruppe ist heterogen, daher sollte das Programm angepasst werden (Anfänger und Fortgeschrittene wollen ernst genommen werden). Und ein guter Hinweis: Viele, aber nicht alle Studierenden gehören der Net-Generation an. Und auch auf diese müssen wir eingehen.

Die kleine Fachhochschule in Freiburg (mit 13 Studiengängen) möchte Stud.IP implementieren. Daher ist jetzt das Plenum aufgefordert

1. Ziele, die dabei entstehen

2. Umsetzungsmöglichkeiten (an der eigenen Hochschule)

zu sammeln.

Ein Teil der Ergebnisse konnte dem Plenum noch vorgestellt werden:

1. Ziele

  • wenn Studenten und Dozenten Interesse haben, die Plattform zu nutzen
  • Hochschulleitung sollte dahinter stehen
  • die eigenen Ziele operationalisieren (soundsovieleVA sollen aufgezeichnet werden)
  • Abbauen von Widerständen

2. Umsetzungsmöglichkeiten

  • Mehrwert identifizieren und kommunizieren durch Präsentation in den Fachbereichen
  • Support muss gewährleistet sein
  • genug Personal, Durchhaltevermögen
  • “unbemerkter Zwang” – Bestimmte Sachen auf Stud.IP reduzieren
  • sich an die Lehrstühle wenden
  • Potentialevon eLearning aufzeigen
  • Informationsveranstaltungen anbieten

Cornelis Kater stellt die Flowcasts der Universität Hannover vor. Seine These: Veranstaltungsaufzeichnung an Hochschulen stecken in einer Krise. Wenn es Aufzeichnungen gibt, gibt es sie meistens nicht in der Breite und sie werden nicht ins LMS integriert.

Voraussetzungen für erfolgreiche Aufzeichnungen:

  • Günstige und gute Kameratechnik
  • Leistungsfähige Mikrofone
  • Intelligente Software
  • Etablierte Verbreitungswege
  • Zuverlässige Rechner

und trotzdem sind Aufzeichnungen nicht weit verbreitet . These: Der Aufwand ist als Hemmschwelle zu groß.

Probleme bei Aufzeichnungen

  • Dateigröße – klein und mobil oder groß und detailliert?
  • Dateiformat – worauf laufen welche Formate?
  • Pflege des Podcasts
  • wie lange dauert es, bis der Podcast online ist?
  • Wer encodiert?
  • Wer archiviert dauerhaft?
  • Wo werden Aufzeichnungen bereitgestellt? Wie erfahren die Teilnehmer von neuen Aufzeichnungen?
  • Wie ist die Verknüpfung zu PPT-Folien oder anderen Visualisierungsmitteln?

Der Flowcast funktioniert so:

Rechner einschalten – Kamera einstecken und Anschalten – Mikrofon anstecken und einschalten – Software starten – Aufnahme drücken -Vortrag halten – Vortrag beenden – Ausschalten – Podcast senden

Das Ganze gab es mit Livedemonstration.  Allerdings stellte mein Sitznachbar gerade fest, dass Flowcast zwar eine kostenlose Software benutzt, man allerdings eine bestimmte  (vermutlich nicht billige) Serverart dazu braucht.

Schick ist in der Tat die Möglichkeit, den Podcast dann über iTunes aus Stud.IP heraus zu abonnieren.

Auch an der Universität Osnabrück gibt es eine verbreitete Aufzeichnungslösung namens virtPresenter, die  bereits für viele Aufzeichnungen genutzt wird. Diese Aufzeichnungen findet man dann auch bei uns im LMS Stud.IP oder – sofern sie freigegeben sind – in unserer Datenbank Lernfunk. Dort ist auch das Verzeichnis aller an der Universität Osnabrück aufgezeichneten Veranstaltungen abrufbar.
Auch bei virtPresenter steht eine automatischeProduktionskette, die Lehrende von umständlicher Planung und Nachbearbeitung oder Konvertierung und administrativen Fragen entlastet.

Nico Müller stellt ein internes Projekt der Uni Oldenburg vor, in dem es darum geht, den vorhandenen Lehrveranstaltungs- und Raumplaner abzulösen und dabei bewährte Funktionen aus dem LVP zu übernehmen (z.B. Überscheidungsfreiheit, Modulstruktur) und gleichzeitig die Prüfungsorganisation an HIS-POS angelehnt abzubilden.

Probleme der bisherigen Lösung waren vor allem redundante Datenerhaltung, unsauberer Export der Daten in Stud.IP und ein großer Aufwand der Anpassung an BA und MA. Die Verbindung zu Prüfungsordnungen ist im LVP nicht möglich gewesen.

Was kann Stud.IP?
Alles, was erforderlich ist – es muss nur eine Verbindung zu den Prüfungsleistungen hergestellt werden und die Modulstruktur abbildbar sein.

Ziele des Projekts sind :

  • die Planung von LV und Raumvergabe  über Stud.IP
  • modularisierte Strukturen
  • Gliederung des Lehrangebots nach Studienprogrammen
  • die Übernahmebewährter Funktionen

Plan: Die Kontenstruktur aus HIS-POS soll zur Modulstruktur in Stud.IP werden. Die Prüfungsbeschreibung bildet sich dann in der Veranstaltungshierarchie ab.

Vorgehen: Das Prüfungsamt pflegt in HIS-POS Prüfungsordnungsdatensätze ein. Nach dem Anlegen werden die Daten als Modulkatalogkomponenten übernommen.  Ein Admin füllt die Module dann mit Leben und passen sie an. Zu ergänzende Informationen sind Inhalte, Ziele, Turnus etc. Die Modulkomponenten sind dann in der Veranstaltungshierarchie sichtbar. Der Studierende kann anhand Fach und Abschluss dann seine Module in Stud.IP finden und entsprechend Veranstaltungen aus den Modulen belegen.

Welche Vorteile hat die Uni Oldenburg durch dieses Vorgehen?

  • Auflösung redundanter Daten
  • aktuelle Informationen für Dozenten und Studierende
  • ergonomischere Eingabemasken
  • Flexibilität in der Studienorganisation
  • Überschneidungsfreiheitskontrolle
  • abstrakte (frisch aus HIS-POS integrierte, nicht mit Veranstaltungen gefüllte) und konkrete (mit konkreten Veranstaltungen gefüllte) Module

Es gibt wieder viel Neues:

  • Single Sign on über Shibboleth (mehr dazu morgen)
  • Regeln zum Sperren von Änderungen an Veranstaltungsdaten (bestimmte Änderungen dürfen ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr durchgeführt werden [ab Version 1.7] – ab Status Dozent oder ab Status Admin [das aber erst ab Version 1.8]). In der Sperregel kann eine Nachricht hinterlegt werden (z.B. warum die Datenfelder gesperrt sind oder eine Mailadresse für Nachfragen).
  • automatische Vervollständigung von Suchworten bei der Personen- und Veranstaltungssuche (Realisierung über Ajax)
  • Das Anmeldesystem für Veranstaltungen wurde erweitert (z.B. prozentuale Kontingentierung ist jetzt optional, Übersichtsseite für laufende Anmeldeverfahren verbessert)
  • Flash-Filme sind einbindbar
  • Passwortanforderung und vereinfachte Mailänderung (über Aktivierungslinks per Mail) – Zitat Andre: “Das klingt kompliziert, ist es auch”.
  • Der Stundenplan wurde neu gestaltet (man kann jetzt einzelne Termine ausblenden, auch wenn ichdie Veranstaltung in meinen Stundenplan aufgenommen habe)
  • Nutzerbilder werden als Thumbnails in der Teilnehmerliste angezeigt
  • Die Mitarbeiterdatenverwaltung wurde erweitert (Hierarchische Gliederung für Funktionen an einrichtunge und zusätzliche Datenfelder für Funktionen an Einrichtungen [damit kenn ich mich aus - Anm. d. Verf.])

Mitglieder:
Ralf Stockmann und Torsten Heinrich haben die Coregroup aus beruflichen Gründen verlassen müssen. Dafür sind Elmar Ludwig und Till Glöggler aus Osnabrück dazugekommen. Es gibt also weiterhin 16 Coregroupmitglieder aus 10 Städten mit einem Schwerpunkt bei data-quest und in Osnabrück (jeweils 4 Coregroup-Mitglieder).

[Jetzt erzählt Stefan Suchi was über Main Subversion, ich hab keine Ahnung worum es geht..]

Stand der Plugins: 45 sind bisher veröffentlicht und von jedem herunterladbar. Die Plugins werden bisher meist von den Standorten veröffentlicht, die auch Personen in der Coregroup haben. Vieles geht verloren, weil Plugins oder Konzepte nicht weiter vebreitet werden. Stefan sagt also: Meldet Euch, wenn Ihr Hilfe bei der Umsetzung braucht, diskutiert Sachen mit uns!
Wer wissen will, welche Plugins es schon gibt, klicke hier.

Das Bugtracking wird inzwischen in Trac vorgenommen. Das führt zu einer wesentlich besseren Übersichtlichkeit, allerdings werden Diskussionen leider erschwert. Angebunden ist das Trac natürlich durch – ein Stud.IP-Plugin!

Ebenfalls im Trac sind die StEPs, um besser nachvollziehen zu können, welche Funktionen ich einbauen kann ohne ggf. gleich einen Versionssprung zu machen.

Außerdem soll es LIFTER geben – “Laufende, inkrementell fortschreitende Technikrenovierung für Stud.IP”  – was vor allem generelle Quellcodeüberarbeitungen betrifft, die nicht in einem Releasezyklus zu machen sind. LIFTER soll also ein zyklusübergreifender Mechanismus werden.
In Arbeit sind:

  • Tabbed Browsing (ENDLICH!!!) – aber Version 1.8 soll TB schon in großem Umfang zur Verfügung stehen.
  • Generelle Verwendung von Ausgabe-Templates
  • Einheitliche Verwendung von Javascript

Zur Diskussion stehen u.a.:

  • Überarbeitung von CSS
  • Deaktivierung von register_globals
  • uvm.

Nochmal zum CodeCamp: Stud.IP-Begeisterte treffen sich ohne organisatorische und zeitliche Zwänge [ich war leider krank, Anm. d. Verf.].
Dann gibt es Austausch, Diskussion, Learning by Doing, Gegentesten, Bugfixing, Tipps& Tricks… [nächstes Mal muss ich mit].

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Viele der Herausforderungen des letzten Jahres sind umgesetzt worden. Aber wenn alles erledigt ist, was kommt dann? Zukünftig wird die Vernetzung der Hochschulen und die standortübergreifende Lehre eine wesentliche Rolle spielen.

Es gibt bereits verschiedene Vernetzungs- und Kooperationsprojekte. Es gibt bereits eine ILIAS-Schnittstelle, eine Moodl-Schnittstelle ist in Planung. Vernetzungsprojekte gibt es auf Länder- und Bundesebene.

Der Stud.IP e.V. soll ausgebaut werden – zur Entwicklung neuer Entwicklungen gab es dieses Jahr bereits das CodeCamp, bei dem sich Mitglieder des Vereins und weitere Entwickler auf einem Bauernhof einschlossen, um neue Entwicklungen voranzutreiben.

Auch bei data-quest  gibt es Neues. Das große Thema Plagiate und Plagiatskontrolle wird immer wichtiger und geht damit auch nicht spurlos an Stud.IP vorbei. Die deutsche Plagiatsjägerin Nr.1 (O-Ton Marco Bohnsack) hat verschiedene Software zum Thema Plagiatskontrolle verglichen (zu finden auf den Seiten der FHW Berlin. Als gutes Produkt stellte sich ephorus heraus. Daher gibt es jetzt die Plagiarism Prevention Solution – ein Plugin von data-quest. Ordner im Dateibereich können als ephorus-Ordner gekennzeichnet werden. Läd ein Studierender ein Dokument hoch, wird es an ephorus weitergeleitet. ephorus erstellt eine Reporting-Datei, nachdem Durchsuchdas Dokument nach Plagiatsstellen durchsucht wurde. Sie enthält eine Anzeige wie viel Prozent Übereinstimmung zu anderen Quellen es gibt und welche Quellen dies sein könnten.

Mein letzter Bericht von der GMW o8. Im Flugzeug durfte ich interessante Dinge erfahren:

  • Die Crew heißt auf Deutsch nicht mehr Crew sondern Kabinenbesatzung.
  • Bei der AirBerlin ist es IMMER 7 Uhr irgendwas am Abflugort. Das wird auf den kleinen Bildschirmen an den Sitzen angezeigt. Sowohl bei Hin- und Rückflug  (Hin um 13.30 Uhr, zurück um 12 Uhr) wars angeblich am Abflugort 7 Uhr.
  • Der Flugbegleiter auf dem Rückflug war permanenter Scherzkeks und wollte seine rothaarige Kollegin verkuppeln, indem er durchsagte, Interessenten könnten sich bei ihm melden. Der Dame war das ziemlich peinlich, aber sie war verdammt hübsch. wie viele Telefonnummern sie letztendlich bekommen hat, weiß ich aber nicht. Fotos hab ich auch keine von ihr, tut mir leid.
  • Frauenklatschzeitungen werden sich nie ändern. Ich weiß jetzt immerhin, dass Ayda Field (wer ist das eigentlich??) Robbie Williams verlassen hat, weil er sich auf seine Arbeit [oder die Groupies? Anm. d. Verf.] konzentriert und eine fanatische Leidenschaft für Ufos und Aliens entwickelte. Und dass es ihm sicherlich schlecht geht deswegen weil er Ayda (ich weiß immer noch nicht, wer das ist) für seine Seelenverwandte gehalten hat. Sowas aber auch – ich merk mal wieder, wie froh ich bin, sowas nicht regelmäßig zu konsumieren und in der Stars- und Sternchen-Welt nicht gut Bescheid zu wissen. Gruslig, was man alles erfährt eigentlich gar nicht erfahren will.
  • Weiterhin konnte ich in derselben Zeitschrift lesen, dass viele Mädels, die sich mal ein Arschgeweih haben stechen lassen, das inzwischen bereuen. Interessanterweise war das (neben dem Thema Piercings) schon auf der Rückfahrt von Wien nach Krems nach der Verleihung des Medida-Prix im Bus Thema. Annahme bestätigt: Viele bereuen ihr nach-der-Mode gestochenes Tattoo. Ich lass mir also weiterhin ganz sicher keins stechen. Auch kein nicht-in-Mode-befindliches. Mit den Piercings schauen wir mal nächsten Monat.

Die Landung in Osnabrück verlief problemlos und ich konnte vorher noch ein paar sehr nette Erinnerungsfotos machen:

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Zuckerwattewolken

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BigBird knipst BiggerBird ;) irgendwo unterhalb des Flügels hab ich die Alpen gesehen. Kann man leider nicht erkennen.

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Donau von oben

Mein Fazit der GMW o8:

  • viel Show, wie immer
  • viele nette neue und alte Bekannte und viel Spaß und gute Gespräche
  • viele interessante Einblicke in den Einsatz von Web 2.0 im Hochschulalltag
  •  allerdings hätte ich mir bei vielen Beiträgen mehr Tiefe und konkretere Ergebnisse gewünscht.
  • ich hab von 8 bereitgestellten Namensschildchenletztendlich 3 gebraucht. Die anderen habe ich überhaupt nicht benutzt, von den 3 benutzten brauchte ich genau 2 wirklich.

Nächstes Jahr gehts nach Berlin.

Wie wir inzwischen alle wissen, hat der Teilchenbeschleuniger LHC in Genf nach einer kurzen Unterbrechung gestern seine Arbeit wieder aufgenommen.

Gut, dass man sich inzwischen über alles im Internet informieren kann – denn schließlich gab es  Gerüchte über einen möglichen Untergang der Welt während der Benutzung dieses Geräts.

Damit wir alle uns wieder besser und sicherer fühlen können, empfehle ich folgende Seite.

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Tagung mit den üblichen Geschenken und Danksagungen an Organisatorinnen und Keynote-Speaker startete nach einer kurzen Pause der Bustransfer nach Wien zum RadioKulturhaus, in der die Verleihung des diesjährigen Medida-Prix stattfinden sollte.

Es gab ein bisschen Feierabendverkehrsstau, aber trotzdem kamen wir überpünktlich an. Aufgrund solcher und ähnlicher Gebäude

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interpretierten wir, dass wir uns anscheinend im Botschaftsviertel befanden. Beim RadioKulturhaus mussten wir dann erst warten und uns dann wieder in alphabetischen Schlangen anstellen und abhaken lassen, bevor wir endgültig unsere Plätze im [verdammt schicken] vorbereiteten Raum einnehmen konnten.

Erstmalig standen dieses Jahr nicht 10, sondern 19 Projekte zur Auswahl – und außerdem wurde(n) nicht wie bisher ein Preis, sondern drei Preise vergeben.

Zunächst aber wurde der Publikumspreis verliehen, für den man bis zum heutigen jetzt gestrigen Tag um 14 Uhr 3 Stimmen fürdie verschiedenen Projekte abgeben konnte. Und derPublikumspreis geht – verdientermaßen, wie ich finde – an das Portal e-teaching.org. Großmütig erklärte Einreicher Joachim Wedekind, man müsse ja mitnehmen, was man bekommen kann – aber trotzdem war die Freude bei ihm und den anderen Mitgliedern von e-teaching.org sichtbar groß.

Nach den Ansprachen u.a. von Peter Baumgartner und Bundesminister Johannes Hahn begann dann die Verleihung der diesjährigen Medida-Prix. Die Verleihung der Preise erfolgte zur Erzeugung von Spannung vom 3. hin zum 1. Platz.

Der mit 25000 € dotierte 3. Platz ging an … e-teaching.org! Und diesmal erlebte das Publikum etwas, was anscheinend sonst selten vorkommt: Joachim Wedekind war sprachlos und gab das Wort an seine Kolleginnen weiter – die ein sehr freudiges, aber zwischendurch ebenfalls sprachloses Statement abgaben und sich ganz herzlich bedankten. Begründung der Jury war u.a., dass e-teaching.org seit langer Zeit gute Arbeit leistet und eigentlich längst eine dauerhafte Finanzierung verdient hätte. Recht haben Sie!

Der ebenfallsmit 25000 € dotierte 2. Platz ging an GITTA – unter anderem wegen der Mehrsprachigkeit, die auch mit dem gewonnen Preisgeld weiter umgesetzt und an anderen Universitäten nutzbar gemacht werden soll.

Last but not least ging der mit 50000 € dotierte 1. Platz  an MatheVital. Die Begründung der Jury beinhaltete z.B. die Verfügbarmachung des Source-Code und die Umsetzung des Projekts mit geringen Mitteln.

Mehr über die Gewinner und die Fotos von der Preisverleihung gibts hier.

Besonders schade ist natürlich, dass “unser” Projekt Mediale Produktion nicht unter den Gewinnern war – verdient hätte diese tolle Arbeit den Preis allemal.

Der Vorlauf bis zur Verleihung der Preise war angenehm kurz (und kurzweilig), da das Rahmenprogramm gut und knapp (aber nicht zu knapp) konzipiert war. Zu bemängeln ist  allenfalls das versprochene Buffet, das dann aus Baguette und 200-ml-Gläsen mit jeweils einem Esslöffel Salat (Gurkensalat, Waldorfsalat, den Rest konnte ich nicht identifizieren) bestand – und davon nicht gerade reichlich. Löffel oder Gabeln zum Essen gabs auch nicht genug. Und da es nachmittags keine Kaffeepause mit Obst und/oder Kuchen mehr gegeben hatte, war der Großteil der Gäste extrem hungrig. Daher zogen wir dann doch die kleine, gemütliche Pizzeria an der Ecke vor. Aber da wars toll, auch wenn wir bis jetzt nicht sicher wissen, ob die Mascarpone nun wirklich Mascarpone war oder nicht..

Zum Abschluss des zweiten Tagungstages gab es eine abschließende Podiumsdiskussion zum oben stehenden Thema. Dazu fanden sich im Podium nicht nur Moderatorin Eva Cendon von der Universität Krems ein, sondern auch Brian Lamb von der University of British Columbia, Heike Wiesner von der FHW Berlin und Rolf Schulmeister (allen bekannt, aber trotzdem: Universität Hamburg).

Wie der Titel verrät, wurde die Diskussion auf Englisch geführt. Und das war gleichzeitig einer der Gründe, warum die Diskussion insgesamt sehr anstrengend war. Brian Lamb sprach mit starkem Akzent, aber insgesamt war er am besten zu verstehen. Die anderenbeiden Teilnehmer inklusive der Moderatorin boten einige doch sehr schwer zu verstehende Englischkonstruktionen dar – oder wisst Ihr, was “How much public do can we let in our classrooms?” heißen soll.

Nichtsdestotrotz sprach die Diskussion interessante Aspekte an -  Studierende mit Ihrem Wissen in der “Öffentlichkeit” hat es doch eigentlich in gewissem Sinne immer gegeben,wenn Studierende für Praktika oder Exkursionen den universitären Kontext weitestgehend verlassen. aber wie viel Öffentlichkeit kann die Hochschule wirklich vertragen? Auch dieGender- und Gleichstellungsaspekte wurden thematisiert. Insgesamt war das Verfolgen der Diskussion dennoch sehr anstrengend, und es gab trotz des hochspannenden Themas nur sehr wenige Anmerkungen und Fragen aus dem Publikum. Dies erstaunte die Moderation – aber da das Programm der Tagung auf zwei Tage gestaucht wurde, finde ich es nicht wirklich seltsam, dass die Teilnehmer irgendwann “müde werden”.

Fazit des Tages: Irgendwie waren wir schon immer open, müssen es aber noch mehr werden.

Am Donnerstag bin ich im Panel zum Thema “Didaktische Taxonimien
Entwicklung und Dokumentation” gelandet. Der erste Vortrag von Christian Kohls (auch aktiv bei e-teaching.org) drehte sich um die so genannten Patterns – Entwurfsmuster, nach seiner Definition “Erprobte Lösungen für wiederkehrende Problemstellungen in einem Kontext”. Und Patterns sind vol lund ganz sein Thema.

Zur Frage: Sind Patterns dann Methoden? ließ er verlauten: “Eindeutig jein!”

- Ja, denn jede Methode ist ein Pattern
- Nein, denn nicht jede Beschreibung einer Methode erfüllt die Design-Pattern-Anforderungen

Pattern sind im Endeffekt Transporter – bei denen nicht nur die Form (die Lösung) sondern auch die Situation (der Kontext) auf jeden Fall eine Rolle spielen.

Im März kommendes Jahr findet in Tübingen zum Thema eLearning-Patterns ein Workshop statt. Auch als Nicht-Computerlinguist (ich guck grad mal zu Tobias..)  finde ich das durchaus spannend.

Tom Reeves von der University of Georgia hatte die in meinen Augen irgendwie eher undankbare Aufgabe, den Tag nach dem Conference Dinner um 9 mit einer Keynote zu eröffnen. DieLeute haben auch etwas länger gebraucht, bis sie da waren – aber um 9 Uhr  waren wir dann glaube ich recht vollzählig.

Und Tom Reeves stieg mit einem Vortrag ein, der einen guten Start in den Tagungstag bedeutete – denn er hat eine einfach extrem lockere, natürlich amerikanisch angehauchte Art, Dinge zu erläutern. Das spiegelte sich sowohl im Vortragsstil als auch in den Folien wieder, die für regelmäßige Lacher im Publikum sorgten.Und: Er hat es geschafft, dass ich 1,5 Stunden tatsächlich weitestgehend zugehört habe. Das ist nach wenig Schlaf auf jeden Fall  keine schlechte Leistung.

Inhaltlich ging es um die amerikanischen Studierenden und demnächst-Studierenden und Ihren Umgang mit Leistungen und Leistungsbewertung. Zwei Dinge sind mir dabei besonders im Gedächtnis geblieben (den Skateboard-fahrenden Hund lassen wir jetzt mal außen vor..):

  • Jugendliche, die zu Studierenden werden, werden viel zu oft von Ihren Eltern als zu einmalig dargestellt. Eltern geben ihren Kinder zu sehr das Gefühl, einzigartig zu sein und machen sie damit zu potenziellenzu sehr von sich selbst überzeugten Studierenden
  • Leistungsbewertung ist wie im Hundesalon: Die versteht keiner wirklich. Veranschaulicht wurde dies mit einem Bild des Siegerhundes  (Pudel mit komishcer Frisur). Die Hunde von Mr. Reeves sehen in der Tat viel besser aus… die bekamen wir nämlich danach präsentiert.

Okay, ich gestehe: Ich war zu müde, um mir mehr zu merken. Aber es war wirklich sehr unterhaltsam, wenn auch mir persönlich zu wenig eLearning-spezifisch.

Wenn jemand Ergänzungen hat – her damit, bitte! :)

Die beiden Referentinnen stellen Ergebnisse einer Befragung österreichischer Studierender vor. Dabei wird nicht nur zwischen formellen und informellem Lernen, sondern auch zwischen den Metaphern Wissensaneignung (alleine), Wissensaneignung (kollaborativ) und Wissensgenerierung unterschieden. Gerade bei letzterem kommen kreative Prozesse zum Zuge. Wie aber sieht Lernen für Studierende aus?

Bei der vorgestellten Befragung handelt es sich um eine Online-Befragung mit 770 Teilnehmern, von denen der etwas größere Teil weiblich ist.

Bei der Bedeutsamkeit der Lernsituationen  zeichnet sich ab, dass die Vorbereitung auf eine Prüfung eine formelle Lernsituation ist. Informell spielen hier vor allem etwas lesen und mit anderen diskutieren im Vordergrund, allerdings ist hier die Streuung derAntworten wesentlich größer als bei den formellen Lernsituationen.

Der Lernkontext der Vorbereitung auf eine Prüfung erfolgt formell am häufigsten alleine und mit dem Buch – und das oft vor einer Abschlussprüfung. Mit anderen diskutieren findet formell am häuigsten mit Studienkollegen, informell eher mit Freunden. Medial gesehen ist für jeweils 50% das ein Medium wie Chat oder E-Mail nicht relevant!

Projektarbeit erfolgt formell mit Studienkollegen und über Suchmaschinen , informell viel über E-Mail und auf der Arbeit (Nebentätigkeit).

Die Frage nach den Medien in verschiedeen Lernkontexten zeigt, dass bei der Wissensaneignung (formell und informell) traditionelle Informationsmedien die größte Rolle spielen. Internetbasierte Informationsmedien spielen bei der Wissensgenerierung eine große Rolle, die internetbasierte Kommunikation kommen bei kollaborativem/partizipativen Lernen und ebenfalls immer stärker bei der Wissensgenerierung zum Zuge.

Die Mediennutzung der befragten Studierenden im Allgemeinen stellt sich als tägliche Nutzung von E-Mails und Suchmaschinen dar. In Bezug auf Web 2.0 – also die aktive Nutzung des Webs – sind die Zahlen jedoch wesentlich geringer. Monatliches Online-Stellen von Bildern spielt die größte Rolle, ansonsten ist im Allgemeinen die Nutzung nicht gerade ausufernd.

Im formellen Lernkontext werden Bücher wesentlich signifikant häufiger benutzt als Wikis oder Blogs. Ein ähnliches Bild zeichnet sich in informellen Lernkontexten ab, auch hier sind Weblogs und Podcasts im Vergleich zur Nutzung von Büchern fast vernachlässigungswürdig.

Das Fazit der Referentinnen: Web 2.0 muss differenziert betrachtet werden. Die Studierenden nutzen weniger Web 2.0-Techniken, als man vielleicht denkt, und es geht insgesamt mehr um die Verbesserung der Lehre als um das “Einbringen von web 2.0 in die Hochschullehre”. Dazu muss das Medienangebot breit sein und Medien, die der Kommunikation dienen, sind besonders wichtig.

Ich frage mich: Man kann vielleicht nicht von einer alltäglichen Nutzung von Web 2.0 im Alltag der Studierenden ausgehen, aber: Die Abgrenzung von informellem Lernen und Nicht-Lernen lag im Ermessen der befragten Studierenden – und ich frage mich, ob die Ergebnisse in dem Bereich daher so stimmen. Und: Im formellen Universitätskontext kommt es sicherlich auf die didaktisch sinnvolle Einbettung der Angebote an, aber da sein müssen sie trotzdem, damit sie genutzt werden können. Und das ist natürlich nicht immer – oder vielleicht sogar eher selten – der Fall.

Dr. Kerstin Mayrberger trägt aktuell zum Thema Fachkulturen und ihre Bedeutung für den Einsatz von Web 2.0-Techniken im Bildungskontext. Dabei spielt aber nicht nur der Einatz bestimmter Techniken eine Rolle sondern vielmehr die Vernetzung und Kollaboration bei Bildungsangeboten.

Weiterhin gilt: Das Primat der Didaktik. Dabei ist eLearning 2.0 für Kerstin Mayrberger ein Hype, aber ein Hype mit diaktischem Mehrwert, der allerdings noch nicht so genutzt wird, wie er genutzt werden könnte. Ziel ist die Verbesserung derLehre bzw. die gute Lehre.

Fachkulturen spielen dabei eine große Rolle. Kultur besteht u.a. in bestimmten Wahrnehmungs-, Interpretations- und Handlungsmustern. Wer Lehr- (oder eher: Lern-?) Kultur verändern will, muss sich auch mit den verschiedenen Fachkulturen auseinandersetzen. Kerstin Mayrberger unterscheidet dabei zwischen Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften als erste Annäherung und lässt die stärker aufkommende Vernetzung und fächerübergreifende Zusammenarbeit zunächst außen vor.

Ihr Beispiel kommt aus den Naturwissenschaften: Die Ergänzung einer Vorlesung durch Weblogs. Die Interaktivität ist noch nicht sehr hoch und es gibt mehr Content als Austausch, aber immerhin ist mit einem Anteil von Interaktion und Selbsttätigkeit der Studierenden. Dabei muss man aber auch bedenken, dass sowohl bei Studierenden als auch bei Lehrenden ein starkes Umdenken notwendig ist – dass der Dozent nicht mehr “alleine den Hut aufhat”, wie Kerstin Mayrberger formuliert. Das stellt neue Forderungen an Studierende (mehr Verantwortung für den eigenen Lernprozess, gerade wenn die Vorlesung auf einmal interaktiv wird), aber auch an die Lehrenden (Abgeben von Macht).

Damit keine Überforderung entsteht, muss man eLearning 2.0 zwar fördern, aber damit nicht Dozenten und Studierende überrumpeln. Dazu muss auch Web 2.0 an die Herausforderungen des aktuellen Stands des Hochschulsystems angepasst werden.

Dr. Klaus Wannemacher hält gerade seinen Vortrag zum oben genannten Thema. Richtig, ich befinde mich im Strang “Web 2.0 und Lernkulturen”.

Nach einem kurzen Überblick über die Fakten (die deutsche Wikipedia ist die zweitgrößte Sprachversion und es gibt ca. 8000 Wikipedia-Autoren!) geht es um die Bedeutung der Wikipedia in der Lehre, die ziemlich groß ist – umgekehrt proportional zur Bedeutung, die die Lehre in Wikipedia spielt.

Nichtsdestotrotz sind die Vorbehalte groß und reichen von mangelnder Überprüfbarkeit der Informationen bis hin zur fehlenden Qualitätssicherung. Interessant: Auch die Lexika im 18. Jahrhundert sahen sich ähnlichen kritischen Blicken ausgesetzt. Gegen viele dieser Vorbehalte stehen Argumente, die eng mit dem Community-Gedanken hinter Wikipedia verknüpft sind.

Auch die Plagiatsproblematik kommt zur Sprache – Softwarelösungen, die Plagiate entlarven sollen, sind oft nicht fähig, alles zu finden was nötig wäre – was ist mit übersetzten Versionen und nicht veröffentlichen Diplomarbeiten? Ich frage mich: Kann man solche Plagiate überhaupt entlarven?

Lösungsversuche sind Regularien (oft wirkungslos), die Förderung der Informationskompetenz – oder einer neuen Prüfungspraxis, indem andere, individuellere Aufgabenstellungen entwickelt werden (?). Vielleicht hängt hier die Hochschule doch, wie auch in der Keynote von heute morgen angedacht, der Zeit hinterher. Darf sie das?

Eine Möglichkeit, die wir ja auch im gestrigen Preconference-Workshop angesprochen haben, ist die Einbindung von Wikipedia in die Lehre – durch Editieren von Artikeln, gegenseitiges Kommentieren  von Texten oder dem Verfassen neuer Artikel. Allerdings gibt es bisher im universitären Kontext bisher nur sehr wenige Beispiele, in denen dies praktisch umgesetzt wird.

Insgesamt ein sehr runder Vortrag mit interessanten Details, die die Ergebnisse der gestrigen Diskussion noch einmal aufgreifen und erweitern.

Gerade hat Robin Mason vom Institute of  Education Technology (The Open University, UK) ihre Keynote beendet.Titel: The Impact of Social Networking on Higher Education.

Worum gehts?
Robin Mason berichtet von den Problemen und den spezifischen Perspektiven beim Einatz von Web 2.0-Techniken wie Wikis, Blogs, Podcasts und ePeortfolios in der universitären Lehre. Sind sie einsetzbar? Das kommt drauf an, wie man seine Lehre gestaltet.

Die Probleme, die sich durch den Einsatz von modernen Internettechnologien ergeben, sind die bekannten wie die Plagiaritatsproblematik – hängt diese nicht auch damit zusammen, dass Universitäten bis heute auf individuelle Leistungen bestehen? DassDozenten immer noch die Experten sind, die Studierenden die Aufnehmenden und dass Wissen immer noch mehr in Kategorien eingeteilt ist als in vernetzten Kontexten?

Robin Mason führt aus, dass es bei der Gestaltung von Online-Lernangeboten oder Blended-Learning-Konzepten nicht darum gehen kann, Content zu erstellen. Es gibt Content ohne Ende – vielmehr müssen Lehrende Skills im Umgang mit Quellen fördern, denn Studierende  gehen viel zu oft unreflektiert mit diesen um. Dabei muss Universität allerdings von lehrzentrierter Lehre hin zu studierendenzentrierter Lehre gehen – nicht Podcasts konsumieren, sondern die Studierenden diese selbst produzieren lassen!

Probleme auf Lehrendenseite sieht sie vor allem  in fehlenden eigenen Skills, der Wahrnehmung des gerade zu Beginn hohen Workload und der Umgestaltung von Lehrveranstaltungen – denn Web 2.0 kann nicht einfach auf das bestehende Seminarkonzept draufgepackt werden.

Studierende hingegen wollen ihren Ausführungen nach keine Zeit verlieren, die sie für das Lernen verwenden können. Sie müssen den kritischen Umgang mit Content und vor allem die Reflexion des eigenen Handelns und Lernen lernen – was und wie lerne ich? Was habe ich gelernt, was soll/will/muss ich noch lernen? Studierende dahingehend zu befähigen ist keine leichte Aufgabe.

Den Institutionen hingegen stellt sich vor allem die Frage nach den Rechten an User Generated Content. Wem gehört er? Dürfen die Studierenden ihn für Bewerbungen einsetzen? Für was noch, für was nicht?

Antworten auf all diese Fragen gibt es bisher eher wenig – müssen aber gefunden werden. Insgesamt blieb die Keynote sehr im Allgemeinen und lieferte keinen wirklichen Argumente, warum die Verwednung von Web 2.0 und Community-Software in der Freizeit und zum Vergnügen impliziert, dass der Einsatz der Techniken auch im universitären Kontext funktionieren soll. Oder eher: Wie genau er funktionieren soll.

In der zweiten Workshopphase haben wir zunächst über die Plagiatsproblematik gesprochen – das unreflektierte Kopieren von Teilen [aus Wikipedia] in Hausarbeiten. Und natürlich stand im Zentrum: Was kann man dagegen tun? Wie kann man mitWikipedia in der Lehre umgehen?

Fazit 1: Verbote, [Wikipedia zu benutzen] gehören verboten, denn sie bringen nichts. Im Gegenteil: Eventuell fühlen sich Studierende noch stärker aufgefordert, sich “Anregungen” aus Wikipedia zu holen. Daher: Verbieten Sie Wikipedia nicht.

Aber: Ist das schlimm? Das Totschlagargument hierzu lautet, dass “Wikipedia unseriös ist”. Nach einer angeregten Diskussion landeten wir bei den Begriffen Schlüsselkompetenzen und Konstruktivismus. Schlüsselkompetenzen – weil es nicht darum geht, Studierenden Wikipedia zu verbieten, sondern vielmehr darum, Ihnen den richtigen Umgang mit Wikipedia zu ermöglichen.Die alte Sache mit dem Kind und dem Brunnen: Keinen Zaun um den Brunnen bauen, sondern dem Kind das Schwimmen beizubringen – also den richtigen Umgang mit [allen Arten von] Quellen. Wikipedia ist Grundlage, regt zum Weiterlesen an, schafft Verbindungen zu Themenfeldern, an die man vielleicht noch gar nicht gedacht hat – und hinter Wikipedia steht ein Prozess, in dem das jetzt dort vorhandene entstanden ist.

Fazit 2: Wikipedia erhebt keinen Anspruch auf absolute Vollständigkeit und befindet sich weiterhin in der Entwicklung. Wikipedia ist mehr als die aktuelle Version der jeweiligen Seite. Daher:  Haben sie einen differenzierten Blick auf Wikipedia!

Fazit 3: Das, was bei Wikipedia durch kollaborative Schreibprozesse und Diskussionen passiert, ist dem jetzigenUmgang mit dem pädagogischen Blick auf das Lernen passiert, sehr nah. Stichworte: Konstruktivismus- Wissen selbst konstruieren – interagieren und kommunizieren. Sich dabei an den Konstrukten der anderen reiben, umschreiben,neu konstruieren, weiterentwickeln. Daher : Nutzen Sie die pädagogischen Möglichkeiten von Wikipedia!

Fazit 4: Studierende nutzen Wikipedia, und wenn sie Wikipedia nutzen, dann sollten sie es effektiv tun. Und da spielt die mediendidaktische Kompetenz von Dozenten und Studierenden eine große Rolle. Daher: Bringen Sie sich selbst in Wikipedia ein! Verbessern Sie die Artikel! Regen Sie Studierende an, bei Wikipedia mitzuschreiben!

Tobias und ich sitzen am Thementisch “Wikipedia in der Lehre – Wissen teilen (zu) leicht gemacht?”, geleitet von Klaus Wannemacher (HIS) und Frank Schulenburg (Wikimedia). Die zentrale Frage unseres Workshops:

Ist Wikipedia in der Lehre einsetzbar, und wenn ja, wie?

Derzeit diskutieren wir  die Fragen – Welche Benefits und Vorteile haben Dozenten und Studierende vom Einsetzen der Wikipedia in der Lehre, was bringt Dozenten und Studierenden das Verfassen von Artikeln? – und – Welche Hemmnisse stellen sich potentiellen Schreiberinnen und Schreibern in den Weg, warum sind nicht mehr Dozenten und Studierende in der Wikipedia aktiv?

Wir haben für beide Seiten interessante Punkte gefunden – sie gehen auf der  Vorteils-Seite von Werbung für das eigene Fach bis zum Erweitern des eigenen Wissens, auf der Hemmnis-Seite von Abgabe eigener Kontrolle über die Inhalte bis zu den Unterschieden zwischen Fachkulturen und mangelndem Selbstvertrauen der möglichen Schreiber in das eigene Produkt.

Jetzt, im zweiten Teil des Workshops, möchten wir gerne aus diesen Hemmnissen und den Vorteilen eine Empfehlung für den Einsatz von Wikipedia in der (Hochschul-)Lehre erarbeiten.

Heute fing der Tag ganz entspannt an: Registrierung für die Tagung ging um 10 los, dauert aber bis 12. Es regnet immer noch, daher hielten wir uns vor und nach dem Frühstück zunächst noch im Hotel auf, das uns spontan an Italien- und/oder Griechenland-Flair erinnerte, da es einen kleinen, gemütlichen Innenhof besitzt.

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Danach allerdings wurde zumindest ich ein bisschen neidisch: So traurig das ist, aber von den Benzinpreisen können wir wohl jetzt (und auch in Zukunft) in Deutschland nur träumen. gestern war es sogar mochmal 4 Cent “günstiger”.

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Inzwischen sind wir in der Donau-Universität Krems angekommen und starten gleich mit dem Thementisch von Herrn Wannemacher und Herrn Schulenburg zum Thema “Wikipedia in der Lehre”.

Tag 1 beginnt mit meinem Blogeintrag von heute morgen und endet mit diesem hier. Und mit massig viel Regen.

Der Anfang der Reise war toll, wurde ich doch auf dem Flughafen Münster/Osnabrück beruhigt. Auch im Ausland muss ich jetzt nicht mehr aufs Internet verzichten!  Gut, dass mir das vorher nochmal einer sagt – und ich dachte schon, ich könnt meine Mails erst wieder in Deutschland lesen..

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Der Flug war toll: Es hat ein bisschen doll geschaukelt an der ein oder anderen Stelle, es war windig und sehr bewölkt (heißt: Man kann nicht so wahnsinnig viel sehen, wenn man aus dem Flugzeug schaut, außer Wolken von oben). Dafür gab es kostenlose Cola Zero!

Seit wir in Wien aus dem Flugzeug gestiegen sind, regnet es.  Auf dem Wiener Flughafen, in Wien, zwischen Wien und Krems und in Krems auch. Und kalt ists, im Norden wars doch irgendwie etwas wärmer.

Vom Flughafen bis zum Hotel hats dann auch noch etwas gedauert, beim Umsteigen konnte ich immerhin das Hundertwasserhaus von außen begutachten:

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Auch das natürlich im Regen.

Aber immerhin sind die Züge hier flink wie ein Wiesel.

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Und trotzdem dauerte die Fahrt nach Krems noch eine ganze geschlagene Stunde.

Noch 6 Stunden, dann sitze ich mit theleprompt im Flugzeug nach Wien und reise von dort aus nach Krems, um die diesjährige Tagung der GMW zu besuchen.

Wir werden fleissig von den aktuellen Entwicklungen im Bereich eLearning und Web 2.0 berichten. Und natürlich vom Conference Dinner auf der MS Prinz Eugen! Moment – ich lese da geraderiesiges Sonnendeck (*freu* Mist, schon zu kalt und zu spät am Mittwoch..) und große Tanzfläche (ich bin gespannt).

.. wäre sicherlich die falsche Interpretation der Aussagen einer Studie, über die am letzten Samstag in der NOZ berichtet wurde. Die im Kommentar der NOZ als Geldverschwendung abgetane Studie untersucht den Zusammenhang zwischen Musikgeschmack und Charakter. Ich stimme zu: Ja, es gibt Wichtigeres.  Aber die Ergebnisse sind populärwissenschaftlich genug, um irgendwie interessant zu sein, auch wenn die Aussagen wie so oft zu allgemeiner Natur sind:

Fans von Country als “relativ fleissig” oder Funkliebhaber als “etwas faul” zu bezeichnen erinnert mich doch stark an die Tendenz von Horoskopen, allgemeingültige Aussagen zu machen, die letztendlich auf jeden irgendwie zutreffen. Relativ ist schließlich ist relativ relativ!

Besonders aufschlussreich aber fand ich folgenden Satz:

“Entgegen der Stereotype [...] Menschen, die sich gerne mit Metal-Klängen zudröhnen, sanft und entspannt, aber auch schüchtern.”  Ich glaube, viel schlimmer gehts nicht mehr. Klischee³ oder besser gesagt hoch 20768959. Die ach so bösen, immer laute Musik hörenden und tatsächlich schwarz tragenden Metaller sind also gar keine fiesen, unentspannten, bösen, kinderfressenden, langhaarigen, kreischenden Monster, die, ihren Ideolen nacheifernd, nachts durch die Straßen ziehen, Gitarren zerschmettern und Leute erschrecken?

Ich frage mich, wie der gewöhnliche, in Schubladen denkende Deutsche Mensch damit klarkommen soll. Vielleicht, indem er sich die Realivität des Begriffes entspannt klarmacht.

Mit einem leichten Kopfschütteln Headbangen  sei noch auf die Studie an sich verwiesen, an der man unter http://www.peopleintomusic.com/   teilnehmen kann.

Wer mich ein bisschen kennt, weiß ja, dass ich hin und wieder (aufgrund von Zeitmangel aber doch sehr selten) so genannte Egoshooter spiele. Bevorzugt: Unreal Tournament, derzeit in der neusten Version.

Tobias schickte mir neulich einen Link, der mein Leben in Zukunft sicherlich bereichern wird. Arom Bartholl hat nämlich für alle “First Person Shooter” (wieder was gelernt)- Nutzer das typischste Merkmal aller FPS-Spiele so umgewandelt, dass nicht nur ich, sondern auch meine Umwelt etwas davon hat. Nicht nur, dass ich mich unverkennbar als FPS-Spielerin zu erkennen gebe, nein, ich habe gleichzeitig ein dauerhaftes Erlebnis, das ich sonst nur vor meinem PC sitzend haben kann.

Wen das Wunderding interressiert, der schaue mal auf diese Seite:

First Person Shooter

Viel Spaß beim Basteln ;)

Ralf Stockmann natürlich. Er stellt in diesem Moment gerade das Redesign von Stud.IP vor, das vermutlich von einigen Usability-Experten gleich kräftig kritisiert werden wird. Meine Meinung: Runde Ecken sind noch nicht 2.0 und machen auch nicht alles besser.

Einiges ist auf jeden Fall verbessert worden, andere Dinge sind nicht wirklich einsatzfähig, würden die Kritiker jetzt sagen. Wer möchte, kann sich das alles auf dem Developerboard ansehen: Klick

Gut gefällt mir die Breadcrumb-Navigation und die übersichtlichere Anordung der Symbole in der oberen Leiste. Auch die Bedeutung der Barrierefreiheit ist in meinen Augen so groß, wie Ralf soeben vorträgt. Dies wird soeben von einem Zuhörer in einem Diskussionsbeitrag unterstützt.

Angestoßen wurde das Ganze durch eine Bearbeitung der Universität Passau.

Nachdem ich 5 Tage krank gewesen bin, bin ich heute in Göttingen bei der Stud.IP-Tagung. Immer noch nicht ganz fit, aber einige gute Vorträge halten mich bei der Stange. So erfahre ich derzeit mehr über die den Einsatz von Lernmodulen in einem Vortrag von Daniel Kämmerling, vorher wurde das Projekt WindH-Online vorgestellt, an dem ich ja auch selbst beteiligt bin, und zwischendurch konnte man mehr über ILIAS erfahren.

Außerdem gab es viele Informatione rund um die ELAN-Förderung und insbesondere ELAN III.

Und abgesehen von vielen neuen Gesichtern trifft man viele alte Bekannte wieder – die Stud.IP-Family lebt :)

und in dem Fall kann ich Tobias absolut verstehen:

Apfelmist