Nicht nur, dass die Dinger stets für eine großartige Geräuschkulisse sorgen, wenn sie über Asphalt oder besser noch über Kopfsteinpflaster gezogen werden, nein, es gibt viele tolle Vorteile, die Rollkoffer in sich bergen. Die fasst der Artikel in der Zynipedia zum Thema Rollkoffer sehr gut zusammen. Und wegen all dieser Vorteile liebe ich Rollkoffer sehr. Und als ich neulich Schulkinder mit Rollkoffer-Schultaschen gesehen habe, habe ich gedacht klar, das ist die Lösung, anstatt mal zu überlegen, die Kinder weniger Bücher schleppen zu lassen, ändert man einfach die Transportmethode, dann ist das der-Rücken-geht-kaputt-Argument auch weg – aber ich dachte, damit wär der Gipfel der Rollkoffer-Generation schon erreicht.
Ich wurde eines Besseren belehrt. Gestern beim Nachtflohmarkt, der in der Osnabrücker Innenstadt stattfindet, und der meist recht voll ist, sind mir ungelogen mindestens 8 Leute mit ihren Rollkoffen in die Hacken, in den Rücken oder sonstwohin gefahren. Und das nicht, weil ich im Weg rumstand (oder zumindest nur ein bisschen), sondern weil natürlich ein kleiner Koffer auch nicht reicht, sondern weil es gleich so ein riesiges Monstrum doch etwas größeres Modell sein musste, in das ungefähr eine zerlegte Kuh hineingepasst hätte. Das allerdings ist nur geschätzt, eine Kuh besitze ich ja schließlich nicht, also brauche ich auch keinen passenden Koffer.
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September 13, 2009 um 7:28 pm
Graval
Schön (zynisch) geschrieben – gefällt mir