Mindestens kann man behaupten, dass viele Dinge einfacher geworden sind. Zugang zu Informationen zu erhalten ist via Internet und allen Möglichkeiten, dieses zu benutzen, eigentlich ein Kinderspiel – wenn man denn weiß, wo und wie man welche Informationen findet. Ähnlich ist es mit sozialen Netzwerken. Man kann sehr einfach Kontakt zu Leuten aus seiner Vergangenheit und Gegenwart halten – man muss nur quasi überall registriert sein. Facebook, MeinVZ, Twitter, mySpace, diverse Foren, und so weiter und so weiter.
Gut, dann hat man sich mal überall registriert, hat ein Profil – und dann muss man überall dieselben Informationen neu einarbeiten. Lieblingsbücher, Lieblingszitat, und alles, von dem man sich nie vorstellen konnte, dass es überhaupt wen interessiert.
Und es war noch nie so einfach, Kontakt zu Leuten aus seiner Region aus aller Welt zu bekommen. Profil ansehen, anschreiben, fertig. Naja, vielleicht treffen, vielleicht auch nur Online-Kontakt – alles geht, nichts muss. Allerdings spielt gerade in dieser Hinsicht eine Profilangabe eine große Rolle: Der sogenannte Beziehungsstatus. Der ist auch in jedem Netzwerk mit unterschiedlichen Begriffen versehen und auszuwählen, mit Klassikern wie vergeben, verliebt, solo, aber auch mit “weiß nicht genau” oder “offene Beziehung” (was einige dann doch recht vielversprechend finden werden).
Facebook revolutioniert mit seinem letzten Update in dieser Hinsicht den Umgang mit Beziehungsproblemen. Wenn man selbst dort registriert ist und der Partner auch, dann kann man nicht nur angeben, dass man eine Beziehung hat, sondern auch mit wem. So ist für jeden auf einen Blick sichtbar “Guckt her, das ist MEINS” (soweit find ich das ja auch prima. Muss ich wenigstens nicht mehr sagen, mit wem ich zusammen bin, kann doch jeder sehen, wer nicht online ist ist doch eh out, mit denen will ich doch garnichts zu tun haben.. ).
Und was früher das doch noch umständliche “Schlussmachen per SMS” war, wird jetzt von 140 Zeichen auf einen Klick reduziert. Noch nie war Beziehungführen (oder besser: Nicht mehr führen) so einfach wie heute – dank Facebook. Und das ist doch prima.

Letzte Kommentare